Nachhaltigere Finanzwirtschaft – Nummer Dreiundsiebzig

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Titelbild/Bild: Pressemappe 19. Jahreskonferenz Rat für Nachhaltige EntwicklungRNE 4.6.2019

Inhalt: Jahrestagung RNE 2019 – Folgen starken Worten Taten?; Unionskreise fordern CO2-Besteuerung; Beirat „Sustainable Finance“ der Bundesregierung; Marktbericht Nachhaltige Geldanlagen 2019; Vom (Un-)Sinn quantitativer Nachhaltigkeitsratings; Consorsbank mit Aktion zur Nachhaltigkeitswoche; In eigener Sache: #nachhaltige100; Angebote, Seminare, Vorträge, Workshops; Datenschutz/DSGVO

Die Beiträge in „Nachhaltigere Finanzwirtschaft“ fassen in loser Folge relevante Nachrichten zusammen, die auf die Entwicklung hin zu einem „Mehr“ an Nachhaltigkeit und andere interessante Entwicklungen im Finanzsektor hinweisen.

12. Juni 2019

Dr. Ralf Breuer

Jahrestagung RNE 2019: Folgen starken Worten Taten?

HANDELN!

Am 4.6.2019 fand in Berlin die Jahrestagung des Rats für Nachhaltige Entwicklung (RNE) mit rund 1.000 Teilnehmern statt. Die Tagung stand unter dem Motto „Zukunft zur Heimat machen“. Neben Nachhaltigkeit und insbesondere dem Klimaschutz wurde auch der Verbindung mit Digitalisierung Raum eingeräumt. Alle Informationen sowie Reden und Videomitschnitte hat der RNE auf seiner Internetseite bereitgestellt: Rat für Nachhaltige Entwicklung – 19. Jahreskonferenz 4.6.2019.

Mit Bundeskanzlerin Angela Merkel sowie der Bundesminister Dr. Gerd Müller (Wirtschaftliche Zusammenarbeit), Olaf Scholz (Finanzen) und Svenja Schulze (Umwelt) betonten 25% der Regierungsmitglieder die Notwendigkeit, dem Klimawandel konsequent zu begegnen. Allerdings erwähnte die Bundesregierung auch den wohl entscheidenden Grund für ein gewisses Zögern: Der Ausgang der Europawahlen in den den ostdeutschen Bundesländern sowie die Landtagswahlen im weiteren Jahresverlauf.

Der Generalsekretär des Rates, Prof. Günther Bachmann moderierte launig durch das dichte Programm. Seine Bitte, den Grad der Zustimmung nicht durch die Länge, sondern die Intensität des Applauses auszudrücken fand Resonanz. Auch ohne Messung des Pegels dürfte gewiss sein, dass der höchste Wert bei Jakob Blasel, einem der Organisatoren der FridaysForFuture erreicht wurde. Er sprach unmittelbar vor den Begrüßungsworten der Bundeskanzlerin einen eindringlichen Appell der jüngeren Generation für konsequente Maßnahmen zum Klimaschutz aus.

2020 das Jahr der 17Ziele/SDGs

Die Bundesminister Müller und Schulze präsentierten trotz unterschiedlicher Parteizugehörigkeit Einigkeit in der Sache. Allerdings fragt sich, warum erst 2020 das Jahr der „17Ziele“ bzw. SDGs werden soll. Auch 2019 wären sie für eine Orientierung in Richtung mehr Nachhaltigkeit eine nützliche Orientierung.

Unionskreise fordern CO2-Besteuerung

Eine Gruppe liberaler Unionspolitiker hat das wohl erste Konzept einer CO2-Besteuerung aus Unionskreisen vorgelegt: „Ohne Pillepalle: Klimaschutz – einfach machen“, so hat die „Union der Mitte“ ihr Konzept zum Klimaschutz überschrieben. Die Gruppe fordert eine allgemeine CO₂-Abgabe, die bei 60 Euro pro Tonne beginnen und bis 2030 kontinuierlich auf 120 Euro angehoben werden soll.

Die Bundesregierung wird außerdem aufgefordert, auf EU-Ebene eine einheitliche Lösung „zur CO₂-orientierten Besteuerung von Flugbenzin (Kerosin) und Schiffsdiesel zu erreichen“. Größte Befürchtung ist eine gesellschaftliche Spaltung der deutschen Gesellschaft: Laut Generalsekretärin der CDU drohe die Klimaschutzpolitik die Gesellschaft ähnlich zu spalten wie die Flüchtlingspolitik berichtet die Süddeutsche Zeitung am 8.6.2019.

Beirat „Sustainable Finance“ der Bundesregierung

Die Bundesregierung hat am 6.6.2019 einen Beirat für „Sustainable Finance“ eingesetzt. Der Beirat soll die Bundesregierung bei der Ausarbeitung und Umsetzung ihrer Sustainable Finance-Strategie beraten, bestehende Expertise bündeln und den Dialog zwischen den relevanten Akteuren fördern. Unter Sustainable Finance (nachhaltige Finanzen) versteht die Bundesregierung die Berücksichtigung von Nachhaltigkeitsaspekten bei Entscheidungen der Finanzmarktakteure. Das Gremium setzt sich zusammen aus Vertreter/-innen aus Wirtschaft, Zivilgesellschaft und Wissenschaft sowie verschiedener Bundesressorts. (Pressemitteilung Bundesfinanzministerium 6.6.2019).

Für den Beirat wurden insgesamt 37 Mitglieder sowie 11 Beobachter benannt: Sustainable Finance-Beirat.

Marktbericht Nachhaltige Geldanlagen 2019

Am 3.6.2019 veröffentlichte das Forum Nachhaltige Geldanlagen seinen Marktbericht 2019. Erneut wurde für verantwortungsbewusste und nachhaltige Anlageformen in Deutschland ein deutliches Wachstum von 28% bzw. um € 48 Mrd. auf € 219 berichtet. Bei nachhaltigen Investmentfonds und Mandaten war der Zuwachs mit 45% sogar noch ausgeprägter.

Für 2019 werden von den Marktteilnehmern weitere deutliche Wachstumsraten erwartet. 27 von 54 Befragten gehen von einem Wachstum bis zu 15% aus. 23 erwarten Zuwächse im Bereich von 15 bis 30%, 4 sogar darüber. Einzelheiten zu den einzelnen Marktsegmenten im FNG – Marktbericht Nachhaltige Geldanlagen 2019.

Der Marktbericht gibt schon zu Beginn einen Ausblick auf die weitere qualitative Entwicklung des Marktes: Auch das FNG erwartet eine verstärkte Hinwendung zu wirkungsorientierten Anlagen, weg von rückblickenden ESG-Kriterien. Hierzu die Zusammenfassung im Bericht auf S. 4

Zur zukünftigen Entwicklung des Marktes für verantwortliche
Investments und Nachhaltige Geldanlagen
1. Spätestens seit dem Erscheinen des EU-Aktionsplans im März 2018 zeichnet sich der Markt für verantwortliche Investments und Nachhaltige Geldanlagen durch eine bis dahin nicht gekannte Dynamik aus.
2. Die verpflichtende Abfrage der Nachhaltigkeitspräferenz in der Anlageberatung wird großen Einfluss auf die Entwicklung des Marktes für Nachhaltige Geldanlagen haben.
3. Derzeit spricht einiges dafür, dass die Frage nach der Wirkungsorientierung von Investments zu einer nächsten Entwicklungsstufe Nachhaltiger Geldanlagen führen wird.
4. Durch die Transparenzanforderungen für Asset Manager und Asset Owner wird ESG-Integration ein inhaltlicher Treiber für die qualitative Weiterentwicklung des Marktes für Nachhaltige Geldanlagen.

Vom (Un-)Sinn quantitativer Nachhaltigkeitsratings

Manche Meldung samt beigefügtem Link erweist sich bei näherer Betrachtung als wahre Schimäre oder besser: Ausgemachte Meldungsente. So z.B. die in den „Broker-News“ von https://www.brokervergleich.de/ am 11.6.2019 enthaltene nachstehende Meldung:

Unternehmen berichten nur spärlich über ihre Nachhaltigkeit

Die Nachhaltigkeitsberichte deutscher Unternehmen sind oft voller Worthülsen und schwer zu vergleichen. Das zeigt eine aktuelle Studie, die 131 Unternehmen aus den Deutschen Aktien Indizes untersucht hat. Einheitliche Standards sind dringend nötig.

…erfahren Sie mehr

Der Link führt zu einer Wiedergabe einer Studie der cometis AG , Wiesbaden, bei Investmentsparen.net, der bereits viele kritische Bemerkungen zur aktuellen Berichterstattung enthält. Von dort aus führt ein Link zum Original der Pressemitteilung der cometis AG vom 27.5.2019, die selbst die eigenen Erhebungen in der Studie kritisch beleuchtet:

„Die Unternehmen der verschiedenen DAX-Segmente hat cometis hinsichtlich des Umfangs der bereitgestellten Informationen durchleuchtet. Für qualitative Aussagen vergab cometis lediglich 1 Punkt und für quantifizierte Angaben jeweils 2 Punkte. Bei der Untersuchung blieb die Aussagekraft der bereitgestellten Informationen allerdings unberücksichtigt. So erhielt der Nachhaltigkeitsbericht von Adidas zwar lediglich 66 Punkte. „Aber Adidas überzeugt mit klaren Nachhaltigkeitszielen. Zudem kommuniziert das Unternehmen die festgestellten Verstöße gegen die Compliance in außergewöhnlich transparenter Form,“…

Insofern relativieren sich natürlich die 450 Punkte des vermeintlichen „CSR-Berichtschampions“ im Dax30 ebenso wir die mageren 44/45 Punkte der Unternehmen mit den „spärlichsten CSR-Informationen.  Zur Einordnung der 45 Punkte nach eigener Anschauung sei ein Blick in den aktuellen Nachhaltigkeitsbericht 2018 der Allianz SE empfohlen (EN): Shaping our Sustainable Future.

Während die Unsinnigkeit einer simplen „Indikatorenzählerei“ bzw. -bepunktung relativ leicht nachvollziehbar erscheint, wird dies bei bei höher verdichteten Kennzahlen wie „ESG-Scores“ schon schwerer verdaulich. Trotzdem gibt es hierzu klare Aussagen:

„Es zeigt aber in aller Deutlichkeit, dass ein reiner ESG-Portfolio-Score zwar einfach und daher verführerisch erscheint, aber letzten Endes keinen Sinn macht.“

schreibt Roland Kölsch, Geschäftsführer der Gesellschaft für Qualitätssicherung Nachhaltiger Geldanlagen mbH, die das FNG-Siegel betreut, in einer Mail vom 14.5.2019. Beigefügt ist eine interessante empirische Auswertung unterschiedlicher Ratingansätze (hier MSCI versus Sustainalytics): Man numeric – ESG Data: Building a solid Foundation, March 2019.

Der Mail enthält die folgende Grafik aus der lediglich fünf Seiten umfassenden, aber äußerst aussagefähigen Studie (S. 3, erste Spalte oben):

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Die Grafik zeigt eindrucksvoll, dass die numerischen summarischen Nachhaltigkeitsratings der Anbieter MSCI und Sustainalytics (ESG Composite) zwar stabil, aber mit etwa 0,5 nicht besonders hoch korreliert sind. Dagegen fallen die Wertungen in den Teilbereichen Umwelt (Env. Composite), Soziales (Soc. Composite) und Unternehmensführung (Gov. Composite) deutlich auseinander. Dies ist angesichts der deutlich abweichenden Methodik kaum verwunderlich:

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Vor diesem Hintergrund scheint die Schlussfolgerung der Studie logisch:

„The result is a principles-based approach that aims to identify companies making thoughtful long-term decisions. We believe that companies that take a long-term view towards being good stewards will ultimately be the ones that succeed.“

Consorsbank mit Aktion zur Nachhaltigkeitswoche

Nachhaltigkeitswoche: Sie legen an, wir spenden

Guten Tag,

anlässlich der Europäischen Nachhaltigkeitswoche machen wir Ihnen ein besonderes Angebot: Investieren Sie mit dem Parvest Aqua in effiziente Lösungen für sauberes Wasser. Wir geben Ihnen 100 Prozent Discount auf den Ausgabeaufschlag. Zusätzlich spenden wir 10 Euro je Investor an die gemeinnützige Umweltorganisation „One Earth – One Ocean“.

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Viele Grüße aus Nürnberg

Grundsätzlich ein weiteres Indiz, wie viel mehr Aufmerksamkeit Nachhaltigkeit auch bei eher „konventionellen“ Banken gewonnen hat.

DKB Bank – Fondspalette auf Nachhaltigkeit

Am 3.6.2019 kündigte die DKB Bank mit ihrem Fondspartner BayernInvest eine Umstellung der Fondspalette an. Unter der Überschrift „Nachhaltigkeitsfonds setzen auf Klimaschutz, SDG-Ziele oder ESG-Vorreiter“ wird das zukünftige Fondsangebot in einer Pressemitteilung beschrieben:

  • DKB Nachhaltigkeitsfonds Klimaschutz
  • DKB Nachhaltigkeitsfonds SDG
  • DKB Nachhaltigkeitsfonds Europa

Bei den Fonds werden sowohl thematische Anknüpfungen als auch ESG-Kriterien genutzt. Teilweise handelt es sich um die Verschmelzung bestehender kleinerer Fonds mit einer verstärkten thematischen Ausrichtung. Dies erklärt u.a., warum unter dem Link zu den Portfolioinformationen de DKB Nachhaltigkeitsfonds Klimaschutz Informationen zum DKB Pharma Fonds – ANL EUR DIS (Stand: 12.6.19) hinterlegt sind. Leider besteht aktuell keine hinreichende Transparenz über die Portfolien und die verfolgten Anlagekonzepte. Sie werden etwas ungenau beschrieben.

In eigener Sache

#nachhaltige100

Die von der Triodos Bank Deutschland geführte Liste #nachhaltige100 umfasst 100 Auftritte in sozialen Medien mit dem Schwerpunkt Nachhaltigkeit. Investabel® rückte bei insgesamt wenig Bewegung in der Rangfolge im Mai um ganze 15 Plätze von Rang 72 auf 57: https://diefarbedesgeldes.de/nachhaltige100/.

Angebot Seminare, Vorträge, Workshops

Laut Scope sind in Deutschland 641 Fonds mit dem Etikett „nachhaltig“ zugelassen. Sie haben ein Gesamtvolumen von rund € 160 Mrd. 65 Fonds tragen das im November 2018 vergebene „FNG-Siegel 2019“ des Forum Nachhaltige Geldanlagen (FNG), für das sich 66 Fonds beworben hatten. Leider hat nahezu jeder Fonds seine eigene Interpretation von Nachhaltigkeit, was die Suche nach passenden Anlageangeboten erschwert. Trotzdem lässt sich der Markt grundsätzlich sehr schnell erschließen.

In 1,5 bis 2 Stunden kann schon ein Überblick gewonnen werden, was Nachhaltigkeit ausmacht und wie „aus dem Bauch“ Geldanlagen auf ihre nachhaltige(re) Wirkung beurteilt werden können. Darüber hinaus Hinweise auf die sehr verbreiteten Irrtümer bei „grünen Illusionen“ – Nachhaltigkeit, die es auf den zweiten Blick doch nicht ist.

Ein weiteres Format ergab sich aus der Mitgestaltung der FridaysForFuture Demonstration am 12.4.2019. Das für den öffentlichen Raum gedachte Konzept läßt sich, z.B. mit spielerischen Elementen verbunden, sehr gut auch für jüngere und ältere Gruppen in der Zivilgesellschaft verwenden. –

Mehr dazu: Angebote – Seminare, Vorträge, Workshops

Datenschutz/DSVO

Durch die ab 25. Mai 2018 in Deutschland geltende Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO) der Europäischen Union ist der rechtssichere Versand von Mails auch wenn sie keine unmittelbare Werbung enthalten an die ausdrückliche Zustimmung der Empfänger gebunden.

Sofern Sie zukünftig gezielte und dosierte Informationen zum Thema Nachhaltigkeit in der Finanzwirtschaft per Mail erhalten möchten, bitte ich Sie unter dem nachfolgenden Link um Ihre Zustimmung, wozu ein simples „Ja“ in Verbindung mit Ihrem Namen und Ihrer Mailadresse würde genügen: Datenschutz bei Investabel®. Alternativ können Sie auch eine entsprechende Mail info@investabel.com senden.

Dies betrifft natürlich nur diejenigen Adressaten, die ihre Zustimmung bisher noch nicht gegeben haben.

Übersicht Blogbeiträge

Übersicht Nachhaltigere Finanzwirtschaft Nummern Dreiundsiebzig bis Eins

 

 

 

Nachhaltigere Finanzwirtschaft – Nummer Dreiundsechzig

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Beitragsbild: www.tomorrow.one

Inhalt:  Nachhaltige Geldanlagen im Trend; Nachhaltigkeit als Leitprinzip; Henkel AG: Großkredit mit Nachhaltigkeitskriterien; N26 € 2,3 Mrd. wert?; Apple Pay ein Monat nach dem Start; Stammtisch Nachhaltigkeit am 12.2.2019 in Bonn; In eigener Sache: #nachhaltige100; Datenschutz/DSGVO

Die Beiträge in „Nachhaltigere Finanzwirtschaft“ fassen in loser Folge relevante Nachrichten zusammen, die auf die Entwicklung hin zu einem „Mehr“ an Nachhaltigkeit und andere interessante Entwicklungen im Finanzsektor hinweisen.

16. Januar 2019,

Dr. Ralf Breuer

Nachhaltige Geldanlagen im Trend

Zu Jahresbeginn 2019 erschien bereits eine Vielzahl von Artikeln zum Thema nachhaltige Geldanlagen in unterschiedlichen Ausprägungen. Nach Erhebungen des Sustainable Business Institut (SBI) waren zum Ende des dritten Quartals 2018 in Deutschland, Österreich und der Schweiz 509 nachhaltige Publikumsfonds mit einem Gesamtvermögen von € 126 Mrd. zum Vertrieb zugelassen, Zum Jahresende 2017 waren es 482 Fonds mit etwa € 106 Mrd. Immer mehr Vermögensverwalter stellen auf nachhaltige Ansätze im Sinne von ESG-Kriterien um (Quelle: www.wallstreet-online.de 7.1.2019).

Gemäß dem „Deka-Anlegermonitor“ sind vor allem jüngere Menschen (Millenials) sehr offen für nachhaltige Geldanlagen. Beim Deka-Anlegermonitor handelt es sich um eine Online-Befragung, die dreimal jährlich von YouGov im Auftrag der DekaBank durchgeführt wird, um mehr über das Anlegerverhalten zu erfahren.

In dem Artikel auf at.e-fundresearch.com vom 21,12,18 heisst es weiter: „Dazu passt, dass der Online Buzz für dieses Thema einen enormen Anstieg verzeichnet. Die User nutzten den Begriff „Nachhaltiges Investment“ in verschiedenen Digitalkanälen wie Facebook, Twitter, Blogs und Co. von Januar bis August 2017 8.639 mal. Im selben Zeitraum 2018 waren es schon 23.656 mal – ein Anstieg von 174 Prozent.

Die Union Investment folgt dem Trend mit einem neuen Anlageangebot für Privatanleger: Multi-Asset-Lösung PrivatFonds: Nachhaltig.

Beschreibung laut Pressemitteilung vom 2.1.2019„Die Besonderheit des Fonds liegt darin, dass der Nachhaltigkeitsansatz von Union Investment erstmalig in einer Multi-Asset-Lösung zum Einsatz kommt. Das heißt, der nachhaltige Investmentprozess wird über die verschiedenen Anlageklassen und Anlageinstrumente angewandt. Zunächst werden Unternehmen, Staaten, Fonds, Derivate und ETFs einer umfassenden Nachhaltigkeitsanalyse und -bewertung unterzogen. Dabei werden auch Ausschlussregeln berücksichtigt. Das Fondsmanagement ermittelt für die einzelnen Anlageinstrumente jeweils das Nachhaltigkeitsrating (ESG-Score). Dieses Rating basiert auf unabhängigen Daten von auf Nachhaltigkeit spezialisierten Ratingagenturen und gibt Auskunft darüber, wie nachhaltig beispielsweise ein Unternehmen in den Bereichen Umwelt, Soziales und Unternehmensführung agiert. Auch das Geschäftsmodell wird dabei mit einbezogen.“

Es handelt sich damit zwar „nur“ um einen ESG-Ansatz, aber nachhaltige Geldanlagen werden weiter in die Breite getragen. Davon war in den Primärbanken der Genossenschaftsgruppe bisher allerdings nur wenig zu vermerken. Leider wurde der Mindesanlagebetrag mit € 10.000 relativ hoch angesetzt. Allerdings können darüber hinaus bereits € 25 monatlich angespart werden und ein Ausgabeaufschlag wird derzeit nicht erhoben. Mehr in der Produktbrochüre.

Nachhaltigkeit als Leitprinzip

Auch wenn davon praktisch kaum etwas zu verspüren ist, stellt das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) fest: „Nachhaltigkeit ist das Leitprinzip der Politik der Bundesregierung. Es soll wirtschaftliche Leistungsfähigkeit, ökologische Verantwortung und soziale Gerechtigkeit so miteinander verschränken, dass die Realisierung des Einen nur unter Berücksichtigung der jeweils beiden anderen erfolgt“ (Quelle: www.bmwi.de).

Der Rat für Nachhaltige Entwicklung hat in einem Positionspapier gefordert, Nachhaltigkeit auch als Rahmen für die Digitalisierung zu nutzen: nachhaltig_UND_digital – Nachhaltige Entwicklung als Rahmen des digitalen Wandels, 19.12.2018. Bereits in einer Vielzahl von Beiträgen wurde hier im Blog auf die Nützlichkeit der nachhaltigen Entwicklungsziele (SDGs) als Leitlinien für die Digitalisierung verwiesen. Was nicht zu einer nachhaltigeren Entwicklung beiträgt, kann analog bleiben bzw. ist eher überflüssig!

Henkel AG: Großkredit mit Nachhaltigkeitskriterien

Als vermutlich erstes deutsches Großunternehmen hat die Henkel AG einen Kredit über € 1,5 Mrd. erhalten, dessen Kreditkonditionen sich an der Entwicklung von Indikatoren für die Nachhaltigkeit des Unternehmens orientieren. Die Fortschritte bei den ESG-Kriterien werden durch neutrale externe Anbieter festgestellt: Sustainalytics, EcoVadis und ISS-oekom. HSBC fungierte bei diesem Kredit als einer der Konsortialführer (Quelle: HSBC Deutschland).

Gemäß Bloomberg wurden 2018 Kredite dieser Art mit einem Gesamtvolumen von zusammen USD 36,4 Mrd. vereinbart. Das gesamte Volumen von Schuldinstrumenten mit Nachhaltigkeitscharakter wird auf USD 247 Mrd. geschätzt, darunter USD 182 Mrd. Greenbonds.

N26 € 2,3 Mrd. wert?

Gemäß Pressemitteilung vom 10.1.2018 erhielt N26 eine weitere Finanzierung von USD 300 Mio. und wird damit nach eigenen Angaben mit USD 2,7 Mrd. (€ 2,3 Mrd.) bewertet. Damit würde N26 laut Finanz-Szene.de in der Bewertung noch vor der Aareal (€ 1,65 Mrd.) als dritthöchst bewertete börsennotierter Bank liegen.

N26 hat seine Kundenzahl in den letzten 12 Monaten auf 2,3 Mio. verdreifacht und strebt eine weitere Expansion an, zunächst in den USA. „In den kommenden Jahren will das Unternehmen weltweit über 100 Millionen Kunden erreichen.“ – Sportliche Ambitionen, die eventuell in die Nähe der genannten Bewertung führen könnten?

Bewertung und Kundenzahl von N26 wird regelmäßig mit dem britischen Wettbewerber Revolut. Nicht zuletzt auch wegen persönlicher Animositäten der Geschäftsführungen. Am 7.1.2019 erschien ein Vergleich der Zahlen für die Downloads der Apps beider Anbieter auf www.gruenderszene.de, wonach N26 zum Wettbewerber aufgeschlossen hätte.

Kaum Vergleiche finden sich dagegen zu den Produktangeboten. Beide Anbieter haben kostenlose Girokonten mit Direct Debit Karten von Mastercard und auch Visa (Revolut) im Angebot. Die Karten bieten jeweils anbieterbezogen vor allem Vorteile im Auslandseinsatz sowie Versicherungspakete. Und bei beiden Anbietern sind „kultige“ Karten aus Metall in Premiumpaketen zu sehr anspruchsvollen Preisen verfügbar: Bei N26 zu monatlich € 16,99 und Revolut € 13,99 p.m.

Quelle: N26

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Quelle: Revolut

Die kostenpflichtigen Angebote von N26 und Revolut sind vor allem für Vielreisende und Auslandseinsatz außerhalb der Eurozone erwägenswert. Die Monatsgebühren für die Metallkarten erinnert allerdings eher an Dinge wie Pokemon, Scoubidoo, Tamagotchi etc., die ebenso schnell in Mode kamen wie sie wieder verschwanden…

Allerdings: Ansprechend gestaltete Karten (aus Kunststoff) gibt es auch von anderen Anbietern mit deutlich geringeren Gebühren und weniger Restriktionen z.B. beim Automateneinsatz, in einigen Fällen weitgehend kostenlos. Interessant ist u.a. das Angebot von Curve, bei dem sich verschiedene Karten auf ein und derselben Karte nutzen lassen.

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Quelle: www.curve.app

Und auch beim Auslandseinsatz und der „Kultigkeit“ gibt es weitere und günstige Alternativen, z.B. bei Tomorrow mit einer im Einsatz „von Itzeho bis Idaho“ Preisliste Tomorrow Stand 10.1.2019 gebührenfreien (Debit-) Mastercard sowie drei kostenlosen Abhebungen pro Monat (danach € 2, bei N26 und Revolut ebenfalls Beschränkungen).

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Quelle: www.tomorrow.one

Eine Übersicht über die Leistungsangebote der genannten Anbieter findet sich Stand 16.1.2018 ohne Gewähr hier: Preisübersicht N26, Revolut Tomorrow.

 

Apple Pay ein Monat nach dem Start

Jochen Siegert hat am 15.1.2019 im Blog von Payment & Banking die ersten Eindrücke zu den Entwicklungen einen Monat nach dem Start von Apple Pay in Deutschland zusammengefasst (vgl. Nachhaltigere Finanzwirtschaft – Nummer Zweiundsechzig). Es wurde lebhafte Registrierungen, insbesondere auch für die neue virtuelle Kreditkarte der Deutschen Bank registriert. Die Zahl der Karten ist bei der Bank um rund 7% gestiegen, was etwa 90.000 neuen Kunden entsprechen könnte.

comdirect berichtet von nahezu 100.000 Registrierungen für Apple Pay und einer deutlich intensiveren Nutzung bzw. höheren Umsätzen von monatlich € 225 gegenüber bisher € 96 bei herkömmlichen Karten.

Jochen Siegert vergleicht diese Entwicklung mit den Aktivierungen bei den Sparkassen und Genossenschaftsbanken, die nach sechs Monaten bei rund 270.000 Registrierungen lagen. Zur vollständigen Analyse mit Ausblicken von Jochen Siegert geht es hier: Der „Ba-bing-Moment“ durch Apple Pay in deutschen Banken & Sparkassen.

Stammtisch Nachhaltigkeit am 12.2.2019 in Bonn

Einige Aktive haben sich für den 12.2.2019 um 19h zu einem Stammtisch Nachhaltigkeit verabredet. Thematisch ist alles rund um CSR, ESG, SDGs, SRI, SustainableFinance sowie Globales und Lokales offen. Ort wird noch bekannt gegeben und je nach Interesse ausgewählt.

Warum 12.2.2019? Dann findet in Berlin der nächste Stammtisch Sustainable Finance Berlin statt. Der Plan ist, an diesem Abend die Aktivitäten in Bundeshauptstadt und Bundesstadt kommunikativ zu verbinden.

In eigener Sache

#nachhaltige100

Die Liste der nachhaltige100 der Triodos Bank Deutschland führt die in sozialen Medien zu nachhaltigen Themen aktivsten Menschen im deutschprachigen Raum. Investabel® ist gegenüber dem Vormonat November 2018 von 84 auf 72 aufgestiegen. Nach Umstellung der Datenerhebung auf einen anderen Anbieter war der Blog in der monatlichen Übersicht auf die Plätze 102 (Juli 2018) bzw. 104 (August 2018) gerutscht. Im September 2018 wurde der Blog wieder unter den ersten 100 (auf Platz 97) und im Oktober auf 91 platziert.

Datenschutz/DSVO

Durch die ab 25. Mai 2018 in Deutschland geltende Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO) der Europäischen Union ist der rechtssichere Versand von Mails auch wenn sie keine unmittelbare Werbung enthalten an die ausdrückliche Zustimmung der Empfänger gebunden.

Sofern Sie zukünftig gezielte und dosierte Informationen zum Thema Nachhaltigkeit in der Finanzwirtschaft per Mail erhalten möchten, bitte ich Sie unter dem nachfolgenden Link um Ihre Zustimmung, wozu ein simples „Ja“ in Verbindung mit Ihrem Namen und Ihrer Mailadresse würde genügen: Datenschutz bei Investabel®. Alternativ können Sie auch eine entsprechende Mail info@investabel.com senden.

Dies betrifft natürlich nur diejenigen Adressaten, die ihre Zustimmung bisher noch nicht gegeben haben.

Übersicht Blogbeiträge

Übersicht Nachhaltigere Finanzwirtschaft Nummern Dreiundsechzig bis Eins

 

 

 

Nachhaltigere Finanzwirtschaft – Nummer Vierundfünfzig

2018-10-20 Finanzbarcamp A-D

Beitragsbild/Bild: Themenvielfalt auf dem Raumplan A-D beim comdirect Finanzbarcamp am 20.10.2018 in Hamburg, Quelle: Twitter

Inhalt: BlackRock zu Nachhaltigkeit in Anlageprodukten: Wenn nicht jetzt, wann dann?; Nachhaltigkeit gehört ins Grundgesetz; Prof. Bachmann, RNE: Perspektiven für Nachhaltigkeit; Schulkinowochen #17Ziele; Bloß Werbung oder?; Nachtrag Bayernwahl; Veranstaltungsrückblicke: Bankennetzwerk am 24.10.2018 in Köln; comdirect Finanzbarcamp mit Finanzblog Award; Schon in der Nummer Zweiundfünfzig, wird fortgeführt: „Häschtäck-o-nomie“ der europäischen Finanzwelt; In eigener Sache: Gastbeitrag im Blog der Triodos Bank Deutschland; Neues Angebot – Finanzinstitute in sozialen Medien; Datenschutz/DSGVO

Die Beiträge in „Nachhaltigere Finanzwirtschaft“ fassen in loser Folge relevante Nachrichten zusammen, die auf die Entwicklung hin zu einem „Mehr“ an Nachhaltigkeit und andere interessante Entwicklungen im Finanzsektor hinweisen.

26. Oktober 2018

Dr. Ralf Breuer

BlackRock zu Nachhaltigkeit bei Anlageprodukten: Wenn nicht jetzt, wann dann?

Der Vermögensverwalter und ETF-Anbieter BlackRock legt eine neue Serie von Exchange-traded-funds (ETF) auf die sich an ökologischen, sozialen und Kriterien der Unternehmensführung aus richten (ESG – Ecological, Social, Governance). In der „iShares Sustainable Core Range“ wird eine Palette von sieben „ESG ETF“ angeboten, die Aktien sowie Staats- und Unternehmensanleihen einschließt. Einzelheiten finden sich auf der Internetseite von iShares.

Zum 30.9.2018 verwaltete BlackRock USD 6,44 Bio., davon USD 1,8 Bio. in mehr als 800 ETFs.

BlackRock erwartet für Produkte mit Fokus „ESG ETF“ massive Zuwächse in den kommenden zehn Jahren: Von aktuell USD 25 Mrd. auf USD 400 Mrd. in 2028, was einer Steigerung des Anteils von 3 auf 21% und einer jährlichen Wachstumsrate des Volumens von durchschnittlich 32% entsprechen würde. Auf der Grundlage dieser Erwartung heißt es in der  Pressemitteilung vom 23.10.2018: „For many the question now about sustainable ETFs is ‘why not.’“ Damit ist nicht das deutsche – eher schulterzuckende-  „Warum nicht“ gemeint. In Anlehnung an das Lied zur Handball-WM 2007 heißt das vielmehr: Wenn nicht jetzt, wann dann?

Nachhaltigkeit gehört in das Grundgesetz

Nachhaltigkeit ist im Grundgesetz nicht wirklich verankert. Allein der 1994 (natürliche Lebensgrundlagen) eingefügte, 2002 (Tiere) modifizierte Artikel 20a verpflichtet die Verfassungsorgane in Hinblick auf zukünftige Generationen: „Der Staat schützt auch in Verantwortung für die künftigen Generationen die natürlichen Lebensgrundlagen und die Tiere im Rahmen der verfassungsmäßigen Ordnung durch die Gesetzgebung und nach Maßgabe von Gesetz und Recht durch die vollziehende Gewalt und die Rechtsprechung.“ Quelle: www.bundestag.de

Aus der Situation der Verfassungsväter von 1948 verständlich, dass vor allem die Lösung (und Vermeidung) von Fehlern der Vergangenheit im Nachkriegsdeutschland beschäftigten, weniger eine ferne Zukunft. Heute gilt es dagegen die drängenden Probleme der Zukunft anzugehen. Vor diesem Hintergrund ist die Forderung des ehemaligen Präsidenten ds Bundesverfassungsgerichts, Hans-Jürgen Papier, mehr als plausibel, Nachhaltigkeit im Grundgesetz zu verankern.

Prof. Bachmann, RNE: Perspektiven für Nachhaltigkeit

Prof. Dr. Günther Bachmann, Generalsekretär der Geschäftsstelle des Rat für Nachhaltige Entwicklung, hat in einem Beitrag zu „Der Bank Blog“ die Perspektiven für ein nachhaltiges Finanzsystem in Deutschland aufgezeichnet. Zu Recht wirft er der Bundesregierung mangelnde Aktivitäten vor und fordert mit der gleichen Berechtigung die Verbindung wichtiger Themen mit gleicher Priorität: „Digitaler und effizienter zu werden, ist kein Selbstzweck. Die Ordnung der Wirtschaft muss an Werte und Sinn des Wirtschaftens rückgebunden werden, mit anderen Worten an den Megatrend Nachhaltigkeit.“ Wann wird ein nachhaltiges Finanzsystem Realität in Deutschland? Perspektiven für eine Nachhaltigkeitsstrategie für Banken von Prof. Dr. Günther Bachmann.

Schulkinowochen #17Ziele

Die nachhaltigen Entwicklungsziele sind in Deutschland noch nicht hinreichend bekannt. Vision Kino und Engagement Global haben deshalb die Aktion „Schulkinowochen #17Ziele“ gestartet.

Einzelheiten zu der Gemeinschaftsaktion von Vision Kino und Engagement Global, die aus Mitteln des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung finanziert wird, finden sich hier. Pädagogisches Begleitmaterial wird ebenfalls zur Verfügung gestellt.

Bloß Werbung oder?

Stolz berichtet der Twitterkanal der Sparkassen Finanzgruppe von ihren Aktivitäten in der Wissenschaftsförderung.

Wirklich nachhaltige Produktangebote sind im Angebot der Finanzgruppe allerdings rar. Und die Verbraucherzentrale in Bremen zeichnet noch ein etwas anderes Bild als Kontrast zu dem obigen Tweet: Sparkassen investieren in Kohle und Rüstung.

Nachtrag zur Bayernwahl

Nummer Dreiundfünfzig kolportierte ein Stimmungsbild der Wähler in Bayern aus der Wahlberichterstattung der ARD: Bildung, bezahlbares Wohnen sowie Umwelt/Klima an der Spitze des Wählerinteresses. So berichtet es auch die HypoVereinsbank UniCredit Deutschlandauf Twitter bzw. im Münchner Merkur für ihre Privatkunden – zwar in etwas anderer Ordnung bzw. Formulierung, aber stimmig dazu.

Veranstaltungsrückblicke

comdirect Finanzbarcamp und Finanzblog Award

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Bild: Raumplan E-G beim comdirect Finanzbarcamp am 20.10.2018 in Hamburg, Quelle: Twitter

Am 20.10.2018 fand in Hamburg das vierte comdirect Finanzbarcamp statt. In insgesamt 22 Runden tauschten sich die Teilnehmer über vielfältige Finanzthemen aus. Gemeinsam mit Phillip Assenmacher führte ich 14 Besucher durch das Thema Nachhaltigkeit bei der Geldanlage. Bereits bei der Vorstellungsrunde wurde deutlich, daß die vielfältige Interpretation des Begriffs in der aktuellen Produktlandschaft verunsichert und auf mögliche Anlageentscheidungen eher abschreckend wirkt.

Erneut zeigte sich, wie wenig bekannt die Agenda 2030 mit ihren 17 nachhaltigen Entwicklungszielen (Sustainable Development Goals, SDGs) ist. Interessiert nahmen die Teilnehmer die mitgebrachten kölschen Bierdeckel zum Thema in die Hand und anschließend mit nach Hause.

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Bild: Von Studierenden des Studiengangs Kommunikationsdesign an der Rheinischen Fachhochschule Köln in Kooperation mit #17Ziele gestalteter Bierdeckel, von dem 85.000 Stück in Kölner Lokalen verteilt wurden

Bankennetzwerk am 24.10.2018 in Köln

Das Bankennetzwerk unter dem Dach der Academy of Finance Bonn hatte zu einer interessanten Veranstaltung in den Räumlichkeiten der DEG in Köln – die freundlicherweise als Gastgeber fungierte – eingeladen: 41 Teilnehmer wurden von insgesamt acht Referenten durch verschiedene Aspekte von Sustainable Finance – Nachhaltigkeit in der Finanzwelt geführt.

Schon der Auftaktvortrag von Julian Frede, DEG, wäre die Fahrt wert gewesen: Das Thema „Impact Messung in Zeiten der Sustainable Development Goals“ entpuppte sich als die Präsentation eines umfassenden Ratingansatzes für die Finanzierung von Entwicklungsprojekten einschließlich der hieraus resultierenden Portfolien nach sachlichen und/oder regionalen Kriterien. Wer sich je mit Nachhaltigkeitsratings beschäftigt hat, kennt die Problematik, der die DEG mit ihrem Ansatz begegnet ist. Eine Darstellung des Ansatzes findet sich hier: DEG: Wir messen Wirksamkeit.

Jan Köpper von der GLS Bank führte anschließend durch den Ansatz der Bank, Wirkungstransparenz und Nachhaltigkeit bei der Bank zu erheben. Auch sie orientiert sich bereits an den 17 nachhaltigen Entwicklungszielen der Vereinten Nationen, den sogenannten „SDGs“ (Sustainable Development Goals). Diese spielen auch zunehmend im Anlagemanagement eine Rolle. Anton Bonnländer von der Bank für Sozialwirtschaft stellte die aktuelle Praxis im Hause einschließlich der verfügbaren Produktpalette vor.

Die Veranstaltung wurde dankenswerterweise von der much-net AG aus Bonn unterstützt. Zur Abrundung der Vorträge stellte der Gründer und Aufsichtsratsvorsitzende gemeinsam mit einem Berater ein umfangreiches Softwarepaket für die Integration von ESG-Ansätzen in das Portfoliomanagement vor. Und natürlich hatte bei einer Veranstaltung des Bankennetzwerk auch der Austausch zwischen Teilnehmern und Referenten einen hohen Stellenwert!

Schon in der Nummer Zweiundfünfzig, wird fortgeführt:

„Häschtäck-o-nomie“ der europäischen Finanzwelt

Immer wieder neue Schlagwörter in sozialen Medien. Warum nicht einmal einige mit dem Doppelkreuz „#“ markierte Schlagworte zusammenstellen und erläutern? Hashtags bzw. eingedeutscht „Häschtäcks“ sollen grundsätzlich das thematische Auffinden von Botschaften in sozialen Netzwerken erleichtern. Manchmal haben sie aber auch nur einfach den Status eines Mottos oder eher gar keine Bedeutung.

Die Idee entstand zufällig durch eine Fernsehwerbung: Da warb eine Bank im deutschen Fernsehen mit #bankingforfood. Also mal bei Twitter geschaut und daraus wird vielleicht irgendwann mal so etwas wie eine „Häschtäck-o-nomie“ (in Anlehnung an die geplante „Taxonomie“ von Finanzinstrumenten in Hinblick auf Nachhaltigkeit) der europäischen Finanzwelt. Gerne werden weitere Anregungen aufgenommen (Bitte Mail an info@investabel.com).

#Nachhaltigkeit #Sustainability #Durabilité #Sostenibilidad

#nachhaltig #sustainable #durable #sostenible

#SustainableFinance #SustainableFinanceEU – Im März 2018 vorgestellter Aktionsplan der EU-Kommission auf Basis der @HLEG – High Level Expert Group

#h4SF – Hub for Sustainable Finance Germany (Deutsche Börse AG + Rat für Nachhaltige Entwicklung Deutschland), er organisierte am 25.9.2018 den zweiten Sustainable Finance Gipfel Deutschland

#SFGD17, #SFGD18 – Sustainable Finance Gipfel Deutschland, zuletzt 25.9.2018

#SDGs – Die 17 nachhaltigken Entwicklungsziele der Vereinten Nationen (Sustainable Finance Goals, SDGs)

#ACT4SDGs #WeACT4SDGs (globale Kampagne für die SDGs am 25.9.2018)

#changenowsummit – Veranstaltung am 28.9.2018 mit 6.000 Teilnehmern in Paris und prominenter Beteiligung großer französischer Banken. Im Zuge der Veranstaltung wurde auch ein Schlagwort wiederbelebt:

#ActForImpact – Handeln für positive Nachhaltigkeitswirkungen (im Sinne der SDGs)

#bankingforfood – Initiative der niederländischen Rabobank. Einsatz des Bankgeschäftes um eine zuverlässige Versorgung der Weltbevölkerung sowie faire Bedingungen in den Erzeugerländern zu unterstützen. Mehr dazu auf der deutschen Seite von Rabodirect

#AllemGewachsen (Sparkassen, selten verwendet) – Wozu er wohl kreiert wurde…

#denngeldkannsovielmehr (Triodos Bank Deutschland) – Eher ein Motto…

#PositiverBeitrag #PositiveImpact (Deutsche Bank, aktuelle Kampagne) – Hat definitiv wenig bis nichts mit Nachhaltigkeit zu tun. Leicht zu verwechseln mit #ImpactInv oder #ImpInv für wirkungsorientierte Investments

#sharedichdrum (GLS Bank) – Auch kein schlechtes Motto…

In eigener Sache

Gastbeitrag im Blog der Triodos Bank Deutschland

Am 25.10. erschien im Blog der Triodos Bank Deutschland ein Gastbeitrag: Deutsche Banken hinken beim Thema Nachhaltigkeit hinterher. Die Einleitung der Redaktion ordnet den Beitrag ein: Nachhaltigkeitsbanken wie die Triodos Bank, deren DNA nachhaltiges Banking ist, haben in Deutschland einen Marktanteil, der einstellig ist und eher als „homöopathisch“ beschrieben werden kann. Zwar wachsen die nachhaltigen Banken in einem stagnierenden Gesamtmarkt überdurchschnittlich stark – doch um einen wirklich nachhaltigen Wandel des Finanzsystems zu bewirken, müssen sich die Großen, muss sich der Mainstream bewegen. Der Finanzexperte und Finanzblogger Dr. Ralf Breuer, der den Blog Investabel betreibt, blickt im Gastbeitrag auf eben diesen Mainstream und ordnet ein, was sich dort mit Blick auf die Nachhaltigkeit tut.

Den ganzen Beitrag lesen Sie im Blog Die Farbe des Geldes

Neues Angebot: Finanzinstitute in sozialen Medien

Seit neun Jahren bei Twitter, 500.000 private Girokonten, 5.400 Follower und nur 2 (!) „gefällt mir“? Genau das zeigt eine Auswertung vom Auftritt von Finanzinstituten in sozialen Medien. Viele Kreditinstitute betreiben ihren Auftritt in sozialen Medien eher „kostengünstig“ und nach näherer Anschauung kontraproduktiv. So haben 12 von 19 der ausgewerteten Kanäle von Banken, die alle seit mindestens sechs Jahren aktiv sind, deutlich weniger „gefällt mir“ als der @Investabel bei Twitter. Den gibt es allerdings erst seit Mai 2017. Da bei wäre bei vielen Betreibern Abschalten die bessere Lösung. Falls Sie in sozialen Medien oder bei Nachhaltigkeit lieber an- als abschalten möchten: Angebote.

Datenschutz/DSVO

Durch die ab 25. Mai 2018 in Deutschland geltende Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO) der Europäischen Union ist der rechtssichere Versand von Mails auch wenn sie keine unmittelbare Werbung enthalten an die ausdrückliche Zustimmung der Empfänger gebunden.

Sofern Sie zukünftig gezielte und dosierte Informationen zum Thema Nachhaltigkeit in der Finanzwirtschaft per Mail erhalten möchten, bitte ich Sie unter dem nachfolgenden Link um Ihre Zustimmung, wozu ein simples „Ja“ in Verbindung mit Ihrem Namen und Ihrer Mailadresse würde genügen: Datenschutz bei Investabel®. Alternativ können Sie auch eine entsprechende Mail info@investabel.com senden.

Dies betrifft natürlich nur diejenigen Adressaten, die ihre Zustimmung bisher noch nicht gegeben haben.

Übersicht Blogbeiträge

Übersicht Nachhaltigere Finanzwirtschaft Nummern Dreiundfünfzig bis Eins

 

 

 

Nachhaltigere Finanzwirtschaft – Nummer Vierzig

Beitragsbild: Von Studierenden des Studiengangs Kommunikationsdesign an der Rheinischen Fachhochschule Köln in Kooperation mit #17Ziele gestalteter Bierdeckel, von dem 85.000 Stück in Kölner Lokalen verteilt wurden

Inhalt: Bundeskanzlerin mit Plädoyer für Nachhaltigkeit; Nachhaltigkeit in Deutschland: Handeln hinter Ambitionen; Nachhaltige Geldanlagen wachsen weiter; Datenschutz/DSGVO

Die Beiträge in „Nachhaltigere Finanzwirtschaft“ fassen in loser Folge relevante Nachrichten zusammen, die auf die Entwicklung hin zu einem „Mehr“ an Nachhaltigkeit und andere interessante Entwicklungen im Finanzsektor hinweisen.

5. Juni 2018

Dr. Ralf Breuer

 

Bundeskanzlerin mit Plädoyer für Nachhaltigkeit

Bisher waren Bekenntnisse der neuen Bundesregierung zu einem Mehr an Nachhaltigkeit Mangelware, insbesondere auch in Hinblick auf den Finanzsektor. Zum Der Aktionsplan der EU-Kommission gab es bisher nur in den Antworten zu einer kleinen Anfrage der FDP-Fraktion offiziell zu nennende Aussagen. Dies hat sich mit dem Auftritt der Bundeskanzlerin auf der Jahrestagung des Rat für Nachhaltige Entwicklung am 4. Juni 2018 in Berlin geändert:

Allerdings war der Bundeskanzlerin auch bewusst, dass sie bei Nachhaltigkeitsthemen auf Widerstände bei den Regierungsparteien stoßen wird. In jedem Fall: Klimarisiken sind evident und der EU-Aktionsplan hat auch im Europaparlament einen großen Rückhaltgefunden (Vgl. Der Aktionsplan der EU-Kommission geht in die Umsetzung).

Insgesamt dürfte die öffentliche Diskussion weitere Dynamik aufnehmen. So versprach auch der Intendendant des ZDF den mehr als 1.500 Teilnehmern, die Berichterstattung zum Thema Nachhaltigkeit zu verstärken.

In der ARD schaffte es die Jahrestagung des RNE sogar an den prominenten Platz hinter die Nominierungen für die Fußball-Weltmeisterschaft in der Tagesschau:

Nachhaltigkeit in Deutschland: Handeln hinter Ambitionen

Am 4. Juni 2018 wurde ebenfalls der internationale „Peer-Review“ für Deutschland mit den Empfehlungen der von der ehemaligen neuseeländischen Regierungschefin Helen Clark geleiteten Expertengruppe übergeben.

Nach 2009 und 2013 wurde der Bericht auf Einladung der deutschen Bundesregierung zum dritten Mal erstellt. Informationen zur Expertengruppe und dem Untersuchungsprozess finden sich sehr anschaulich auf der Seite www.nachhaltigkeitsrat.de, ebenso der Link zum vollständigen Bericht in englischer Sprache: The 2018 Peer Review on the German Sustainability Strategy

Zusammenfassend lobt die Kommission die ambitionierte deutsche Nachhaltigkeitsstrategie (GSDS) vom Januar 2017, stellt aber fest, dass das Handeln deutlich zurückbleibt und damit starker Änderungsbedarf besteht.

Still, there remains a lot to be done to build a fully effective German pathway towards sustainability. This ambitious agenda must stretch well beyond the GSDS targets currently set for 2030. Yet, reaching those targets is already a challenge as, to date, the impact on transforming consumption, production, ethics, and behaviour in line with achieving sustainability has been too limited. Further substantial change is needed (S. 12).

Nachhaltige Geldanlagen wachsen weiter

FNG – Forum nachhaltige Geldanlagen e.V. veröffentlichte am 5. Juni 2018 den diesjährigen Marktbericht Nachhaltige Geldanlagen für Deutschland, Österreich und die Schweiz. Gemäß den Erhebungen ist der nachhaltige Anlagemarkt in Deutschland um weitere neun Prozent gewachsen, nachhaltige Investmentfonds verzeichneten sogar ein Plus von 30%. Damit stieg der Bestand der nachhaltigen Geldanlagen auf € 171 Mrd., allerdings immer noch ein Anteil von lediglich 3 % des Gesamtbestands. Immerhin können € 1,4 Bio. aber schon als „verantwortliches Investieren“ klassifiziert werden. Das FNG wendet „nachhaltig“ in einer weiteren Abgrenzung an, so dass bereits die mit Ausschlüssen operierenden Investmentfonds und Mandate mit € 83,3 Mrd. in die Berechnung einfliessen.

Für das laufende Jahr 2018 erwarten die Experten Zuwächse von bis zu 30 %, was u.a. auf den EU-Aktionsplan zurückgeführt wird. Zusätzliche Impulse dürften auch von den Aufsichtsbehörden kommen, die zunehmend Klimarisiken wie Klimawandel und Energiewende im Fokus haben (vgl. Nummer Neununddreissig).

Der vollständige Marktbericht Nachhaltige Geldanlagen 2018 steht zum Download zur Verfügung.

 

 

Datenschutz/DSGVO

Durch die ab 25. Mai 2018 in Deutschland geltende Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO) der Europäischen Union ist der rechtssichere Versand von Mails auch wenn sie keine unmittelbare Werbung enthalten an die ausdrückliche Zustimmung der Empfänger gebunden.

Sofern Sie zukünftig gezielte und dosierte Informationen zum Thema Nachhaltigkeit in der Finanzwirtschaft per Mail erhalten möchten, bitte ich Sie unter dem nachfolgenden Link um Ihre Zustimmung, wozu ein simples „Ja“ in Verbindung mit Ihrem Namen und Ihrer Mailadresse würde genügen: Datenschutz bei Investabel®. Alternativ können Sie auch eine entsprechende Mail info@investabel.com senden.

Dies betrifft natürlich nur diejenigen Adressaten, die ihre Zustimmung bisher noch nicht gegeben haben.

 

Übersicht Blogbeiträge

Übersicht Nachhaltigere Finanzwirtschaft Nummern Neununddreissig bis Eins

Nummer Neununddreissig am 24. Mai 2018: BaFin mit Nachhaltigkeit als Titelthema; Diskussionen um Dieselfahrverbote belasten; DWS integriert Nachhaltigkeitsziele; Sparkasse KölnBonn – 0 Punkte; Datenschutz/DSGVO

Nummer Achtunddreissig am 15. Mai 2018: Aktionsplan zur Finanzierung nachhaltigen Wachstums; insha – islamkonformes FinTech; Bonner SDG-Tage – 17 Tage für 17 Ziele; Wird alles (außer der Finanzwirtschaft) nachhaltig?

Nummer Siebenunddreissig am 2. Mai 2018: Aktionsplan zur Finanzierung nachhaltigen Wachstums im Bundesrat begrüßt; In eigener Sache: 1. #nachhaltige100; 2. Hub for Sustainable Finance Germany; 3. Ringvorlesung Social Banking am 8.5.2018 an der Alanus Hochschule, 53347 Alfter: Geldanlagen der Zukunft – Die Finanzwelt im Spannungsfeld von Digitalisierung, Regulierung und Nachhaltigkeit

Nummer Sechsunddreissig am 24. April 2018, ergänzt 25. April 2018: Aktionsplan zur Finanzierung nachhaltigen Wachstums; Klimarisiken belasten die deutsche Wirtschaft…; …und die Kommunen; Deutsche Bank kommuniziert mit Nachhaltigkeit

Nummer Fünfunddreissig am 16. April 2018/ergänzt 17. April 2018: Offener Brief an Brüssel und Berlin; Top-Adressen der Investmentbranche für den EU-Aktionsplan; Allianz mit Nachhaltigkeitsbericht in neuer Dimension; EU-Aktionsplan im Bundesrat, Minister in Brüssel; Klimarisiken sind evident; Nachhaltigkeit emotionalisiert Bankprodukte; ToMoRRoW ab Juni 2018 mit 100% Nachhaltigkeit mobil

Nummer Vierunddreissig am 9. April 2018: FDP bezweifelt Sinnhaftigkeit des EU-Aktionsplans; Axel Weber – Nachhaltigkeit ist zukunftsfähig…; Barclays mit grüner Hypothek und mehr

Nummer Dreiunddreissig am 3. April 2018: EU-Aktionsplan an sich unbestritten; Britische Vorschläge für Green Finance enger gefasst; Kredite mit Nachhaltigkeitsanreizen; Die SDGs: Orientierung für Politik und Wirtschaft; SDG Investments überschreitet € 100 Mio.; Leitfaden nachhaltige Immobilieninvestments; Wie wird ein FinTech zur Bank ?

Nummer Zweiunddreissig am 26. März 2018: EU-Aktionsplan mit kraftvollem Antritt; Bierdeckel für mehr Bewusstsein über die „SDGs“; Starke Investorenüberzeugung – starke Worte; Danone begibt als erstes Privatunternehmen eine „Sozialanleihe“; Getränkekonzern AB Inbev – Nachhaltigkeitsziele 2025

Nummer Einunddreissig am 20. März 2018: EU-Aktionsplan mit wuchtiger Vorstellung; Greenbonds in neuen Dimensionen; Nach Green Finance kommt Blue Finance; Neuseeland erkennt Klimawandel als Asylgrund an; Union Investment: Nachhaltigkeit erhält mehr Gewicht

Nummer Dreissig am 8. März 2018: EU-Kommission legt Aktionsplan vor; Möglichkeiten und Grenzen der Blockchain; In eigener Sache: 1. #nachhaltige100, 2. GLS Bank Nachhaltigkeits Blog Award 2018, 3. Gesponserte (affiliate) Links

Nummer Neunundzwanzig am 19. Februar 2018: Dynamische Entwicklung bei Nachhaltigkeitsanleihen; Fortschritte bestimmen den Kreditzins;  Die Schweiz reguliert den Kryptomarkt (ICOs); BaFin nimmt Stellung; Klimawandel – Ein Anlagethema mit Tücken

Nummer Achtundzwanzig am 6. Februar 2018, ergänzt 7. Februar 2018: Schlussbericht der EU-Experten; WWF mit Anregungen zu den Koalitionsverhandlungen; Orientierung bei Crowdfunding tut not; Triodos UK mit neuem Crowdfunding; Gebrutstagsgruß an die Dekabank; Finanzielle Inklusion wird zum Geschäftsmodell; Klimawandel – Ein Anlagethema mit Tücken

Nummer Siebenundzwanzig am 25.1.2018: Klimawandel – Ein Anlagethema mit Tücken; Genossenschaftsbanken mit Nachhaltigkeitskampagne; Preissenkung bei RoboAdvice quirion; Veranstaltung „Sustainable Finance“ am 22.1.2018

Nummer Sechsundzwanzig am 12.1.2018: Und noch mehr „RoboAdvice“- Werthstein, savemate…; Anleihen mit Klimabezug (Green Bonds) wachsen stark

Nummer Fünfundzwanzig am 9./10.1.2018: Börsenzeitung: Grüne Finanzanlagen erreichen kritische Masse; Rückblick 2017/Ausblick 2018

Nummer Vierundzwanzig am 14.12.2017: Banken- und Produktcheck der Verbraucherzentrale; EU investiert € 9 Mrd. in Klimaprojekte; EU mit Plan für nachhaltige Finanzwirtschaft März 2018; Studie Deutsche FinTech; Buchankündigung Digitalisierung und Nachhaltigkeit; Jetzt schon 41 Onlineangebote für Anlageberatung und Vermögensverwaltung in Deutschland

Nummer Dreiundzwanzig am 12.12.2017: Marktübersicht nachhaltige Geldanlagen; Niederländische Finanzwirtschaft mit Plattform zur CO2-Erfassung; Europäische Großbanken und Klimawandel; Eine zutreffende Zustandsbeschreibung der deutschen Kreditwirtschaft

Nummer Zweiundzwanzig am 6.12.2017: Übersicht FinTech im deutschsprachigen Raum; Prospery – eine weitere Vermögensverwaltung online; Asset Management – von verantwortungs- zu wirkungsbewusst; N26 – ein FinTech wider die Nachhaltigkeit?

Nummer Einundzwanzig am 4.12.2017: Bisher USD 100 Mrd. neue Anleihen mit Klimabezug; 45 Fonds mit dem FNG-Siegel versehen, Neues Zentrum für nachhaltige Finanzwirtschaft in Schweden

Nummer Zwanzig am 28.11.2017: Nachhaltigkeit mit großer Relevanz für Banken; SDG FinTech Initiative; Crowdfunding; Goodfolio vor dem Marktstart

Nummer Neunzehn am 15.11.2017: comdirect FINANZbarcamp 2017; Die Grenzen von Blockchain/Bitcoin; …der Mensch bleibt im Mittelpunkt

Nummer Achtzehn am 8.11.2017: Global Financial Development Report 2017/2018; UN Environment/World Bank Group – Roadmap for a Sustainable Financial System Report at COP23; Glücksatlas 2017; Consorsbank mit Nachhaltigkeit im Angebot; NRW Pensionsfonds mit nachhaltigen Kriterien

Nummer Siebzehn am 6.11.2017: Jamaika auch mit Nachhaltigerer Finanzwirtschaft?; McKinsey-Studie: Verantwortungsbewusst = normal; Französische Banken: Green Supporting Factor; FinTech und Nachhaltigkeit in Beispielen; Globales Dauerthema Finanzbildung

Nummer Sechzehn am 27.10.2017: Sustainable Finance Gipfel am 23.10.17 Frankfurt/M.; Nachhaltigen Geldanlagen fehlt Transparenz; Veranstaltungen zu Nachhaltigeren Finanzen; Börse Johannesburg mit Green Bonds; GAFA + Alipay(cab) in den USA; Revolut, Simpleinsurance und Allianz kooperieren; Stash – Eine junge Anlegerseite auch für Angefangene…

Nummer Fünfzehn am 18.10.2017: Entwicklungsgeschichte der FinTech/RegTech; Aktuelle FinTech-Landschaft in Deutschland; FinTech und GAFA – Situation erkannt?; Commerzbank-Analyse „What if the game changes?;  Sustainable Finance Gipfel 23.10.17; Emmanuel Macron zu Green Finance

Nummer Vierzehn am 16.10.2017: Britische Regierung hat Fokus auf „Green Finance“; Green Bonds mit starkem Momentum; Warburg Navigator live; Alibaba plant USD 15 Mrd. für Forschung; Handelsblatt Business Briefing Nachhaltige Investments

Nummer Dreizehn am 11.10.2017: FNG – Leitfaden nachhaltige Geldanlagen; ÖKO-TEST – Nachhaltige Indices und Indexfonds; Alipay weltweit und in Europa

Nummer Zwölf am 9.10.2017: EU-Kommission, Deutsche Bundesbank und niederländische Zentralbank fordern mehr Nachhaltigkeit und  Berücksichtigung von Klimarisiken; Nachhaltige Finanzwoche in Frankreich; Französische Banken stark nachhaltig engagiert; BNP Paribas mit Greenbond Fonds für Privatanleger; comdirect Fintech-Studie, Umfrage zu FinTech und GAFAs, Finanzblog-Award

Nummer Elf am 5.10.2017: Deutsche Bundesbank fordert Berücksichtigung von Klimarisiken; Nachhaltige Finanzwoche in Frankreich; Französische Banken stark nachhaltig engagiert; Pimco sieht SDGs als gute Anlagegrundlage

Nummer Zehn am 2.10.2017: www.geld-bewegt.de – Ein neues Informationsangebot der Verbraucherzentralen; Markt für Anleihen mit Klimabezug wächst weiter; FinTech und deutsche Kreditinstitute; GAFA(s) – ein neuer Begriff in der Finanzwelt

Nummer Neun am 28.9.2017: Hub for Sustainable Finance startet, Luxembourg Green Exchange notiert USD 63 Mrd. Anleihen mit Klimabezug, Studie von Schroders bestätigt starken Trend zu nachhaltigeren Anlagen

Nummer Acht am 26.9.2017: FinTech – Neue Medien, alte Regeln; FinTech und nachhaltige Entwicklung; Zuwachs staatlicher Greenbonds; Triodos ruft zum Umbau der Finanzwirtschaft auf

Nummer Sieben am 20.9.2017: Die Konsolidierung bei der Vermögensverwaltung online beginnt; ING-DiBa mit Nachhaltigkeit im Direktdepot; Mikrokredit in Westeuropa?; Blockchain nicht ohne Nachteile

Nummer Sechs am 14.9.2017: Die Bank der nachhaltigen Entwicklung – eine Nische?; RegTech – Technik kann Regulierung sicherer machen, aber Regulierer sind auch gefordert; Gesellschaftliche Langfristkosten

Nummer Fünf am 12.9.2017: Nachhaltige Finanzwirtschaft in den Programmen zur Bundestagswahl 2017; Bank für Sozialwirtschaft mit neuem nachhaltigen Aktienfonds; In eigener Sache: FinanzBlogAward 2017

Nummer Vier am 8.9.2017: Zurich Insurance Group hält USD 2 Mrd. Greenbonds; BB Fund – Based Blockchain Fund; Brasilien will bei Green Bonds China und Indien folgen; Deutsche Börse und Rat für Nachhaltige Entwicklung beschließen Kooperation für Nachhaltige Finanzwirtschaft

Nummer Drei am 29.8.2017: Australischer Versicherer investiert 25% der Nettoprämien wirkungsorientiert; Quirin Privat Bank/Quirion; RegTech gegen Ängste und Aufwendungen

Nummer Zwei am 25.8.2017: Triodos Bank mit nachhaltigem Wachstum; Rekordquartal für „grüne“ Anleihen; Resilience Bonds; Nachhaltigkeit für US-Aktionäre immer wichtiger; Umfassender Bericht zur Zukunft der Finanzdienstleistungen

Nummer Eins am 22.8.2017 mit folgenden Inhalten: GLS Klimafonds, Neue Transparenz für Investmentfonds, erste islamkonforme grüne Anleihe