Nachhaltigere Finanzwirtschaft – Nummer Einundvierzig

Beitragsbild: Von Studierenden des Studiengangs Kommunikationsdesign an der Rheinischen Fachhochschule Köln in Kooperation mit #17Ziele gestalteter Bierdeckel, von dem 85.000 Stück in Kölner Lokalen verteilt wurden

Inhalt: Bundesregierung – Bei Nachhaltigkeit Vorbild sein; Deutsche Nachhaltigkeitsstrategie wird überarbeitet; Elektromobilität birgt Klimarisiken; …was die Kreditwirtschaft beschäftigt; Kreditzinsen und Nachhaltigkeit; Investoren schauen verstärkt auf Klimarisiken, SDG-Atlas der Weltbankgruppe erschienen; Blockchain – Wo sinnvoll, wo nicht?; Datenschutz/DSGVO

Die Beiträge in „Nachhaltigere Finanzwirtschaft“ fassen in loser Folge relevante Nachrichten zusammen, die auf die Entwicklung hin zu einem „Mehr“ an Nachhaltigkeit und andere interessante Entwicklungen im Finanzsektor hinweisen.

7. Juni 2018

Dr. Ralf Breuer

Bundesregierung – Bei Nachhaltigkeit Vorbild sein

Der Auftritt und die Rede der Bundeskanzlerin bei der Jahrestagung des Rates für Nachhaltige Entwicklung wird auf einer Internetseite der Bundesregierung thematisiert.

Der Seite Bei Nachhaltigkeit Vorbild sein ist der nachfolgende Text vorangestellt:

Die Nachhaltigkeit habe ihren Weg in Politik, Wirtschaft und Gesellschaft gefunden, so Kanzlerin Merkel auf der Jahrestagung des Rates für Nachhaltige Entwicklung. Sie warb für internationale Partnerschaften, die Gestaltung der Globalisierung und eine Vorreiterrolle der EU bei der Umsetzung der globalen Nachhaltigkeitsziele.

Auch wenn der Aktionsplan der EU-Kommission nicht ausdrücklich erwähnt wird, beinhaltet die Rede von Bundeskanzlerin Merkel am 4.6.2018 Rede ein erstes öffentliches und starkes Bekenntnis zum verstärkten Angang von Nachhaltigkeitsthemen. Die zeitnahe Ankündigung der Überarbeitung der deutschen Nachhaltigkeitsstrategie ist ein erfreulicher nächster Schritt.

Dabei könnte dann auch die von Sigmar Gabriel geäußerte Kritik berücksichtigt werden, die er in seiner Rede auf der Nachhaltigkeitskonferenz der Union Investment am 6.6.2018 zum Ausdruck brachte: „Sigmar Gabriel ist bekannt als ein Mann offener Worte. Dafür wird er manchmal gescholten, manch einer findet genau das aber auch bereichernd. Wie auch immer: In seiner Rede kritisiert Gabriel, dass die Nachhaltigkeitsstrategie Deutschlands nicht zwangsläufig an verpflichtende konkrete Ziele für die einzelnen Ressorts der Bundesregierung gekoppelt ist.“

Deutsche Nachhaltigkeitsstrategie wird überarbeitet

Die Bundesregierung hat sehr schnell auf den am 4. Juni 2018 offiziell übergebenen „Peer Review“ reagiert (vgl. Nummer Vierzig). Bereits am 6. Juni 2018 hat sie ein Konsultationspapier zur Überarbeitung der erst im Januar 2017 neu gefassten Nachhaltigkeitsstrategie veröffentlicht: Konsultationspapier zur Überarbeitung der Strategie 2018. Das Papier wurde vom „Staatssekretärsausschuß für nachhaltige Entwicklung“ verfasst.

Die wichtigsten Informationen sowie die Kontaktdaten für die Einreichung von Diskussionsbeiträgen bis zum 26.6.2018 finden sich auf der Seite: Nachhaltige Entwicklung – Wir aktualisieren die Strategie, machen Sie mit!. Dort findet sich auch ein Zugang zu der informativen Seite der Bundesregierung zur aktuellen Nachhaltigkeitspolitik.

Elektromobilität birgt Klimarisiken

Bereits im Jahr 2016 berichtete das Bundesfinanzministerium in einem Monatsbericht über die möglichen Auswirkungen von Klimawandel und Energiewende auf die Finanzmärkte (BMF Monatsbericht August 2016). Dabei wurde auch der Begriff „Stranded Assets“ erläutert:

„Als „Stranded Assets“ werden Anlagen bezeichnet, die aufgrund der unvorhergesehenen Änderung von Regulierungen, der physischen Umwelt, sozialen Normen oder Technologie eine nicht erwartete Abwertung erfahren. Ein Beispiel für ein „Stranded Asset“ wäre ein Kohlekraftwerk, das aufgrund höherer Energie- und Emissionseffizienzkriterien nicht mehr betrieben werden darf.“

Fossile Kraftwerke sind sicherlich ein Paradebeispiel, aber eher die Spitze eines gigantischen Eisbergs. Nach und nach wird die mögliche Dimension deutlich, mit der Klimawandel und Energiewende auf die Werthaltigkeit von Investitionsgütern und das operative Geschäft wirken werden. So hat der Deutsche Industrie- und Handelskammertag (DIHK) die Belastungen der Wirtschaft aus der Diskussion von Dieselfahrverboten mit € 500 Mio. beziffert. Diese Schätzung erscheint weniger konservativ als weitaus zu niedrig.

Dies zeigt ein Bericht bei Spiegel Online am 5. Juni 2018: Umstellung auf Elektroantriebe könnte Zehntausende Jobs kosten. Der Bericht basiert auf einer Studie der Fraunhofer-Gesellschaft, nach der rund 75.000 an fossile Antriebe gebundene Arbeitsplätze entfallen könnten, während 25.000 neue rund um Elektroantriebe entstehen. Grund ist die deutlich geringere Komplexität von Elektromotoren und das Elektrofahrzeuge kein herkömmliches Getriebe benötigen.

Die Schätzungen basieren auf Angaben der Automobilindustrie und großer Zulieferer und setzen eine anhaltende Skepsis mit einem Anteil von 25% elektrisch betriebener Fahrzeuge im Jahr 2030. Besonders stark betroffen wären kleinere Zulieferer in strukturschwachen Gebieten.

Bei Dieselfahrzeugen war schon 2017 ein deutlicher Rückgang der Wiederverkaufspreise bzw. Restwerte zu verzeichnen. Damit und den erwartbaren Veränderungen im produzierende Gewerbe ist bereits jetzt die gesamte Kreditwirtschaft betroffen.

…und was die Kreditwirtschaft beschäftigt

Ein interessantes Kontrastprogramm bot der „Innovation Day“ im Sparkassen Innovation Hub. Interessant ist vor allem, welche Themen nahezu komplett fehlen: Regulatorische Anwendungen zur Bewältigung der Flut von Anforderungen.

Der Informationsdienst MEDICI schätzte in einer neueren Studie die regulatorischen Ausgaben weltweit auf USD 270 Mrd. und die Personalbindung auf ca. 10 bis 15% (Elena Mesropyan: RegTech – The greatest Opportunity in FinTech. Vor diesem Hintergrund also verwunderlich, dass dies nicht zu den Kernthemen gehören sollte. Stattdessen drängt sich der Eindruck auf, Digitalisierung sei in Hauptsache die Kreation von Applikationen für bestehende und neue Produkte wie die in Hamburg vorgestellte elektronischen Geldbörse für Kryptowährungen „Skrypto“.

Kreditzinsen und Nachhaltigkeit

Laut Bloomberg hat die ING Groep N.V. bereits bei 16 Krediten die Verzinsung in Abhängigkeit von Nachhaltigkeitskriterien vereinbart. Die Kreditnehmer können durch entsprechende Fortschritte bei den vereinbarten Indikatoren ihre Zinslast um 10 bis 15 Basispunkte reduzieren. Der erste Kredit dieser Art wurde mit dem Elektronikkonzern Philips mit einem Volumen von € 1 Mrd. vereinbart (Anna Hirtenstein: Going Green Can Get You Cheaper Loans At This Dutch Bank, Bloomberg 4.6.2018). Bereits in Nummer Neunundzwanzig wurde über dieses Konstrukt einmal berichtet.

Investoren schauen verstärkt auf Klimarisiken

Die französische Vermögensverwaltungsgesellschaft Amundi SA stellt nach einem Bericht bei Bloomberg fest, dass grosse Unternehmen zunehmend Klimarisiken in die Bewertung von Wertpapieren einbeziehen. Dabei wird die gespannte Spannbreite von physischen Risiken durch den Klimawandel bis hin zur Entwertung von Vermögenspositionen durch Energiewende (Stranded Assets) berücksichtigt. (Vgl. Anna Hirtenstein: Europe’s Largest Asset Manager Sees ‘Tipping Point’ on Climate, Bloomberg 31.5.2018.

SDG-Atlas der Weltbankgruppe erschienen

Die Weltbankgruppe hat ihren „Atlas of Sustainable Development Goals 2018 „veröffentlicht. Er zeigt die Entwicklung wichtiger Indikatoren für mehr als 220 Volkswirtschaften auf. Zu allen 17 Zielen werden online mehr als 180 Grafiken präsentiert, die Fortschritte und Handlungsbedarf aufzeigen. Neben dem Atlas selbst wird auch ein Zugriff auf die zugrundeliegenden Daten ermöglicht: The 2018 Atlas of Sustainable Development Goals: an all-new visual guide to data and development.

Blockchain – Wo sinnvoll, wo nicht?

Einen sehr anschaulichen Artikel veröffentlichte Ingo Dahm: Blockchain – Wo sinnvoll, wo nicht?, Linkedin 5.6.2018. Grundsätzlich ist die Blockchain bei Anwendungen sinnvoll, bei denen Geschwindigkeit nicht erheblich ist, aber ein hohes Maß an Sicherheit gewährleistet werden soll.

Neben der Werbung für sein Buch gefällt auch die Eigenwerbung des Autors so gut, dass sie plagiatgefährdet erscheint:

„Als Ratgeber, Keynote-Speaker oder Coach helfe ich Ihnen gern, jede Herausforderung zu meistern. Melden Sie sich gern per E-Mail, Telefon oder Chat! Guter Rat ist nicht teuer. Schlechter Rat schon.“

Datenschutz/DSVO

Durch die ab 25. Mai 2018 in Deutschland geltende Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO) der Europäischen Union ist der rechtssichere Versand von Mails auch wenn sie keine unmittelbare Werbung enthalten an die ausdrückliche Zustimmung der Empfänger gebunden.

Sofern Sie zukünftig gezielte und dosierte Informationen zum Thema Nachhaltigkeit in der Finanzwirtschaft per Mail erhalten möchten, bitte ich Sie unter dem nachfolgenden Link um Ihre Zustimmung, wozu ein simples „Ja“ in Verbindung mit Ihrem Namen und Ihrer Mailadresse würde genügen: Datenschutz bei Investabel®. Alternativ können Sie auch eine entsprechende Mail info@investabel.com senden.

Dies betrifft natürlich nur diejenigen Adressaten, die ihre Zustimmung bisher noch nicht gegeben haben.

 

Übersicht Blogbeiträge

Übersicht Nachhaltigere Finanzwirtschaft Nummern Vierzig bis Eins

 

 

 

Nachhaltigere Finanzwirtschaft – Nummer Sechzehn

Grafik: BNP Paribas Asia Pacific

Inhalt: Sustainable Finance Gipfel am 23.10.17 Frankfurt/M.; Nachhaltigen Geldanlagen fehlt Transparenz; Veranstaltungen zu Nachhaltigeren Finanzen; Börse Johannesburg mit Green Bonds; GAFA + Alipay(cab) in den USA; Revolut, Simpleinsurance und Allianz kooperieren; Stash – Eine junge Anlegerseite auch für Angefangene…

Die Beiträge in „Nachhaltigere Finanzwirtschaft“ fassen in loser Folge relevante Nachrichten zusammen, die auf die Entwicklung hin zu einem „Mehr“ an Nachhaltigkeit und andere interessante Entwicklungen im Finanzsektor hinweisen.

27. Oktober 2017

Dr. Ralf Breuer

Sustainable Finance Gipfel 23.10.2017 Frankfurt/Main

Der „Hub for Sustainable Finance Germany (H4SF)“ lud für den 23.10.2017 zum „Sustainable Finance Gipfel Deutschland“ in Frankfurt ein. Die Veranstaltung mit einem dichten Programm war mit mehr als 150 Anwesenden und weiteren 80 Beobachtern in einem Livestream sehr gut besucht. Ein Videomitschnitt ist über den obigen Link verfügbar. – Die Veranstaltung ist ein Meilenstein auf dem Weg zu einer Nachhaltige(re)n Finanzwirtschaft in Deutschland. Nachfolgend einige (subjektive) Eindrücke von der Veranstaltung. Nähere Eindrücke im Beitrag Sustainable Finance Gipfel Deutschland.

Nachhaltigen Geldanlagen fehlt Transparenz

Der erste Artikel in diesem Blog war dem Thema Geld anlegen und Gutes tun? – Leichter gesagt als getan gewidmet. Spiegel Online berichtet am 27.10.2017 über eine Studie des Marktforschungsinstituts GfK im Auftrag des Institut für nachhaltige Kapitalanlagen (NKI)Instituts für nachhaltige Kapitalanlagen (NKI): Deutsche wollen ihr Geld nachhaltig anlegen – tun es aber nicht: „Das Interesse von deutschen Anlegern an nachhaltigen Geldanlagen ist nicht gerade gering: Immerhin 40 Prozent aller Privatanleger in Deutschland finden nachhaltige Kapitalanlagen so attraktiv, dass sie ihr Geld dort investieren würden. … Doch für ein solches Investment haben sich bislang nur mickrige 4,8 Prozent der Privatanleger entschieden.“

Die Anleger bemängeln vor allem fehlende Transparenz (40%) und unklare Wirkungen für eine nachhaltigere Entwicklung (35%) sowie höhere Risiken (31%) und unzureichende Beratung durch die Hausbank (22%, Mehrfachnennungen möglich). Leider ist diese Einschätzung sehr gut nachvollziehbar und weist den Weg zu einem größeren Markterfolg nachhaltiger Geldanlagen. Den Bericht bei Spiegel Online finden Sie hier: Deutsche wollen ihr Geld nachhaltig anlegen – tun es aber nicht. Auch die zwölfseitige Studie des NKI ist online verfügbar: Nachhaltige Kapitalanlagen bei Privatanlegern.

Veranstaltungen zu Nachhaltigeren Finanzen

Am 26.10.2017 fanden u.a. in Singapur und Dublin Veranstaltungen zu einer Nachhaltigeren Finanzwirtschaft statt. Das von der französischen Großbank BNP Paribas veranstaltete Sustainable Finance Forum fand bereits zum zweiten Mal und prominenter Besetzung statt.

In Dublin referierte Niall Bohan von der EU-Kommission zu den bisherigen Ergebnissen der von der Kommission mandatierten High-Level Expert Group on Sustainable Finance (HLEG). Der Abschlussbericht der HLEG wird zum Jahresende 2017 vorgelegt. Auf dessen Grundlage wird die EU-Kommission dem EU-Parlament zum Jahresbeginn 2018 Empfehlungen für eine nachhaltigere Gestaltung des europäischen Finanzmarktes unterbreiten.

Börse Johannesburg mit Green Bonds

Am 25.10.2017 eröffnete die Börse Johannesburg (Johannesburg Stock Exchange, JSE) das Segment für Green Bonds. An der Börse ist bereits eine Anleihe Kapstadt mit einem Volumen von rund € 165 Mio. notiert. JSE hat sich auf die international geltenden Standards verpflichtet. In der Presseerklärung beziffert sie das aktuelle Marktvolumen mit USD 895 Mrd.

GAFA+ Alipay(cab) in den USA

Zusammen mit dem Partner Verifone ermöglicht Alipay chinesischen Reisenden zukünftig die Nutzung mobiler Zahlungsdienste bei Taxifahrten in Las Vegas (2.100) und New York (14.000). Der chinesische Zahlungsverkehrsdienstleister folgt somit weiter den Zahlungsströmen der Nutzer im Ausland, u.a. in europäische Geschäfte mit Luxusgütern (vgl. Nummer Dreizehn).

Revolut, Simpleinsurance und Allianz kooperieren

Das it-finanzmagazin.de berichtet über die Zusammenarbeit des auch in Deutschland tätigen Zahlungsdienst Revolut mit dem Onlineversicherungsdienst simpleinsurance. Revolut-Kunden können zukünftig online (innerhalb von 30 Sekunden) eine von der Allianz gedeckte weitreichende Versicherung ihrer Smartphones abschliessen. Revolut ist vor allem auf Vielreisende fokussiert und bietet den günstigen Transfer zwischen z.Zt. 25 Währungen an. Einzelheiten zum Angebot für € 1,– pro Woche auf der deutschen Angebotsseite von Revolut.

Stash – Eine junge Anlegerseite auch für Angefangene…

Roboadvisor trifft finanzielle Bildung: Stash ist ein Anbieter von Bank- und Anlagedienstleistungen ab USD 5,00 auf der Basis von Smartphones. Der Anleger kann nicht nur, er soll thematisch nach seinen Vorlieben und Überzeugungen investieren. Hierfür stehen 30 ETF zur Verfügung, die unter flotten Bezeichnungen wie z.B. „The Activist – Green and Clean“ oder „The Techie – American Innovators“ nach drei Risikoneigungen (konservativ/modarat/agressiv) investiert. Hierfür steht mit Auto Stash ein Programm zur Verfügung. Damit ist Stash auch Roboadvisor.

Besonders herausgehoben werden edukative Elemente. Stash richtet sich ausdrücklich an Kunden mit wenig oder ohne Wertpapiererfahrung, denen vielfältige Informationsmöglichkeiten und Ratschläge geboten werden. Leider sind einige Dinge nicht ganz transparent, z.B. der Mix in den Risikoklassen. Insgesamt aber sehr flott gemacht und mit aufwändigen Informationen didaktisch aufgebaut. Sicherlich ein gutes Beispiel für „Kundenerlebnis“ in der jungen Zielgruppe.

Übersicht Blogbeiträge

Aktuelles – Nachhaltigere Finanzwirtschaft Nummern Fünfzehn bis Eins

Nummer Fünfzehn am 18.10.2017: Entwicklungsgeschichte der FinTech/RegTech; Aktuelle FinTech-Landschaft in Deutschland; FinTech und GAFA – Situation erkannt?; Commerzbank-Analyse „What if the game changes?;  Sustainable Finance Gipfel 23.10.17; Emmanuel Macron zu Green Finance

Nummer Vierzehn am 16.10.2017: Britische Regierung hat Fokus auf „Green Finance“; Green Bonds mit starkem Momentum; Warburg Navigator live; Alibaba plant USD 15 Mrd. für Forschung; Handelsblatt Business Briefing Nachhaltige Investments

Nummer Dreizehn am 11.10.2017: FNG – Leitfaden nachhaltige Geldanlagen; ÖKO-TEST – Nachhaltige Indices und Indexfonds; Alipay weltweit und in Europa

Nummer Zwölf am 9.10.2017: EU-Kommission, Deutsche Bundesbank und niederländische Zentralbank fordern mehr Nachhaltigkeit und  Berücksichtigung von Klimarisiken; Nachhaltige Finanzwoche in Frankreich; Französische Banken stark nachhaltig engagiert; BNP Paribas mit Greenbond Fonds für Privatanleger; comdirect Fintech-Studie, Umfrage zu FinTech und GAFAs, Finanzblog-Award

Nummer Elf am 5.10.2017: Deutsche Bundesbank fordert Berücksichtigung von Klimarisiken; Nachhaltige Finanzwoche in Frankreich; Französische Banken stark nachhaltig engagiert; Pimco sieht SDGs als gute Anlagegrundlage

Nummer Zehn am 2.10.2017: www.geld-bewegt.de – Ein neues Informationsangebot der Verbraucherzentralen; Markt für Anleihen mit Klimabezug wächst weiter; FinTech und deutsche Kreditinstitute; GAFA(s) – ein neuer Begriff in der Finanzwelt

Nummer Neun am 28.9.2017: Hub for Sustainable Finance startet, Luxembourg Green Exchange notiert USD 63 Mrd. Anleihen mit Klimabezug, Studie von Schroders bestätigt starken Trend zu nachhaltigeren Anlagen

Nummer Acht am 26.9.2017: FinTech – Neue Medien, alte Regeln; FinTech und nachhaltige Entwicklung; Zuwachs staatlicher Greenbonds; Triodos ruft zum Umbau der Finanzwirtschaft auf

Nummer Sieben am 20.9.2017: Die Konsolidierung bei der Vermögensverwaltung online beginnt; ING-DiBa mit Nachhaltigkeit im Direktdepot; Mikrokredit in Westeuropa?; Blockchain nicht ohne Nachteile

Nummer Sechs am 14.9.2017: Die Bank der nachhaltigen Entwicklung – eine Nische?; RegTech – Technik kann Regulierung sicherer machen, aber Regulierer sind auch gefordert; Gesellschaftliche Langfristkosten

Nummer Fünf am 12.9.2017: Nachhaltige Finanzwirtschaft in den Programmen zur Bundestagswahl 2017; Bank für Sozialwirtschaft mit neuem nachhaltigen Aktienfonds; In eigener Sache: FinanzBlogAward 2017

Nummer Vier am 8.9.2017: Zurich Insurance Group hält USD 2 Mrd. Greenbonds; BB Fund – Based Blockchain Fund; Brasilien will bei Green Bonds China und Indien folgen; Deutsche Börse und Rat für Nachhaltige Entwicklung beschließen Kooperation für Nachhaltige Finanzwirtschaft

Nummer Drei am 29.8.2017: Australischer Versicherer investiert 25% der Nettoprämien wirkungsorientiert; Quirin Privat Bank/Quirion; RegTech gegen Ängste und Aufwendungen

Nummer Zwei am 25.8.2017: Triodos Bank mit nachhaltigem Wachstum; Rekordquartal für „grüne“ Anleihen; Resilience Bonds; Nachhaltigkeit für US-Aktionäre immer wichtiger; Umfassender Bericht zur Zukunft der Finanzdienstleistungen

Nummer Eins am 22.8.2017 mit folgenden Inhalten: GLS Klimafonds, Neue Transparenz für Investmentfonds, erste islamkonforme grüne Anleihe

 

 

 

 

Nachhaltigere Finanzwirtschaft – Nummer Fünfzehn

Grafik: https://paymentandbanking.com/german-fintech-overview-unbundling-banks/

Inhalt: Entwicklungsgeschichte der FinTech/RegTech; Aktuelle FinTech-Landschaft in Deutschland; FinTech und GAFA – Situation erkannt?; Commerzbank-Analyse „What if the game changes?;  Sustainable Finance Gipfel 23.10.17; Emmanuel Macron zu Green Finance

Die Beiträge in „Nachhaltigere Finanzwirtschaft“ fassen in loser Folge relevante Nachrichten zusammen, die auf die Entwicklung hin zu einem „Mehr“ an Nachhaltigkeit und andere interessante Entwicklungen im Finanzsektor hinweisen.

18. Oktober 2017

Dr. Ralf Breuer

Entwicklungsgeschichte der FinTech/RegTech

Drei amerikanische Rechtswissenschaftler haben über das CFA Institute eine knappe, aber erschöpfende Entwicklungsgeschichte der FinTech/RegTech mit Ausblicken für die weitere Entwicklung publiziert: FinTech and RegTech in a Nutshell, and the Future in a Sandbox. Die 20 Seiten können hilfreich sein, die aktuellen Entwicklungen einzuordnen.

Die aktuelle FinTech-Landschaft in Deutschland

http://www.paymentandbanking.com macht sich regelmäßig große Mühe mit der Aktualisierung der Übersichten über die deutsche FinTech-Landschaft. Das Beitragsbild hier noch einmal in voller Größe zur Übersichtlichkeit:

2017-10-12 German FinTech

Das Original findet sich auf https://paymentandbanking.com/german-fintech-overview-unbundling-banks/

Bei der Betrachtung der Übersicht fällt auf, dass das Feld Rating/Risk nur dünn besetzt ist. Überhaupt erscheinen Lösungen für Regulierung und Compliance in Deutschland weniger stark vertreten. Tatsächlich ergeben sich aus sogennanten RegTech-Lösungen aber interessante Perspektiven für den Umgang mit dem wandelnden Regulierungsrahmen. Dies haben auch die Aufsichtsbehörden erkannt und arbeiten ebenfalls an technologisch basierten Lösungen, den SupTech (Supervisory Technology). Mehr im am 13.10.2017 erschienenen Beitrag Digitalisierung, Regulierung und Nachhaltigkeit mit engen Verbindungen.

Beim Betrachten der obigen Übersicht und der aktuellen Entwicklungen fällt noch auf: Banken können in ihren Funktionen modular gestaltet werden, nicht aber die Bewältigung der verbundenen realen Umfeldentwicklung. Tatsächlich ist dies aber in Realität der Fall, was der genannte Blogbeitrag thematisiert: Digitalisierung, Regulierung und Nachhaltigkeit weisen viele wechselseitige Beziehungen auf. In der Praxis werden die Themenfelder jedoch in Silos, von oft sehr unterschiedlich orientierten Personen bearbeitet.

FinTech und GAFA – Situation erkannt?

Interessantes Kontrastprogramm: Dr. Holger Schmidt (https://netzoekonom.de/, Ko-Autor von Deutschland 4.0 – Wie die Digitale Transformation gelingt) stellt fest: Digitales Banking: Tech-Giganten sind die wahre Bedrohung (=GAFAs, s.u.). Das www.it-finanzmagazin.de berichtete dagegen über eine weitere Studie: Sparkassen und Genossenschaftsbanken nehmen Fintechs nicht als Bedrohung wahr. Demnach haben bei den regionalen Kreditinstituten Ertragssteigerungen, das Auffangen der aktuellen Niedrigzinsphase und die Bewältigung der regulatorischen Anforderungen höchste Priorität. Allerdings liegen Digitalisierung/Konkurrenz durch FinTech nicht abgeschlagen. Ähnliche Ergebnisse waren bereits in einer anderen Studie berichtet worden: Vgl. Nummer Zwölf.

Es stellt sich die Frage, ob die Antworten eher strategisch waren oder dem tatsächlichen Stimmungsbild entsprechen. Einige Fakten sprechen für mangelndes Problembewußtsein in der deutschen Kreditwirtschaft Weshalb bleiben die offensichtlichen Potentiale nachhaltiger Anlageprodukt ungenutzt ? Weshalb sind die großen Bankengruppen nicht für eine nachhaltigere Finanzwirtschaft engagiert, obwohl dies ein probater Ansatz für die eigene Überlebensstrategie wäre? Mehr hierzu im Beitrag Nachhaltigkeit als Überlebensstrategie der Finanzwirtschaft 2.0. und unten zum „Sustainable Finance Gipfel“.

Auch die aktuelle Berichterstattung zu den Aktivitäten von Google & Co (sog. GAFA, vgl. Nummer Zehn) bilden hierzu einen interessanten Kontrast. Die Finanzierungstochter von Alibaba, Ant Financial wurde von einer Jury der Financial Times gerade als Innovativer und wirkungsvoller Kandidat für den „Future of FinTech Award 2017“ nominiert: „The judges: This is clearly one of the most innovative and impactful fintech companies of the moment, changing the landscape completely.“

Das von der Muttergesellschaft geplante Forschungsprogramm mit einem Volumen von USD 15 Mrd. (vgl. Nummer Vierzehn) könnte beitragen, diese Position noch weiter auszubauen. Der renommierte Bankenexperte Chris Skinner hat einen sehr lesenswerten Artikel über die Finanztochter Ant Financial publiziert, der auch eine gewisse Entwarnung beinhaltet: „In conclusion, Ant Financial’s aim is inclusion“. Die gesättigten westlichen Märkte sind eher Randgebiete. Wachstumsfeld sind vor allem un(ter)versorgte Segmente, z.B. in Schwellenländern.

Commerzbank-Analyse „What if the game changes?“

finanz-szene.de zitiert heute eine Studie von Commerzbank Research mit der Frage, was in der Bankenwelt passieren kann. Der Titel der Studie müsste allerdings richtig lauten: What as the game changes? Es ist unbestrittener Konsensus unter Bankexperten, dass sich die Bankenwelt in wesentlichen Zügen ändert. Nicht allein PSD2 motiviert zu offenen Architekturen und eine ganze Reihe von Banken hat sich auch in diese Richtung schon verändert.

Der britische Bankenexperte und Kolumnist Chris Skinner hat die Veränderungen im Beitrag Lego Bank is here, but it’s not built with Lego anschaulich beschrieben: Die alte Bankenwelt als „Spaghetti“ mit verwobenen, teilweise jahrzehntealten (EDV-)Systemen und Prozessen. Die Zukunft erinnert eher an „Lego“ mit der Bank als Plattform, an/auf die interne und externe Leistungen/Systeme aufgesetzt werden.

Viele Banken versuchen allerdings, den Status quo digital nur fortzuschreiben, was nicht möglich erscheint. Die grundlegenden Fehler in der Digitalisierung greifen die Artikel von Jochen Siegert und Miriam Wohlfahrt auf paymentandbanking.com auf.

Scheint tatsächlich noch nicht vollkommen verbreitet: „Many (banking) executives haven’t quite realized how crucial digital is to their institutions and talk about an evolution, when, in reality, what we are facing is a revolution,” warned Chris Skinner, one of fintech’s leading global experts…“ Quelle: The financial services of the future will be open source and real-time

Sustainable Finance Gipfel am 23.10.2017

Quelle für den nachstehenden, kursiv wiedergegebenen Text: Rat für Nachhaltige Entwicklung

Bei dem „Sustainable Finance Gipfel Deutschland“ in Frankfurt kommen Politikvertreter/-innen, Wirtschafts- und Finanzexpert/-innen, Investor/-innen und Wissenschaftler/-innen zusammen. Das Bundesfinanzministerium hat die Schirmherrschaft für die Veranstaltung übernommen. Der hessische Wirtschaftsminister Tarek Al-Wazir kommt, um ein Grußwort zu halten. Ziel der Veranstaltung ist es, die wichtigsten Aspekte für eine Agenda nachhaltiger Finanzwirtschaft in Deutschland aufzustellen und die Politik darauf aufmerksam zu machen.

Aufgrund des großen Interesses ist die Veranstaltung bereits ausgebucht. Für alle Interessierten steht am 23.10. für die gesamte Dauer der Veranstaltung von 9 bis 18 Uhr ein Livestream auf www.h4sf.de zur Verfügung.

Auffällig ist die Besetzung der hochkarätigen Diskussionsrunden: Die deutsche Kreditwirtschaft ist wenig repräsentiert und eher mit der zweiten oder dritten Ebene. Allerdings fehlen auch diejenigen Banken völlig, die Nachhaltigkeit bzw. Ökologie als Erfolgsrezept erkannt und zum Handlungsprinzip gemacht haben. Neben GLS Bank, Triodos Bank & Co wären u.a. auch Kollegen französischer Großbanken interessant. Fünf der sieben größten Banken in Frankreich haben Nachhaltigkeit eng im geschäftspolitischen Fokus: Mehr in der Nummer Elf.

Emmanuel Macron zu Green Finance

Der französische Präsident hat sich in einem Artikel: Mobilising financing is key to tackling climate change klar für eine nachhaltigere Finanzwirtschaft in Europa positioniert. Er stellt drei wesentliche Punkte heraus: 1. Berichterstattung 2. Entwicklung von Finanzinstrumenten 3. Verbindung privater und öffentlicher Interessen.

Macron äußert u.a. die Überzeugung, dass die von der EU-Kommission mandatierte hochrangige Expertengruppe HLEG auf europäischer Ebene einen „neuen Impetus“ vermittelt. U.a. wird die Umsetzung der Vorschläge der „TCFD“ (Task Force on climate related financial disclosures) zur Einführung nicht-finanzieller Komponenten wie Klimarisiken befürwortet.

Übersicht Blogbeiträge

Aktuelles – Nachhaltigere Finanzwirtschaft Nummern Fünfzehn bis Eins

Nummer Vierzehn am 16.10.2017: Britische Regierung hat Fokus auf „Green Finance“; Green Bonds mit starkem Momentum; Warburg Navigator live; Alibaba plant USD 15 Mrd. für Forschung; Handelsblatt Business Briefing Nachhaltige Investments

Nummer Dreizehn am 11.10.2017: FNG – Leitfaden nachhaltige Geldanlagen; ÖKO-TEST – Nachhaltige Indices und Indexfonds; Alipay weltweit und in Europa

Nummer Zwölf am 9.10.2017: EU-Kommission, Deutsche Bundesbank und niederländische Zentralbank fordern mehr Nachhaltigkeit und  Berücksichtigung von Klimarisiken; Nachhaltige Finanzwoche in Frankreich; Französische Banken stark nachhaltig engagiert; BNP Paribas mit Greenbond Fonds für Privatanleger; comdirect Fintech-Studie, Umfrage zu FinTech und GAFAs, Finanzblog-Award

Nummer Elf am 5.10.2017: Deutsche Bundesbank fordert Berücksichtigung von Klimarisiken; Nachhaltige Finanzwoche in Frankreich; Französische Banken stark nachhaltig engagiert; Pimco sieht SDGs als gute Anlagegrundlage

Nummer Zehn am 2.10.2017: www.geld-bewegt.de – Ein neues Informationsangebot der Verbraucherzentralen; Markt für Anleihen mit Klimabezug wächst weiter; FinTech und deutsche Kreditinstitute; GAFA(s) – ein neuer Begriff in der Finanzwelt

Nummer Neun am 28.9.2017: Hub for Sustainable Finance startet, Luxembourg Green Exchange notiert USD 63 Mrd. Anleihen mit Klimabezug, Studie von Schroders bestätigt starken Trend zu nachhaltigeren Anlagen

Nummer Acht am 26.9.2017: FinTech – Neue Medien, alte Regeln; FinTech und nachhaltige Entwicklung; Zuwachs staatlicher Greenbonds; Triodos ruft zum Umbau der Finanzwirtschaft auf

Nummer Sieben am 20.9.2017: Die Konsolidierung bei der Vermögensverwaltung online beginnt; ING-DiBa mit Nachhaltigkeit im Direktdepot; Mikrokredit in Westeuropa?; Blockchain nicht ohne Nachteile

Nummer Sechs am 14.9.2017: Die Bank der nachhaltigen Entwicklung – eine Nische?; RegTech – Technik kann Regulierung sicherer machen, aber Regulierer sind auch gefordert; Gesellschaftliche Langfristkosten

Nummer Fünf am 12.9.2017: Nachhaltige Finanzwirtschaft in den Programmen zur Bundestagswahl 2017; Bank für Sozialwirtschaft mit neuem nachhaltigen Aktienfonds; In eigener Sache: FinanzBlogAward 2017

Nummer Vier am 8.9.2017: Zurich Insurance Group hält USD 2 Mrd. Greenbonds; BB Fund – Based Blockchain Fund; Brasilien will bei Green Bonds China und Indien folgen; Deutsche Börse und Rat für Nachhaltige Entwicklung beschließen Kooperation für Nachhaltige Finanzwirtschaft

Nummer Drei am 29.8.2017: Australischer Versicherer investiert 25% der Nettoprämien wirkungsorientiert; Quirin Privat Bank/Quirion; RegTech gegen Ängste und Aufwendungen

Nummer Zwei am 25.8.2017: Triodos Bank mit nachhaltigem Wachstum; Rekordquartal für „grüne“ Anleihen; Resilience Bonds; Nachhaltigkeit für US-Aktionäre immer wichtiger; Umfassender Bericht zur Zukunft der Finanzdienstleistungen

Nummer Eins am 22.8.2017 mit folgenden Inhalten: GLS Klimafonds, Neue Transparenz für Investmentfonds, erste islamkonforme grüne Anleihe

 

 

 

 

Nachhaltigere Finanzwirtschaft – Nummer Dreizehn

Grafik: Tobias Baumgarten (aboutfintech.de)

Inhalt: FNG – Leitfaden nachhaltige Geldanlagen; ÖKO-TEST – Nachhaltige Indices und Indexfonds; Alipay weltweit und in Europa

11. Oktober 2017

Dr. Ralf Breuer

Die Beiträge in „Nachhaltigere Finanzwirtschaft“ fassen in loser Folge relevante Nachrichten zusammen, die auf die Entwicklung hin zu einem „Mehr“ an Nachhaltigkeit und andere interessante Entwicklungen im Finanzsektor hinweisen.

FNG: Neuer Leitfaden nachhaltige Geldanlagen

Das Forum Nachhaltige Geldanlagen (FNG) hat einen neuen Leitfaden für institutionelle Investoren publiziert: Nachhaltige Kapitalanlagen für institutionelle Investoren bietet einen umfassenden Überblick über die Möglichkeiten nachhaltiger Anlagen. Leider kann er aber im Bereich von Wertpapieren nur begrenzte Hilfestellung leisten, was überwiegend in der „Natur der Sache“ liegt. Leider bieten externe Nachhaltigkeitsratings auch nur Orientierung, aber noch keine abschließende Entscheidungshilfe. Mehr hierzu im nächsten Abschnitt und im Beitrag Mehr Transparenz bei Investmentfonds.

ÖKO-TEST mit nachhaltigen Indices und Indexfonds

Auch der kostenpflichtige Artikel Nachhaltige Indexfonds und Indices – (K)eine bessere Wahl im aktuellen Heft 10/2017 (S. 66-75) kommt nur mit Einschränkungen zu einem positiven Ergebnis. Liegt z.T. an den oben zitierten Gründen, in Teilen aber auch an den uneinheitlichen Maßstäben für „nachhaltig“, was auch bei den verschiedenen Ratingagenturen der Fall ist.

Irgendwie wundert sich der Kenntnisreichere etwas, was dieser Test dem Leser am Ende bringen soll:

  1. ÖKO-TEST rät nur zu ETF zu greifen, „…wenn die Auswahlkriterien des Index Ihren Vorstellungen entsprechen. Ansonsten sind erstklassige aktiv gemanagte ÖKO-Fonds im Zweifel die bessere Wahl“.
  2. In diesem Sinne bleibt auch für den Testsieger Deka Oekom Euro Nachhaltigkeit offen, warum er eine gute Wahl sein könnte. Wäre doch mal interessant zu erfahren, dass es sich um 30 Werte aus dem EuroStoxx50 handelt, bei denen Finanzwerte einen Anteil von rund 35% haben. Wer z.B. wenig CO2 möchte, kann leider bei einer solchen Zusammensetzung landen. So dargestellt in dem Beitrag Investmentfonds der Zukunft – transparent und glaubwürdig!
  3. Auch nach Ausgabe von € 4,50 am Kiosk bleibt der auf S. 71 versprochene Zugriff auf die detaillierten Testergebnisse und die Liste der fragwürdigen Titel in den Fonds kostenpflichtig.

Damit bleibt eigentlich offen, was sich Leser von einem solchen Test erhoffen. Sie müßten sich schon intensiv mit den Indices bzw. dem Vorgehen der Ratingagenturen beschäftigen um der unter 1. zitierten Empfehlung zu folgen.

Apropos Ratingagenturen: Eher zum Schmunzeln (und deshalb ohne eigene Überschrift) ist der Fall der schweizer Einzelhandelsketten Migros und Coop, die sich gemäß einem Artikel bei Blick www.blick.ch auf der Basis der Bewertung von oekom research beide als „Nachhaltigste Detailhändler der Welt“ bezeichnen dürfen. Grund dafür ist die Vergabe der Ratings in verschiedenen Jahren. Eher eine Realschmonzette mit Peinlichkeitsfaktor. Deshalb nur als Randnotiz.

Alipay weltweit und in Europa

Auf der Übersicht über die sogenannten „GAFA“ (=Google/Apple/Facebook/Amazon & Co) im Titel (mit herzlichem Dank an Tobias Baumgarten, aboutfintech.de) könnte noch Alipay bzw. Ant Financial als Finanzdienstleister des chinesischen Onlinehändlers Alibaba ergänzt werden. In einem Artikel auf www.thebanker.com beschreibt der bekannte Bankenexperte Chris Skinner die Aktivitäten der Unternehmensgruppe im Bereich Finanzdienstleistungen.

Ein Artikel auf www.nationmultimedia.com vom 7.10.17 beschreibt die internationalen Aktivitäten der Gruppe mit weltweit rund 4.500 Vertragspartnern. Ziel ist insbesondere der Einzelhandel mit Luxusgütern, in denen chinesische Kunden ihre Zahlungen auf der Basis optischer (QR-)Codes über  ihre Smartphones durchführen können. Dieses Verfahren ist in Europa bisher weniger verbreitet. Allerdings gibt es bereits einen globalen Standard für die Nutzung von QR-Codes im Zahlungsverkehr.

 

Inhalte Nummer Eins bis Zwölf

Nummer Zwölf am 9.10.2017: EU-Kommission, Deutsche Bundesbank und niederländische Zentralbank fordern mehr Nachhaltigkeit und  Berücksichtigung von Klimarisiken; Nachhaltige Finanzwoche in Frankreich; Französische Banken stark nachhaltig engagiert; BNP Paribas mit Greenbond Fonds für Privatanleger; comdirect Fintech-Studie, Umfrage zu FinTech und GAFAs, Finanzblog-Award

Nummer Elf am 5.10.2017: Deutsche Bundesbank fordert Berücksichtigung von Klimarisiken; Nachhaltige Finanzwoche in Frankreich; Französische Banken stark nachhaltig engagiert; Pimco sieht SDGs als gute Anlagegrundlage

Nummer Zehn am 2.10.2017: www.geld-bewegt.de – Ein neues Informationsangebot der Verbraucherzentralen; Markt für Anleihen mit Klimabezug wächst weiter; FinTech und deutsche Kreditinstitute; GAFA(s) – ein neuer Begriff in der Finanzwelt

Nummer Neun am 28.9.2017: Hub for Sustainable Finance startet, Luxembourg Green Exchange notiert USD 63 Mrd. Anleihen mit Klimabezug, Studie von Schroders bestätigt starken Trend zu nachhaltigeren Anlagen

Nummer Acht am 26.9.2017: FinTech – Neue Medien, alte Regeln; FinTech und nachhaltige Entwicklung; Zuwachs staatlicher Greenbonds; Triodos ruft zum Umbau der Finanzwirtschaft auf

Nummer Sieben am 20.9.2017: Die Konsolidierung bei der Vermögensverwaltung online beginnt; ING-DiBa mit Nachhaltigkeit im Direktdepot; Mikrokredit in Westeuropa?; Blockchain nicht ohne Nachteile

Nummer Sechs am 14.9.2017: Die Bank der nachhaltigen Entwicklung – eine Nische?; RegTech – Technik kann Regulierung sicherer machen, aber Regulierer sind auch gefordert; Gesellschaftliche Langfristkosten

Nummer Fünf am 12.9.2017: Nachhaltige Finanzwirtschaft in den Programmen zur Bundestagswahl 2017; Bank für Sozialwirtschaft mit neuem nachhaltigen Aktienfonds; In eigener Sache: FinanzBlogAward 2017

Nummer Vier am 8.9.2017: Zurich Insurance Group hält USD 2 Mrd. Greenbonds; BB Fund – Based Blockchain Fund; Brasilien will bei Green Bonds China und Indien folgen; Deutsche Börse und Rat für Nachhaltige Entwicklung beschließen Kooperation für Nachhaltige Finanzwirtschaft

Nummer Drei am 29.8.2017: Australischer Versicherer investiert 25% der Nettoprämien wirkungsorientiert; Quirin Privat Bank/Quirion; RegTech gegen Ängste und Aufwendungen

Nummer Zwei am 25.8.2017: Triodos Bank mit nachhaltigem Wachstum; Rekordquartal für „grüne“ Anleihen; Resilience Bonds; Nachhaltigkeit für US-Aktionäre immer wichtiger; Umfassender Bericht zur Zukunft der Finanzdienstleistungen

Nummer Eins am 22.8.2017 mit folgenden Inhalten: GLS Klimafonds, Neue Transparenz für Investmentfonds, erste islamkonforme grüne Anleihe

 

 

 

 

Nachhaltigere Finanzwirtschaft – Nummer Zwölf

9. Oktober 2017

Grafik: BNP Paribas

Inhalt: EU-Kommission, Deutsche Bundesbank und niederländische Zentralbank fordern mehr Nachhaltigkeit und  Berücksichtigung von Klimarisiken; Nachhaltige Finanzwoche in Frankreich; Französische Banken stark nachhaltig engagiert; BNP Paribas mit Greenbond Fonds für Privatanleger; comdirect Fintech-Studie, Umfrage zu FinTech und GAFAs, Finanzblog-Award

Dr. Ralf Breuer

Die Beiträge in „Nachhaltigere Finanzwirtschaft“ fassen in loser Folge relevante Nachrichten zusammen, die auf die Entwicklung hin zu einem „Mehr“ an Nachhaltigkeit und andere interessante Entwicklungen im Finanzsektor hinweisen.

EU-Kommission

Die EU-Kommission stellt in ihrem Kommuniqué vom 20. September 2017 Eckpunkte für die europäische Kapitalmarktunion vor. Auf S. 11 stellt sie die Einbeziehung von Nachhaltigkeitskriterien in die Bankenaufsicht in Aussicht. Konkrete Vorschläge an das europäische Parlement werden für den Jahresbeginn 2018 avisiert. Offenbar arbeiten die Zentralbanken bereits an der Thematik wie die nachfolgenden Informationen deutlich machen.

Bundesbank fordert Berücksichtigung von Klimarisiken

Bundesbank Vorstand Andreas hat in einer vom Handelsblatt zitierten Rede in Singapur zu einer verstärkten Berücksichtigung von Klimarisiken in der Kreditwirtschaft auf: „Wir mögen die Risiken identifiziert haben, aber wir wissen nicht wie gravierend sie sind. Das muss sich ändern“, sagte Dombret. Banken sollten beispielsweise Klimagefahren in ihrem Risikomanagement stärker berücksichtigen – etwa bei der Finanzierung langfristiger Projekte. Die Bankenaufsicht könne zudem dafür sorgen und sicherstellen, dass diese Risiken von den Geldhäusern auch beachtet und ernst genommen würden.“

Niederländische Zentralbank: Klimarisiken berücksichtigen, Nachhaltigkeit ist marktrelevant

In ihrem DNBulletin vom 5. Oktober 2017 geht die Niederländsche Zentralbank (De Nederlansche Bank, DNB) ausführlich auf Nachhaltigkeit im Bankensektor ein. Auf S. 49 ff. stellt sie  auch eine Marktrelevanz fest, dass Kunden z.B. bereit sind, bei nachhaltigen Anlageangeboten Abschläge bei der Einlagenverzinsung zu akzeptieren.

Für das weitere Vorgehen stellt die DNB die Einführung eines „Klima-Stressts“ in Aussicht, wie er derzeit für Sachversicherer durchgeführt wird: „DNB intends to take additional steps to embed climate-related risks more firmly into the supervisory approach.We will incorporate climaterelated risks in our assessment frameworks and address them as well in our interviews with supervised institutions. Also we will continue to work on the implementation and further development of climate stress tests. We are currently conducting a climate-related stress test at non-life insurers and we are working on a stress test for transition risks, focused on the impact of an energy  transition from a macroeconomic and macro-prudential perspective.“ (S. 58)

Im Zuge der Umsetzung der Empfehlungen von TCFD (Task Force on Climate related Financial Disclosures – Arbeitsgruppe zur Berichterstattung von Klimarisiken) werden die Berichtspflichten auf jeden Fall erhöht werden. Die Empfehlungen für die Kreditwirtschaft sind allerdings relativ milde und könnten nach den Aussagen auch schärfer ausfallen.

Auf der Grundlage der vorstehenden Informationen wird eine praktische Umsetzung der Empfehlungen der von der EU mandatierten hochrangigen Expertengruppe (EU High-Level Expert Group on Sustainable Finance) in ihren wesentlichen Faktoren wahrscheinlich. Leider fand der Zwischenbericht in Deutschland nur wenig Beachtung. Mehr hierzu finden Sie in dem Beitrag „Nachhaltigkeit auf dem Weg in Rechnungslegung und Regulierung?“.

Verantwortungsbewusste Finanzwoche in Frankreich

In Frankreich endete am 5.10.2017 die Woche zur verantwortungsbewussten Finanzwirtschaft mit einem gut gefüllten Programm: La Semaine de la Finance Responsable. In Deutschland gibt es keine ähnliche Veranstaltung. Die deutsche Kreditwirtschaft hat sich bei den seit 2015 jährlichen Europäischen Nachhaltigkeitswochen ebenfalls noch nicht engagiert. Es wurden überwiegend Einzelaktivitäten auf lokaler/regionaler Ebene initiiert. Während Nachhaltigkeit in der deutschen Kreditwirtschaft eine Nischenposition darstellt, füllt der Begriff bereits die Nische an der Geldautomaten.

Französische Banken stark nachhaltig engagiert

Die französische Finanzwirtschaft ist bereits deutlich stärker von Überlegungen der Nachhaltigkeit durchdrungen. Crédit Agricole als die mit 52 Mio. kundenstärkste Bankengruppe stellt sich als Bank der nachhaltigen Entwicklung auch in ihrer Außenwerbung am Geldautomaten dar:

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Foto: Ralf Breuer

BNP Paribas hat sich als „Bank for a changing World“ positioniert Die Bank richtete am 4.10.2017 in Paris das Sustainable Future Forum 2017 Forum aus. Verschiedene Internetauftritte bieten eine Fülle von Informationen zum Thema Nachhaltige Finanzwirtschaft. Eine Zusammenstellung redaktioneller Beitrag findet sich in Green finance, the driving force for a new sustainable world. Zitat der Überschrift bei Yann Gérardin, BNP Paribas Head of Corporate and Institutional Banking: „Sustainable finance is an existential question for banks”. Ohne Frage! Nachhaltigkeit im Bankgeschäft als Überlebensstrategie vom 13.7.2017. Bedeutend erscheint, dass das Zitat nicht von einem „Turnschuhbanker“, sondern dem Leiter des Investmentbanking zugeschrieben wird. Chapeau!

Ausführlichere Informationen zum Thema Nachhaltigkeit im  französischen Bankensektor finden Sie in dem Beitrag Nachhaltigkeit als Überlebensstrategie der Finanzwirtschaft 2.0 vom 5.10.2017. Der Vollständigkeit halber auch ein kritischer Artikel zur Nachhaltigkeit bei BNP Paribas: dereactie.be: Banken konzentrieren sich noch zu wenig auf Klima und Nachhaltigkeit.

BNP Paribas mit Publikumsfonds auf Green Bonds

BNP Paribas Asset Management lancierte am 4.10.2017 den Parvest Green Bond, einen Fonds auf Anleihen mit Klimabezug. Nach Angaben der Presseerklärung (engl.) verwaltet die Gesellschaft derzeit Mittel von € 500 Mio., die in derartigen Anleihen investiert sind. Die Lancierung erfolgte anläßlich des von der Bank im Rahmen der Nachhaltigkeitswoche ausgerichteten Sustainable Future Forum.

FinTech, RegTech, SupTech und die GAFA(s)

Neue Regulierungsansätze bieten durch den Einsatz von technologiebasierten Systemen (RegTech) Raum für die Minderung der Belastungen bei den Unternehmen. Insofern sollte die Kreditwirtschaft die Chancen nutzen, von vornherein an systemgestützten Lösungen zu arbeiten. Grundsätzlich arbeiten auch die Aufsichtsbehörden an solchen Ansätzen, sogenannte „SupTech“. Neue regulatorische Vorschriften erzwingen zwar Veränderungen, müssen aber nicht zwangsläufig in höheren Belastungen münden.

comdirect veröffentlichte am 6.10.2017 die Ergebnisse der comdirect Fintech-Studie: Das Wachstum hält an. Die Ergebnisse wurden in der nachfolgenden Grafik zusammengestellt:

Nach den Ergebnissen ist die Zahl der Neugründungen bei nur leicht rückläufigen Investitionen deutlich zurückgegangen. Aus dem hohen Anteil der „InsurTech“ und „Investment“ zugerechneten Unternehmen wird deutlich, dass der Schwerpunkt viel stärker auf prozessorientierten Lösungen liegt als vielfach angenommen. Auch die heute vom Bankenverband veröffentlichte Liste von 11 FinTech als außerordentliche Mitglieder bestätigt dies. Bei der Mehrheit der Anbieter handelt es sich um Lösungen für die Infrastruktur und nicht um neue Marktangebote.

Offenbar hat die Branche in diesem Bereich ein Wahrnehmungsproblem, weil bei Umfragen in der Finanzbranche FinTech mehr als Bedrohungspotenzial gesehen werden.

Das Bedrohungspotenzial kommt anscheinend zunächst einmal von innen mit einem Problem der Wahrnehmung der aktuellen Umfeldentwicklungen. Dies zeigt eine Umfrage, die die Beratungsgesellschaft Sopra Steria GmbH im Mai 2017 bei 107  Entscheidern von Banken mit Bilanzsummen über 500 Millionen Euro durchgeführt hat. Ergebnis: Deutsche Banken haben kaum Angst vor GAFA (Google, Apple, Facebook , Amazon & Co., eine Übersicht finden Sie in Nummer Zehn).

FinTech-Experten sehen das ganz anders. Die Integration von Finanzdienstleistungen in Onlinehandel und andere Dienste erodiert tatsächlich den Bankenmarkt und entzieht dem Sektor Geschäftspotenziale. So z.B. auch die globalen Aktivitäten von AliPay aus China: Alipay deal makes shopping easier abroad. Dagegen zielen die Angebote der FinTech vielfach auf un(ter)versorgte Kundenpotenziale, die die Banken oft gar nicht erschließen woll(t)en. Mehr hierzu u.a. im Beitrag FinTech – Neue Medien, alte Regeln.

In eigener Sache…

Investabel wurde für den FinanzblogAward 2017 der comdirect nominiert. Die Abstimmung für den Publikumspreis endete am 4.10.2017. Alle Teilnehmer haben sich über Ihre Stimmen sehr gefreut. Die Gewinner der Jurypreise und der Publikumsabstimmung werden im Rahmen des comdirect FINANZbarcamp am 10.11.2017 in Hamburg bekannt gegeben. Am 11.10.2017 wird eine verkürzte Nominierungsliste der chancenreichen Blogs veröffentlicht. 2016 wurden vier der zehn aufgenommenen Blogs mit Preisen ausgezeichnet.

Inhalte Nummer Eins bis Elf

Nummer Elf am 5.10.2017: Deutsche Bundesbank fordert Berücksichtigung von Klimarisiken; Nachhaltige Finanzwoche in Frankreich; Französische Banken stark nachhaltig engagiert; Pimco sieht SDGs als gute Anlagegrundlage

Nummer Zehn am 2.10.2017: www.geld-bewegt.de – Ein neues Informationsangebot der Verbraucherzentralen; Markt für Anleihen mit Klimabezug wächst weiter; FinTech und deutsche Kreditinstitute; GAFA(s) – ein neuer Begriff in der Finanzwelt

Nummer Neun am 28.9.2017: Hub for Sustainable Finance startet, Luxembourg Green Exchange notiert USD 63 Mrd. Anleihen mit Klimabezug, Studie von Schroders bestätigt starken Trend zu nachhaltigeren Anlagen

Nummer Acht am 26.9.2017: FinTech – Neue Medien, alte Regeln; FinTech und nachhaltige Entwicklung; Zuwachs staatlicher Greenbonds; Triodos ruft zum Umbau der Finanzwirtschaft auf

Nummer Sieben am 20.9.2017: Die Konsolidierung bei der Vermögensverwaltung online beginnt; ING-DiBa mit Nachhaltigkeit im Direktdepot; Mikrokredit in Westeuropa?; Blockchain nicht ohne Nachteile

Nummer Sechs am 14.9.2017: Die Bank der nachhaltigen Entwicklung – eine Nische?; RegTech – Technik kann Regulierung sicherer machen, aber Regulierer sind auch gefordert; Gesellschaftliche Langfristkosten

Nummer Fünf am 12.9.2017: Nachhaltige Finanzwirtschaft in den Programmen zur Bundestagswahl 2017; Bank für Sozialwirtschaft mit neuem nachhaltigen Aktienfonds; In eigener Sache: FinanzBlogAward 2017

Nummer Vier am 8.9.2017: Zurich Insurance Group hält USD 2 Mrd. Greenbonds; BB Fund – Based Blockchain Fund; Brasilien will bei Green Bonds China und Indien folgen; Deutsche Börse und Rat für Nachhaltige Entwicklung beschließen Kooperation für Nachhaltige Finanzwirtschaft

Nummer Drei am 29.8.2017: Australischer Versicherer investiert 25% der Nettoprämien wirkungsorientiert; Quirin Privat Bank/Quirion; RegTech gegen Ängste und Aufwendungen

Nummer Zwei am 25.8.2017: Triodos Bank mit nachhaltigem Wachstum; Rekordquartal für „grüne“ Anleihen; Resilience Bonds; Nachhaltigkeit für US-Aktionäre immer wichtiger; Umfassender Bericht zur Zukunft der Finanzdienstleistungen

Nummer Eins am 22.8.2017 mit folgenden Inhalten: GLS Klimafonds, Neue Transparenz für Investmentfonds, erste islamkonforme grüne Anleihe