Nachhaltigere Finanzwirtschaft – Nummer Siebenundsiebzig

 

2019-08-13 Porsche

Titelbild/Bild: Porsche AG

Inhalt:  Vorneweg; #SustainableFinance in D wird realer – Porsche AG mit € 1 Mrd. „grünem Schuldschein“/DZ Bank mit neuem Antritt; Moody’s rüstet bei Klimarisiken auf; Sind FinTech Fabelwesen für Investoren ?; Alles, nur nicht Libra?; Seminar-/Veranstaltungstermine: VÖB Webinar, Fintech Week Hamburg, comdirect Finanzbarcamp mit finanzblog award, VÖB BarCamp In eigener Sache: #nachhaltige100; Angebote, Seminare, Vorträge, Workshops; Datenschutz/DSGVO

Die Beiträge in „Nachhaltigere Finanzwirtschaft“ fassen in loser Folge Nachrichten zusammen, die auf die Entwicklung hin zu einem „Mehr“ an Nachhaltigkeit und andere interessante Entwicklungen im Finanzsektor hinweisen.

14. August 2019

Dr. Ralf Breuer

Vorneweg

Beschleunigte Rodung von Regenwäldern, Artensterben, Konflikte und und und … Was soll denn mehr „grün“ bei Porsche? – Ein Schritt vor und zwei zurück könnte der Befund lauten, der hier ganz bewusst offen und selbst überlassen bleibt. Deutlich stehen einem „Mehr“ an Nachhaltigkeit Schritte in die wohl falsche Richtung gegenüber.

Vor diesem Hintergrund verstehen sich die nachfolgenden Zeilen als Informationen weitgehend ohne Bewertung. Sie sollen aber das eigene Urteil erleichtern, z.B. auch über die „Facebook-Währung“ Libra. Ausnahmen bilden die Nachrichten zu Moody’s, die erkennen lassen, dass Klimarisiken systemischen Charakter erreicht haben, und die Verbindung von FinTech zu Fabelwesen der Mythologie: Vielleicht haben nicht alle  erfolgreichen Finanzierungsrunden mit Bewertungen jenseits einer Milliarde Euro auch einen realistischen strategischen Anspruch.

#SustainableFinance in D wird realer

Porsche AG mit € 1 Mrd. „grünem Schuldschein“

Die Porsche AG hat einen Schuldschein mit Tranchen über fünf, sieben und zehn Jahren begeben. Das Volumen wurde aufgrund der starken Nachfrage um € 300 Mio. erhöht. Insgesamt hat das Unternehmen € 2,75 Mrd. als „grünes Projektportfolio“ (55 Prozent Kosten für energieeffiziente(re), ressourcenschonende(re) Produktionsanlagen, 45 Prozent Entwicklungskosten) identifiziert: Pressemitteilung Porsche AG 12.8.2019.

Die Platzierung des Schuldscheins erfolgte über ein Konsortium mit BayernLB, ING Groep und LBBW. Er wurde mit einer Expertise von ISS ESG versehen und als Climate Bond zertifiziert. Laut der von den Konsortialbanken gezeichneten Pressemitteilung vom 12.8.2019 waren an der Emission 100 in- und ausländische Investoren interessiert, so dass auch das erhöhte Volumen deutlich überzeichnet war.

DZ Bank mit neuem Antritt

Am 9.8.2019 kündigte die DZ Bank einen neuen Antritt bei nachhaltigen Finanzierungen an:

Neben einem deutschsprachigen Bulletin in un(?)regelmäßigen Abständen lud die Bank auch zu einer halbtägigen Konferenz am 28.8.2019 in Frankfurt ein. Programm und weitere Informationen auf der englischsprachigen Veranstaltungsseite der DZ Bank.

Moody’s rüstet bei Klimarisiken auf

Im April gab Moody’s den Erwerb einer Mehrheitsbeteilung am ESG-Spezialisten Eigis Vireo bekann (Moody’s Acquires Majority Stake in Vigeo Eiris, a Global Leader in ESG Assessments, 15.4.2019). Interessant ist, dass Eigis Vireo bei einer Umorientierung Richtung vorausschauender SDGs als Maßstab bereits relativ fortgeschritten ist.

Am 24.7.2019 gab Moody’s eine weitere Mehrheitsbeteiligung bekannt: Moody’s Acquires Majority Stake in Four Twenty Seven, Inc., a Leader in Climate Data and Risk Analysis. Das Unternehmen ist auf die Erhebung von klimabezogenen Daten und Risikoanalysen spezialisiert. Klimarisiken stehen nicht nur im Fokus der Finanzaufsichtsbehörden (Klimarisiken + Nachhaltigkeit – Neue Fokusthemen in der Finanzwirtschaft), sondern werden auch in der Branche mittlerweile als „systemisch“ und damit für die Stabilität des Finanzsystems eingestuft: ISS 1.8.2019: Building a Climate Change Voting Policy

Sind FinTech Fabelwesen für Investoren ?

…die einen Goldschatz am Ende des Regenbogens versprechen? Diese Frage legt jedenfalls der bekannte britische Autor, Berater und Redner Chris Skinner nahe: Are these FinTech Unicorns worth it? FinTech mit einer (aus Finanzierungsrunden abgeleiteten) Investorenbewertung jenseits von USD 1 Mrd. werden in der Branche als Einhörner (Unicorns) bezeichnet und haben damit schon einen Fabelcharakter. Der Artikel geht allerdings weiter und fragt, ob es sich nicht eher um „Leprechaune“, Kobolde aus der irischen Mythologie handeln könnte (Wikipedia Leprechaun). Diese Fabelwesen versprechen einen „Goldschatz am Ende des Regenbogens“ und damit in unerreichbarer Entfernung.

Die Überlegungen von Chris Skinner orientieren sich stark an der deutschen Unternehmen N26, das mit USD 3,5 Mrd. bewertet wird und bereits einige erfolgreiche Finanzierungsrunden abschließen konnte. Der Artikel bezieht sich auf ein Interview eines der Gründer mit der Financial Times. Danach sei „Gewinnerzielung“ gar kein Fokus, sondern „der Aufbau einer globalen Unternehmens“. Man wolle gar keine Profitabilität erreichen, habe aber hinreichend Investoren, die die Vision von N26 teilen.

Tatsächlich wächst N26 sehr stark (aktuell ca. 3,5 Mio. Kunden vs. 2 Mio. November 2018), allerdings ist das Unternehmen damit immer noch weit von seinem „Ziel“ von 100 Mio. Kunden weltweit“ entfernt. Zwar werden laufend neue Märkte erschlossen, die wie Brasilien zwar viel Potenzial, aber auch schon eine Reihe gut positionierter Wettbewerber aufweisen. Und zudem ist das aktuelle Leistungsangebot gar nicht für einen globalen Auftritt qualifiziert, wie in einem früheren Beitrag dargelegt: Nachhaltigere Finanzwirtschaft – Nummer Dreiundsechzig.

Alles, nur nicht Libra?

Haben Sie auch schon etliche Artikel zur sogenannten „Facebook-Währung“ Libra gelesen und dabei viel Analyse vermisst, dafür aber Ängste vor der „Datenkrake“ gefunden? So liest sich jeweils die Mehrheit der Beiträge. Und in der Mehrheit der Beiträge wird schlicht ignoriert, wo Libra ansetzt: 1. Menschen ohne Bankverbindung 2. Rund USD 530 Mrd., die z.B. lt. Weltbank 2018 zu üppigen Gebühren in Länder mit niedrigem bis mittleren Wohlstandsniveau transferiert werden. Die durchschnittlichen Provisionen lagen gemäß Weltbank bei 7%, in afrikanische Länder oft weit über 10%. Die Senkung der Transaktionskosten ist Teil der Agenda 2030 der Vereinten Nationen, SDG 10.7. Kein Heiligenschein, aber auch Fakt

Ein Blick in die Konditionentabelle einer deutschen Bank, die den Geldtransfer Western Union als Dienstleister übertragen hat, ist da schon aufschlussreich: Postbank.

Einige wichtige, oft übersehene Fakten im Kurzformat:

  1. Libra ist keine Währung wie Bitcoin & Co, sondern eher ein Geldmarktfonds mit festgelegten internationalen Korbwährungen
  2. Libra basiert auch nicht auf einer Blockchain mit exzessivem Stromverbrauch durch Mining
  3. Primäres Ziel der beteiligten Zahlungsdienstleister ist die Erfassung neuer Zahlungsströme, z.B. von 1,7 Mrd. Menschen ohne Bankverbindung. Vodafone hat dies mit MPesa in Kenia sehr erfolgreich und margenstark getan. Finanzdienstleistungen tragen rund 30% zu den Erträgen des lokalen Anbieters Safaricom bei
  4. Die Margen bei internationalen Transfers sind exzessiv hoch und gehen primär zu Lasten ärmerer Menschen, z.B. bei Überträge zur Unterstützung von Familien in der Heimat
  5. Aufgrund der Konstruktion erscheint eine Regulierung angemessen und wahrscheinlich

Die Dokumente zu Libra wurden am 18.6.2019 veröffentlicht (Pressemitteilung DE), trotzdem haben gute, d.h. nüchterne und differenzierte Artikel selten geblieben. Genau drei sind in besonders guter Erinnerung:

Bankenverband, Siegfried Utzig 18.7.2019: Facebook – ein neuer Wettbewerber im Finanzmarkt?

Payment & Banking, Gastbeitrag Fabian Meyer 1.8.2019: Globale, digitale Währung – Utopie, Dystopie oder Liberation

DZ Bank Innovationsblog, Dirk Elsner 24.7.2019: Was will Libra werden?

Seminar-/Veranstaltungstermine

Webinar: #FinanceForFuture – Klimarisiken & Nachhaltigkeit: Neue Kernthemen für Regulierung, externe Berichterstattung und Geschäftspolitik, 28.8.2019

Weitere Informationen und Buchungen über VÖB-Service Academy of Finance

Fintech Week, 4.-9.11.2019 in Hamburg

Das Besondere an der Fintech Week: Die Woche wird nicht von einem Veranstalter ausgerichtet, sondern von mehr als zwei Dutzend Veranstaltern, darunter Banken, Startups, Kanzleien und Beratungen, die alle ganz unterschiedliche Blickwinkel auf die Branche mitbringen und vermitteln. Über den Tellerrand schauen, ist quasi Teil der DNA. Programm

Die Woche schließt mit dem comdirect Finanzbarcamp. U.a. treffen sich hier viele sonst eher virtuell vernetzte Menschen im Umfeld von Geldanlage und Digitalisierung. Insbesondere ist auch ein großer Teil der deutschen Finanzblogs vertreten, an deren Kreis zum Ende der Veranstaltung der comdirect Finanzblogaward 2019 vergeben wird.

BarCamp Sustainable Finance, 11.12.2019 in Bonn

Zusammen mit dem Bundesverband Öffentlicher Banken Deutschlands (VÖB) veranstaltet die Academy of Finance in Bonn am 11. Dezember 2019 ein BarCamp Sustainable Finance. Das BarCamp ist eine offene Tagung mit offenen Workshops – ohne Referenten und feststehender Agenda.

Investabel® ist bei dieser Veranstaltung Medien- und Programmpartner.

Weitere Informationen und Buchungen über VÖB-Service Academy of Finance

In eigener Sache

#nachhaltige100

Die von der Triodos Bank Deutschland geführte Liste #nachhaltige100 umfasst 100 Auftritte in sozialen Medien mit dem Schwerpunkt Nachhaltigkeit. Investabel® rückte bei insgesamt wenig Bewegung in der Rangfolge im Juli um einen weiteren Rang von 56 auf 55, eine stetige Entwicklung nach der großen Bewegung 72 auf 57 im Mai.

Angebot Seminare, Vorträge, Workshops

Laut Scope sind in Deutschland 641 Fonds mit dem Etikett „nachhaltig“ zugelassen. Sie haben ein Gesamtvolumen von rund € 160 Mrd. 65 Fonds tragen das im November 2018 vergebene „FNG-Siegel 2019“ des Forum Nachhaltige Geldanlagen (FNG), für das sich 66 Fonds beworben hatten. Leider hat nahezu jeder Fonds seine eigene Interpretation von Nachhaltigkeit, was die Suche nach passenden Anlageangeboten erschwert. Trotzdem lässt sich der Markt grundsätzlich sehr schnell erschließen.

In 1,5 bis 2 Stunden kann schon ein Überblick gewonnen werden, was Nachhaltigkeit ausmacht und wie „aus dem Bauch“ Geldanlagen auf ihre nachhaltige(re) Wirkung beurteilt werden können. Darüber hinaus Hinweise auf die sehr verbreiteten Irrtümer bei „grünen Illusionen“ – Nachhaltigkeit, die es auf den zweiten Blick doch nicht ist.

Ein weiteres Format ergab sich aus der Mitgestaltung der FridaysForFuture Demonstration am 12.4.2019. Das für den öffentlichen Raum gedachte Konzept läßt sich, z.B. mit spielerischen Elementen verbunden, sehr gut auch für jüngere und ältere Gruppen in der Zivilgesellschaft verwenden. –

 

 

 

 

 

Mehr dazu: Angebote – Seminare, Vorträge, Workshops

Datenschutz/DSVO

Durch die ab 25. Mai 2018 in Deutschland geltende Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO) der Europäischen Union ist der rechtssichere Versand von Mails auch wenn sie keine unmittelbare Werbung enthalten an die ausdrückliche Zustimmung der Empfänger gebunden.

Sofern Sie zukünftig gezielte und dosierte Informationen zum Thema Nachhaltigkeit in der Finanzwirtschaft per Mail erhalten möchten, bitte ich Sie unter dem nachfolgenden Link um Ihre Zustimmung, wozu ein simples „Ja“ in Verbindung mit Ihrem Namen und Ihrer Mailadresse würde genügen: Datenschutz bei Investabel®. Alternativ können Sie auch eine entsprechende Mail info@investabel.com senden.

Dies betrifft natürlich nur diejenigen Adressaten, die ihre Zustimmung bisher noch nicht gegeben haben.

Übersicht Blogbeiträge

Übersicht Nachhaltigere Finanzwirtschaft Nummern Siebenundsiebzig bis Eins

 

 

 

Nachhaltigere Finanzwirtschaft – Nummer Siebenundfünfzig

2018-11-08 GABV

Beitragsbild/Bild: Global Alliance for Banking on Values

Inhalt: Bundesregierung + Nachhaltigkeit: Prominente Schelte; Nachhaltige Finanzen im Parlamentarischen Beirat; …und bei der Deutschen Bundesbank; Tu Gutes und rede darüber!; Dematerialisierung – Nachhaltigkeit und Digitalisierung; Nachhaltigkeit und kognitive Dissonanz; Handelsblatt: Neue Fonds mit Nachhaltigkeit; CSR Kooperationsveranstaltung am 15.11.2018 in Bonn; 16.11.2018: The first Day of Tomorrow!; 17.11.2018: Treffen #nachhaltige100 auf dem Heldenmarkt;  20.11.2018: Globe EU High-Level Conference Brüssel; In eigener Sache: Datenschutz/DSGVO

Die Beiträge in „Nachhaltigere Finanzwirtschaft“ fassen in loser Folge relevante Nachrichten zusammen, die auf die Entwicklung hin zu einem „Mehr“ an Nachhaltigkeit und andere interessante Entwicklungen im Finanzsektor hinweisen.

12. November 2018

Dr. Ralf Breuer

Bundesregierung + Nachhaltigkeit: Prominente Schelte

In einem Interview für das Hamburger Abendblatt am 6.11.2018 äußerte sich der frühere Regierende Bürgermeister der Hansestadt Ole von Beust zur Positionierung der großen Parteien unter der Überschrift „Der CDU scheint Nackensteak wichtiger als Nachhaltigkeit“: „Programmatisch versteht die SPD Sozialpolitik immer noch als Alimentierung statt Vorbeugung. Und der CDU scheint das Schweinenackensteak, der Verbrennungsmotor und Arbeit bis zum Umfallen wichtiger zu sein als Nachhaltigkeit und Work-Life-Balance.“ Text: Hamburger Abendblatt 6.11.2018.

Nachhaltige Finanzen im Parlamentarischen Beirat

Über den Fragenkomplex der „Nachhaltigen Finanzen“ und die Pläne der EU-Kommission für eine Nachhaltigkeits-Taxonomie hat der Parlamentarische Beirat für nachhaltige Entwicklung unter Leitung von Dr. Andreas Lenz (CDU/CSU) am Mittwoch, 7. November 2018, mit drei Experten in einem öffentlichen Fachgespräch diskutiert.

Die Experten waren:

Kristina Jeromin, Leiterin der Abteilung Nachhaltigkeit bei der Deutschen Börse AG: „Das ist kein Nischenthema, sondern sollte uns als Wirtschaftsstandort permanent ganz zentral interessieren. Das derzeitige Finanzsystem sei den heutigen Herausforderungen nicht mehr gewachsen. Es sei nicht in der Lage, mit dem Klimawandel, den demografischen Veränderungen und den internationalen Migrationsbewegungen derart umzugehen, dass es die Realwirtschaft nach wie vor zur Wertschöpfung befähigt.“

Dr. Bert Flossbach, Vermögensverwaltung Flossbach von Storch: Begrüßenswert, so Flossbach, sei die Betonung der Längerfristigkeit im Aktionsplan der EU-Kommission. Der größte Feind der Nachhaltigkeit sei schließlich kurzfristiges Denken, sagte der Vermögensverwalter. Ein Beispiel dafür sei die Finanzkrise gewesen, als die kurzfristig ausgerichtete Gewinnmaximierung der Banken zu einem Kahlschlag geführt habe.“

Dr. Andreas K. Gruber, Deutsche Kreditbank (DKB): Finanzmarktakteure müssten zudem Nachhaltigkeit als Kernthema begreifen, „nicht nur als grüne Visitenkarte“. Neben der Digitalisierung müsse Nachhaltigkeit das zweite Mega-Thema für Kreditinstitute sein, die damit nicht nur wachsen könnten, „sondern im gleichen Atemzug für eine nachhaltigere Welt sorgen“

…und bei der Deutschen Bundesbank

Einige Auszüge aus dem Bericht über eine Veranstaltung in ihrem Berliner Sitz Green Finance: NGFS/CEP-Konferenz bei der Bundesbank 09.11.2018, den die Deutsche Bundesbank auf ihrer Internetseite veröffentlichtet:

Welche Rolle spielen Zentralbanken bei der Bekämpfung des Klimawandels? Diese Frage diskutierten über 100 Teilnehmer bei einer zweitägigen wissenschaftlichen Konferenz in Berlin. Das Central Banks and Supervisors Network for Greening the Financial System (NGFS) und der Council on Economic Policies (CEP) haben hierzu zu einer Konferenz über den Einfluss von Klimarisiken auf Finanzmärkte, Finanzstabilität und Geldpolitik in den Räumlichkeiten der Hauptverwaltung der Deutschen Bundesbank in Berlin eingeladen.

Für Bundesbankvorstand Sabine Mauderer ist gesamtgesellschaftlich die Förderung eines grünen Finanzsystems längst keine Frage des Ob mehr, sondern eine Frage des Wie, angesichts der beispiellosen Herausforderungen des Klimawandels.

Benoît Cœuré, Direktoriumsmitglied der EZB und zuständig für Marktoperationen, befasste sich in seinem Vortrag ausführlich mit dem Einfluss des Klimawandels auf die Geldpolitik. Nach seiner Ansicht kann der Klimawandel das richtige Erkennen von Schocks für den mittelfristigen Inflationsausblick weiter erschweren und die Gefahr extremer Ereignisse erhöhen.

Der Bundesbankvorstand Joachim Wuermeling bezeichnete grüne Investments als aufsteigenden Stern am Finanzhimmel.

Mit dieser Konferenz haben das NGFS und das CEP den akademischen Austausch mit Expertinnen und Experten außerhalb des Zentralbanksektors weiter gefördert. Die zahlreichen Ideen der Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler sollen in den Fortschrittsbericht des NGFS einfließen, dessen Veröffentlichung für April 2019 geplant ist.

Tu Gutes und rede darüber!

So hat es jedenfalls der Allianz-Konzern im Rahmen seiner Berichterstattung über das dritte Quartal 2018 getan. Zwar nicht in der Analystenkonferenz, aber immerhin mit der nachfolgenden Grafik:

2018-11-09 Allianz Q3 Nachhaltigkeit

Quelle: www.allianz.com

Dematerialisierung – Nachhaltigkeit und Digitalisierung

Es gibt viele Berührungspunkte zwischen den Themen Nachhaltigkeit und Digitalisierung (vgl. Digitalisierung, Regulierung und Nachhaltigkeit mit engen Verbindungen). Finanzielle Inklusion, Finanzbildung, Bildung, administrative Anwendung u.v.a.m. ist nicht mehr an physische Infrastruktur gebunden. Dies zeigt sich bei vielen Entwicklungen in Entwicklungs- und Schwellenländern, ganz besonders in Afrika. Die Abschaffung physische Güter, die „Dematerialisierung“ durch Digitalisierung ist dagegen ein relativ neuer, wenig gebrauchter Begriff, obwohl das papierlose/-arme Büro durchaus geläufig ist. Der Begriff klingt vielleicht etwas wie der Beamer von Scotty im Raumschiff Enterprise, hat aber einen sehr konkreten Hintergrund.

Zunächst einmal stellt sich immer die Frage, was eine echte Innovation ausmacht. Darüber streiten sich bekanntlich viele Geister. Wer nur an schnellere Pferde gedacht hätte, wäre nie bei Autos, Flugzeugen, Eisenbahnen etc. gelandet (Chris Skinner). Insofern beinhalten Innovationen die Aufhebung und/oder deutliche Verschiebung von (physischen) Grenzen. Über das Meer kamen irgendwie immer wieder irgendwelche Menschen, aber nicht so sicher wie heute.

Ein Beitrag (FinTech – Neue Medien, alte Regeln) hat die Erfolgskriterien neuer Angebote beleuchtet: Es geht um die Lösung bzw. Beseitigung von bestehenden Problemen, nicht um solche, die wir ohne die neuen Lösungen gar nicht gehabt hätten. Und Kopien an sich sind per se nicht innovativ. Heinz-Roger Dohms hat am 6.11.2018 in Finanz-Szene.de einmal die „Digitalfabrik“ der Deutschen Bank näher beleuchtet. Da ist nichts dabei, was es nicht schon gäbe: Der große Check – wie digital ist die Deutsche Bank wirklich?. Die Idee, kostenlos Kundenkarten auf dem Smartphone zu verwalten, ist bereits mehrfach realisiert. Wieso muss sich hier die Bank noch „nützlich“ machen wollen?

Mit der virtuellen Verwaltung von Kundenkarten ist aber auch die Schleife zur „Dematerialisierung“ gezogen: Wieso überhaupt physische Kundenkarten, wenn es auch komplett ohne geht? Spart Material, Energie, Transport und Platz in der Brieftasche. Die Drogeriekette Rossmann und Edeka haben genau das bereits mit ihren Apps realisiert. Keine physischen Karten und Coupons, sondern direkte Verrechnung an der Kasse.

Und die chinesischen Zahlungsgewohnheiten haben sich bis zu den Bauernmärkten von physischen Kreditkarten gelöst. Gezahlt wird über QR-Code, für den es einen globalen Standard gibt. Der Code zum Einlesen der Empfängerdaten für die Zahlung hängt dann evtl. am Hals des Esels vor dem Karren: No cash, no cards: paying by phone rules in China’s cultural revolution. Diese Version wird als „Active Payment“ bezeichnet, bei der Zahlungspflichtige die Empfängerdaten einliest. Eine zweite Version ist „Passive Payment“ bei der der Zahlungsempfänger einen einmaligen Code vom Smartphone des Zahlungspflichtigen ausliest. Für Kunden von AliPay funktioniert das mittlerweile auch in europäischen Luxusgeschäften, WMF-Stores, Flughäfen und in New Yorker Taxis. Der Vorteil dieser Verfahren ist die Unabhängig von stationärer Infrastruktur und Stromversorgung. Im Prinzip funktionieren alle Geräte mit einer Kamera als Terminals. Mehr zu Zahlungen mit QR-Codes in einem anschaulichen Artikel vom 23.8.2018 bei Payment & Banking: Kilian Thalhammer/Maik Klotz: QR-Code – vom Saulus zum Paulus.

Bei 130 Mio. Bank- und Kreditkarten in Deutschland, die längs aneinander die Strecke von 11.000 km – Nordkap bis Kapstadt – ergeben, eine durchaus bedenkenswerte Alternative, vor allem in Hinblick auf die Chips mit wertvollen Rohstoffen, die wir kaum genutzt und oft ein erklecklicher Anzahl durch die Gegend tragen. Der Einsatz nachwachsender Rohstoffe für das Material der Karten ist nur eine zweitbeste Alternative: Karte bio, alles gut? – Leider nicht….

Nachhaltigkeit und kognitive Dissonanz

Sport treiben, gesünder Essen, umweltfreundlich Leben: Anspruch und Wirklichkeit klaffen in unserem Verhalten oft auseinander. (Nicht-)Handeln wider besseres Wissen wird als „kognitive Dissonanz“ bezeichnet. Ein Beitrag von GEO stellte fest: Nachhaltiges Leben ist ein Tummelplatz der kognitiven Dissonanzen (Peter Carstens, Warum wir uns so leicht selbst betrügen, 10.1.2018).

In der deutschen Finanzwirtschaft scheinen in Bezug auf Nachhaltigkeit die kognitiven Dissonanzen aktuell besonders stark ausgeprägt zu sein:

1. Nachhaltigkeit in der Kreditwirtschaft ist in Deutschland nach wie vor ein Rand- bzw. Nischenthema, was nach vielen Expertenurteilen (s.o.) unangemessen ist. In vielen Nachbarländern nicht! Aktuell hierzu zwei Beiträge in „Die Farbe des Geldes“, dem Blog der Triodos Bank Deutschland: Michael Rebmann: Die deutsche Finanzbranche schläft einen tiefen Schlaf, 6.11.2018Ralf Breuer: Deutsche Banken hinken bei Nachhaltigkeit hinterher, 25.10.18.

2. Auch den Bereichen, in denen die geschäftspolitische Bedeutung von Nachhaltigkeit erkannt wurde, wird nicht konsequent danach gehandelt. Ein leider sehr anschauliches Beispiel ist die Union Investment als zentraler Fondsdienstleister der genossenschaftlichen Finanzgruppe. Das Thema wurde in verschiedener Form relativ prominent dargestellt, u.a. in der Rede des Vorstandsvorsitzenden bei der Jahrespressekonferenz (Rede von Hans Joachim Reinke am 22.2.2018, S. 19f.). Am 6.6.2018 lud die Union Investment bereits zu ihrer siebten Nachhaltigkeitskonferenz ein. Tenor: Union Investment bleibt beim Thema Nachhaltigkeit auch zukünftig in einer Vorreiterrolle.

Am 7.11.2018 publizierte das Unternehmen eine Studie, die großes Interesse der deutschen Sparer an diesem Thema feststellt. Allerdings zeigt die Präsentation zur Jahrespressekonferenz 2018, das nur € 2,8 Mrd. der € 136 Mrd. Anlagen privater Kunden nachhaltig investiert sind (Präsentation S. 6), was im Umkehrschluss viel Absatzpotenzial signalisiert.

Der FairWorldFonds wurde von GLS Bank und KD Bank initiiert, wird den Genossenschaftsbanken nach Nachfrage vertrieben. Er wird auf der Informationsseite unter „Bankenindividuelle Fonds“ geführt, bei denen die Union Investment sich als Dienstleister, nicht als Produkteigner sieht. Dies ist auch bei fünf weiteren Fonds „KCD Union Nachhaltig …“ der Fall, die für eine Gruppe kirchlicher Banken aufgelegt wurden und nur über diese erworben werden können.

Die drei „offiziellen“ Nachhaltigkeitsprodukte der Gesellschaft ein Anlagevolumen von zusammen etwa € 750 Mio. (Stand: Oktober 2018) aufweisen, hat der FairWorldFonds die Marke von € 1 Mrd. trotz der schmaleren Vertriebsbasis und einer elfmonatigen Schließung für neue Anleger knapp überschritten. Die fünf Fonds aus der „KCD-Union Nachhaltig“-Serie haben aktuell (8.11.2018) ein kumuliertes Volumen von etwa € 450 Mio. – Ein Hinweis auf kognitive Dissonanz?

If you wanna make the world a better place
Take a look at yourself and then make that change

(Michael Jackson, Refrain zu „Main in the Mirror“, 1988)

Handelsblatt: Neue Fonds mit Nachhaltigkeit

Auch im November 2018 hat Susanne Bergius wieder eine pralle, sehr lesenswerte Ausgabe produziert: Handelsblatt Business Briefing Nachhaltige Investments. S. 7ff. beschreiben die aktuelle Entwicklung im Fondsgeschäft. Tenor: Immer mehr Wirkungsorientierung. Auf S. 10 eine interessante, wahrscheinlich aber nicht vollständige Liste neuer bzw. umgestellter Fonds und ETFs.

Mehr Informationen, mehr Veranstaltungen…

Zur Illustrierung neben den oben beschriebenen Veranstaltungen bzw. Ereignissen ein kleiner Auszug aus den Terminen in den kommenden acht Tagen:

CSR Kooperationsveranstaltung am 15.11.2018 in Bonn

Die IHK Bonn/Rhein-Sieg und das CSR Kompetenzzentrum Rheinland organisieren eine Veranstaltung zur Gewinnung und Bindung von Fachkräften: „Wir haben den Dreh raus! Fachkräfte gewinnen und binden mit Lebensfinanzplanung“. Niemand würde protestieren, „nachhaltig solide Finanzen“ als Ziel einer solchen Finanzplanung zu nennen. In der Moderation soll aber ganz deutlich werden, das wir und mit dem Begriff Nachhaltigkeit schwer tun: Dauerhaft ist nicht auch nachhaltig!

Die zweistündige Veranstaltung steht allen Interessierten offen. Anmeldung über IHK Bonn/Rhein-Sieg

16.11.2018: The first Day of Tomorrow!

(Wiederholung aus Nachhaltigere Finanzwirtschaft – Nummer Sechsundfünfzig)

2018-11-03 tomorrow-bank-coming-soon-banner

Beitragsbild: Tomorrow GmbH Hamburg

Ausnahmsweise mal Englisch hier: Am 16.11.2018 beendet das Projekt Tomorrow seine Beta-Testphase und will mit nachhaltigen Finanzdienstleistungsangeboten an den Markt gehen.

Hier die Ideen zum Start im Originaltext:

DEIN GELD, DEIN IMPACT. UNSER NACHHALTIGKEITS-VERSPRECHEN.
1. Sparen mit Sinn – die besten & sinnvollsten Geldanlagen rund um Zukunftsbranchen wie regenerative Energien, Elektromobilität und Bio-Landwirtschaft.

2. Die Impact Card – eine Kreditkarte, die Bäume pflanzt. Mit jeder Zahlung finanzieren wir unseren „Wald von morgen“. Die Erträge fließen in soziale & ökologische Projektarbeit.

3. Nachhaltige Verwahrung der Einlagen – bei uns fließt kein Cent in Rüstung, Kohlekraft, Gentechnik oder andere Industrien von gestern. Versprochen.

4. Starthilfe für die Firmen von morgen – auf unserer Crowdinvestment-Plattform findet man öko-soziale Projekte und kann direkt investieren.

Zum Beginn der öffentlichen Beta-Testphase im September 2018 wurde bereits kurz in der Nummer Neunundvierzig berichtet: „Das Angebot der Tomorrow Bank aus Hamburg ist derzeit in der öffentlichen Testphase mit einer geschlossenen Nutzergruppe. Auf jeden Fall schon gelungen erscheint das (lindgrüne) Design von Grafiken und Texten, vielleicht mit Ausnahme des etwas hohen Anteils englischer Worte, für die es durchaus auch andere Möglichkeiten gäbe. Dennoch ist das optisch schon mal ein sehr gelungener Start“. Daran hat sich wenig geändert.

Tomorrow berichtet von einer Warteliste mit 3.952 Interessenten. Investabel® ist natürlich neugierig, wann die Warteliste abgearbeitet sein wird und wie viele Kunden aus ihr gewonnen werden können. D’Englisch heisst das dann, wie viele „Onboardings“…

Tomorrow war ursprünglich einmal unter dem Namen „Goodfolio“ an den Start gegangen: Nummer Zwanzig.

Es ist derzeit offen, wie Tomorrow seine Versprechen in Bezug auf die zukünftige Mittelverwendung (Aktivseite) sowie nachhaltige Geldanlageangebote darstellen wird. Auch ein Blick in den öffentlich zugänglichen“Maschinenraum“ des Projekts mit den aktuellen und geplanten Aufgaben bietet da wenig Aufschluss. Die geplanten Fondsangebote werden nur vage hinsichtlich ihrer Eigenschaften beschrieben: Nachhaltige Geldanlage/Fonds. Die interne Mittelverwendung bleibt aktuell ebenfalls offen. Lediglich der Kooperationspartner für das Girokonto wurde bisher bekannt gegeben: Tomorrow nutzt die Systeme und auch die Banklizenz der solarisBank. Pressemitteilung vom 12.4.2018.

Es bleibt deshalb abzuwarten, wie die Angebote tatsächlich ausgestaltet werden. Die unter Fachkollegen sehr ansprechend aufgenommene Kampagne setzt jedenfalls auch hier hohe Ansprüche. Für die Umsetzung: Viel Erfolg!

17.11.2018: Treffen #nachhaltige100 auf dem Heldenmarkt

Die Triodos Bank Deutschland hat die auf ihrer Liste  geführten Menschen hinter Kanälen zum Thema Nachhaltigkeit in sozialen Netzwerken zu einem Treffen auf dem Heldenmarkt in Berlin am 17.11.2018 eingeladen: Um 13 Uhr geht es los. Meet&Greet im exklusiven Raum. Dafür erhälst du an der Kasse ein Bändchen. Danach auf der großen Bühne u.a. mit Milena. Die aktuelle Liste: Die Nachhaltigen Einhundert – mit @Investabel aktuell auf Platz 91.

20.11.2018: Globe EU High-Level Conference Brüssel

Im Europäischen Parlament findet am 20.11.2018 eine hochrangig besetzte Konferenz statt: GLOBE EU High-Level Conference – Missing Links in the Evolution of Sustainable Finance (European Parliament, November 20th, 09:00 – 15:00). Wenig überraschend ist das Programm ohne erkennbares deutsches Engagement. Programm 20.11.2018

In eigener Sache

Datenschutz/DSVO

Durch die ab 25. Mai 2018 in Deutschland geltende Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO) der Europäischen Union ist der rechtssichere Versand von Mails auch wenn sie keine unmittelbare Werbung enthalten an die ausdrückliche Zustimmung der Empfänger gebunden.

Sofern Sie zukünftig gezielte und dosierte Informationen zum Thema Nachhaltigkeit in der Finanzwirtschaft per Mail erhalten möchten, bitte ich Sie unter dem nachfolgenden Link um Ihre Zustimmung, wozu ein simples „Ja“ in Verbindung mit Ihrem Namen und Ihrer Mailadresse würde genügen: Datenschutz bei Investabel®. Alternativ können Sie auch eine entsprechende Mail info@investabel.com senden.

Dies betrifft natürlich nur diejenigen Adressaten, die ihre Zustimmung bisher noch nicht gegeben haben.

Übersicht Blogbeiträge

Übersicht Nachhaltigere Finanzwirtschaft Nummern Siebenundfünfzig bis Eins

 

 

 

Nachhaltigere Finanzwirtschaft – Nummer Einundfünfzig

 

2018-10-04 Infografik-Mobility-Startups_JPEG

Beitragsbild/Bild: Übersicht über Zahlungsdienste für  Mobilitätskonzepte. Quelle: Payment & Banking 4.10.2018

Inhalt: Neue Mobilitätskonzepte und Zahlungsdienste; Nachlese Sustainable Finance Gipfel Deutschland am 25.9.2018; DZ Bank begibt „Green Bond“ über € 250 Mio.; Vermögensverwaltung online: Später Start, frühes Ende; „Fonds professionell“ mit „grünen Neuheiten“; In eigener Sache: Investabel® wieder unter den #Nachhaltige100; CSR Blogparade Raum Köln/Bonn; Datenschutz/DSGVO

Die Beiträge in „Nachhaltigere Finanzwirtschaft“ fassen in loser Folge relevante Nachrichten zusammen, die auf die Entwicklung hin zu einem „Mehr“ an Nachhaltigkeit und andere interessante Entwicklungen im Finanzsektor hinweisen.

4. Oktober 2018

Dr. Ralf Breuer

Neue Mobilitätskonzepte und Zahlungsdienste

Mit dem Beitrag Mobility Start ups – ein Überblick vom 4.10.2018 widmen sich Nicole Nitsche und Kilian Thalhammer im Blog von Payment & Banking den Zusammenhängen zwischen (neuen) Mobilitätskonzepten und (innovativen) Zahlungsdiensten.

Die Einleitung bringt es auf den Punkt: „Mobility steht für Mobilität und somit Beweglichkeit im sozialen Sinne. Staus und Ineffizienz führen in vielen europäischen Städten zu verschwendeter Zeit und damit verbundenen Kosten für Wirtschaft und Umwelt. Wer kennt es nicht, das ewig lange Warten im Stau? Werft doch mal einen Blick auf diese Startups, die wir in unser Infografik vorstellen. Alle von ihnen wurden in jüngerer Zeit gegründet und jeder von ihnen könnte in naher Zukunft erhebliche und positive Auswirkungen auf den öffentlichen Nah- und Güterverkehr haben.“

Auf wohltuende Art und Weise schildern die Autoren die Zusammenhänge und die bereits vollzogenen Entwicklungen. Schließlich sind Zahlungsdienste und innovative Dienstleistungen kein Selbstzweck, wie es leider vielfach den Anschein hat: Die FinTech-Welt ist (k)eine Scheibe!. Leider werden große Themen zu oft silomäßig gedacht und bearbeitet. Dabei gilt aber: Digitalisierung, Regulierung und Nachhaltigkeit mit engen Verbindungen.

Nachlese Nachhaltigkeitsgipfel am 25.9.2018

Der Hub for Sustainable Finance lud am 25. September zum „Zweiten Sustainable Finance Gipfel Germany“ ein. Auf diesem Gipfeltreffen der aktiven Netzwerkakteure mit Vertreterinnen und Vertretern der Politik, Wissenschaft und Zivilgesellschaft werden wichtige Aspekte zur Stärkung nachhaltiger Finanzwirtschaft, aktuelle Entwicklungen und nötige Weichenstellungen für die kommenden Monate diskutiert.

Gegenüber dem ersten Gipfel 2017 war der Rahmen mit 280 gegenüber 150 Teilnehmern deutlich größer. Die Stimmung deutlich verändert, eher ungeduldig auf konkretere Schritte wartend. Die lange Zeit der Regierungsbildung und die medial dominierenden Querelen in der Koalitition haben wohl einiges verzögert. Informationen zum Gipfel: Zweiter Sustainable Finance Gipfel Deutschland.

Deutschland wartet im Basislager auf den Aufbruch!

Deutschland im internationalen Vergleich bestenfalls in einem Basislager (vgl. Gastbeitrag in Finanz-Szene.de 25.9.2018, aber das wird immer besser gerüstet, u.a. mit der nun erfolgten Gründung des „Green and Sustainable Finance Cluster Germany“ Das GSFC ist ein Zusammenschluss der Accelerating Sustainable Finance Initiative der Deutschen Börse und dem Green Finance Cluster Frankfurt des Hessischen Wirtschaftsministeriums. Weitere Informationen: https://gsfc-germany.com/.

Vor diesem Hintergrund sollte die Finanzwirtschaft dringend bei der Aktualisierung der deutschen Nachhaltigkeitsstrategie einbezogen werden (vgl. Beitrag Deutsche Nachhaltigkeitsstrategie. Kanzleramtsminister Helge Braun betonte folgerichtig, dass die Bundesregierung den EU-Aktionsplan unterstützt. Da das Bundeskanzleramt die Nachhaltigkeitstrategie als „Chefsache“ verantwortet, ist zu hoffen, das die Umsetzung des Plans im Sinne der Empfehlung des Deutschen Bundesrates zeitnah realisiert wird. Die Ausführungen von Levin Holle, Leiter der Finanzmarktabteilung im Bundesfinanzministerium, nähren diese Hoffnung.

 

Sofern die Bundesregierung bald die auf dem Gipfel avisierten Impulse geben sollte, sollten sich die Dinge auch in Deutschland erheblich beschleunigen lassen. Allerdings ist bedauerlich, dass die Veranstaltung nur sehr wenig Resonanz in den Medien fand. Offenbar waren den Berichterstattern Kanzleramtsminister Parlamentarischer Staatssekretär sowie hochrangige Beamte nicht hinreichend prominent.

DZ Bank begibt „Green Bond“ über € 250 Mio.

Die DZ Bank hat wie avisiert eine „grüne Anleihe“ mit einem Volumen von € 250 Mio. mit einer Laufzeit von fünf Jahren begeben. Der Festzins beträgt 0,5% p.a. Die Anleihe wird in Luxemburg notiert. Über die Luxembourg Green Exchange sind auch die relevanten Unterlagen und Handelsdaten zugänglich.

Es ist der erste „Green Bond“, den das genossenschaftliche Zentralinstitut auf den Weg bringt. Die Mittel der Investoren fließen ausschließlich in ein Projekt zum Klima- oder Umweltschutz, im Falle der DZ Bank in diverse Windparks auf dem deutschen Festland. Das Institut reicht bereits Kredite für nachhaltige Vorhaben aus und will nun ,,die Wertschöpfungskette auf der Passivseite der Bilanz abrunden‘‘ (Börsenzeitung vom 15.9.2018).

Gemäß der Pressemitteilung der Bank vom 26.9.2018 war die Anleihe im „Format Senior Preferred“  deutlich überzeichnet. Insbesondere bei genossenschaftlichen Banken und institutionellen Anlegern sei das Interesse an dem Green Bond groß gewesen. Die Ausgestaltung der Anleihe orientiert sich an den „Green Bond Principles“ der International Capital Markets Association (ICMA), einem anerkannten internationalen Standard für grüne Anleihen. Externer Gutachter war Standard & Poors.

Vermögensverwaltung online: Später Start, frühes Ende

Finanz-Szene.de berichtete am 4.10.2018, dass sich nach der Commerzbank und der Hamburger Sparkasse auch die deutsche Niederlassung von Santander wieder aus der Vermögensverwaltung online zurückzieht. Bereits in früheren Beiträgen wurde der Markt beleuchtet: 1. Die Angebote sind wenig innovativ, sondern zusätzliche Kanäle 2. Der deutsche Markt ist noch sehr klein, aber stark bevölkert. Insofern war eine zeitnahe Konsolidierung wahrscheinlich: Robo-Advice – Viel Bewegung im MarktRobo-Advice – Die Konsolidierung beginnt. Hier findet sich der Beitrag von Heinz-Roger Dohms vom 4.10.2018: Exklusiv: Immer mehr deutsche Banken begraben ihre Robo-Projekte.

„Fonds professionell“ mit „grünen Neuheiten“

Die aktuelle Ausgabe des Magazins für Anlageberater Fonds professionell 3/2018 widmet „grünen Neuheiten“ im Fondsbereich vier Seiten auf S. 166ff. etwas Raum. Dabei handelt es allerdings nahezu ausschliesslich um „ESG-Fonds“, die Nachhaltigkeitskriterien verstärkt berücksichtigen. Der Anteil dieser Fonds lag gemäß S. 168 bei 7,5% der aufgelegten Investmentvehikel. Immer hin waren 14 der 51 Fondsneuheiten im Zeitraum Mai bis August 2018 als „nachhaltig“ etikettiert.

In eigener Sache

Investabel® wieder unter den #Nachhaltige100

Nach Umstellung der Datenerhebung auf einen anderen Anbieter war der Blog in der monatlichen Übersicht #Nachhaltige100 der Triodos Bank auf die Plätze 102 (Juli 2018) bzw. 104 (August 2018) gerutscht. In der aktuellen Übersicht der Aktivitäten zu Nachhaltigkeit für September 2018 in den sozialen Medien wird der Blog nun wieder unter den ersten 100 auf Platz 97 geführt #Nachhaltige100.

CSR Blogparade Raum Köln/Bonn

2018-09-05 CSRBlogparade

Das CSR-Kompetenzzentrums Rheinland hat eine Blogparade zum Thema „Gesellschaftliche Verantwortung von Unternehmen in Bonn und der Region“ #CSR2018 gestartet. Ziel ist es, über aktuelle gesellschaftliche Verantwortung in der Region (Aachen, Bonn, Köln) mehr zu erfahren. Alle Infos zur Teilnahme und die teilnehmenden Beiträge an der Blogparade finden sich hier: http://csr-kompetenzzentrum.de/csr-blogparade/. Investabel® hat mit Nachhaltigere Finanzwirtschaft – Nummer Fünfzig – Sustainable Finance Gipfel Deutschland einen Beitrag beigesteuert.

Datenschutz/DSVO

Durch die ab 25. Mai 2018 in Deutschland geltende Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO) der Europäischen Union ist der rechtssichere Versand von Mails auch wenn sie keine unmittelbare Werbung enthalten an die ausdrückliche Zustimmung der Empfänger gebunden.

Sofern Sie zukünftig gezielte und dosierte Informationen zum Thema Nachhaltigkeit in der Finanzwirtschaft per Mail erhalten möchten, bitte ich Sie unter dem nachfolgenden Link um Ihre Zustimmung, wozu ein simples „Ja“ in Verbindung mit Ihrem Namen und Ihrer Mailadresse würde genügen: Datenschutz bei Investabel®. Alternativ können Sie auch eine entsprechende Mail info@investabel.com senden.

Dies betrifft natürlich nur diejenigen Adressaten, die ihre Zustimmung bisher noch nicht gegeben haben.

Übersicht Blogbeiträge

Übersicht Nachhaltigere Finanzwirtschaft Nummern Fünfzig bis Eins

 

 

 

Nachhaltigere Finanzwirtschaft – Nummer Achtundvierzig

Logo der Blogparade des CSR-Kompetenzzentrums Rheinland

Inhalt: Auf zum Nachhaltigkeitsgipfel; Volumen bei Fonds mit Green Bonds verdoppelt; Immer mehr wirkungsbezogene Anlagen; CSR Blogparade Raum Köln/Bonn; SIRPlus gegen Lebensmittelverschwendung; ING Groep wächst bei Firmenkunden in Deutschland; Internetgiganten und Bankleistungen; In eigener Sache: Bundesregierung veröffentlicht Beiträge zur Nachhaltigkeitsstrategie; comdirect finanzblog award; Datenschutz/DSGVO

Die Beiträge in „Nachhaltigere Finanzwirtschaft“ fassen in loser Folge relevante Nachrichten zusammen, die auf die Entwicklung hin zu einem „Mehr“ an Nachhaltigkeit und andere interessante Entwicklungen im Finanzsektor hinweisen.

5. September 2018

Dr. Ralf Breuer

Auf zum Nachhaltigkeitsgipfel

Der Hub for Sustainable Finance lädt am 25. September zum „Zweiten Sustainable Finance Gipfel Germany“ ein. Auf diesem Gipfeltreffen der aktiven Netzwerkakteure mit Vertreterinnen und Vertretern der Politik, Wissenschaft und Zivilgesellschaft werden wichtige Aspekte zur Stärkung nachhaltiger Finanzwirtschaft, aktuelle Entwicklungen und nötige Weichenstellungen für die kommenden Monate diskutiert.

Gegenüber dem ersten Gipfel 2017 ist ein deutlich größerer Rahmen vorgesehen, so dass mindestens 100 weitere Teilnehmer zu erwarten sind. Informationen zum Gipfel: Zweiter Sustainable Finance Gipfel Deutschland.

Zwar befindet sich Deutschland im internationalen Vergleich bestenfalls im Basislager, aber das wird immer besser gerüstet, u.a. mit der nun erfolgten Gründung des „Green and Sustainable Finance Cluster Germany“ Das GSFC ist ein Zusammenschluss der Accelerating Sustainable Finance Initiative der Deutschen Börse und dem Green Finance Cluster Frankfurt des Hessischen Wirtschaftsministeriums. Die Zielsetzung des im April 2018 erfolgten Zusammenschlusses ist die Bündelung der Aktivitäten im Feld Sustainable Finance, um eine effizientere Nutzung der Finanzmarktexpertise im Bereich Nachhaltigkeit zu erreichen und vor allem die Formulierung und Umsetzung konkreter Handlungsansätze für die Zukunftsfähigkeit nationaler und internationaler Finanzmärkte. Weitere Informationen: https://gsfc-germany.com/.

Die Notwendigkeit einer intensiveren Arbeit auf dem Gebiet nachhaltiger Finanzinstrumente läßt sich anhand der dynamitschen Markteintwicklung leicht nachvollziehen.

Volumen bei Fonds mit Green Bonds verdoppelt

Gemäß Environmental Finance hat sich das Volumen der in Green Bonds investierenden Fonds in den zwölf Monaten ab Juli 2017 auf USD 5,34 Mrd. verdoppelt. Gleichzeitig hat sich die Anzahl der Fonds um mehr als ein Drittel auf 38 erhöht. Allein bei der Luxembourg Green Exchange sind bereits mehr als 200 Anleihen mit Nachhaltigkeitsbezug und mehr als USD 100 Mrd. notiert.

Immer mehr wirkungsbezogene Anlagen

Laut www.unipri.org hat sich das Volumen wirkungsbezogener Anlagen (Impact Investment) noch beeindruckender entwickelt: 450 Unterzeichner der UN „PRI – Principles of Responsible Investments“ bereits 2016 USD 1,3 Bio. weltweit für wirkungsbezogene Investitionen bereitgestellt. Die Einzelheiten, insbesondere auch die verfolgten Zwecke stellt eine ausführliche Studie dar: PRI Impact Investing Market Map.

CSR Blogparade Raum Köln/Bonn

2018-09-05 CSRBlogparade

Das CSR-Kompetenzzentrums Rheinland hat eine Blogparade zum Thema „Gesellschaftliche Verantwortung von Unternehmen in Bonn und der Region“ #CSR2018 gestartet. Ziel ist es, über aktuelle gesellschaftliche Verantwortung in der Region (Aachen, Bonn, Köln) mehr zu erfahren. Alle online-Beiträge in den nächsten vier Wochen zum Thema CSR dürfen teilnehmen – gern auch bereits vergangene Beiträge, die nun im Nachgang verlinkt werden. Alle Infos zur Teilnahme an der Blogparade erhalten Sie hier: http://csr-kompetenzzentrum.de/csr-blogparade/. Investabel® wird natürlich einen Beitrag beisteuern.

Zuvor gibt es noch Gelegenheit für einen persönlichen Austausch über Nachhaltigkeit: Alle Teilnehmer und Interessierten sind herzlich zur großen CSR-Tagung am 13.09.2018 an der Hochschule Bonn-Rhein-Sieg eingeladen. CSR Tagung Fachhochschule Bonn-Rhein-Sieg.

SIRPlus gegen Lebensmittelverschwendung

Zugegeben: Mit Finanzen hat das gar nichts zu tun. Trotzdem ein lobenswerter Ansatz, über den auch schon mehrere Fernsehberichte ausgestrahlt wurden In Berlin gibt es mittlerweile drei Supermärkte SIRPlus für Lebensmittel, deren Mindesthaltbarkeitsdauer überschritten ist. Da „Mindest“ nicht „Höchst“ beinhaltet, ist das sicher ein guter Ansatz. Immerhin werden immer noch 30% der produzierten Lebensmittel vernichtet.

Das Angebot ist teilweise vielleicht eine Konkurrenz zu den 230 Tafeln, die in Deutschland Sach- und Geldspenden an Bedürftige vereilen. Allerdings besteht ein stärkerer Fokus auf verderblichen Lebensmitteln, die lokal gesammelt, aufbereitet und verteilt werden. Die Empfänger sind bedürftige Privatpersonen und Einrichtungen. Weitere Informationen: Tafel Deutschland e.V.

ING Groep wächst bei Firmenkunden in Deutschland

Die niederländische ING Groep ist in Deutschland vor allem für ihr schnörkelloses Angebot der ING DiBa bekannt und großgeworden. Während sich das Direktbankangebot ausschließlich an Privatkunden richtet, hat sie auch im Firmenkundengeschäft ein profitables Geschäft aufgebaut, dass sogenannte ING Wholesale Banking. Heinz-Roger Dohms berichtete am 4.9. hierüber in seinem täglichen Newsletter Finanz-Szene.de Wie die ING Diba ihre Erträge im Firmenkunden-Geschäft binnen kürzester Zeit verdreifacht hat. In seinem Bericht vom 6.9. weist Herr Dohms zusätzlich auf den illustren Kundenkreis der Bank in Deutschland hin: Finanz-Szene.de 5.9.2018: Welche Kunden in das Raster der ING DiBa passen – und welche nicht.

Aus der Quartalsberichtserstattung der ING Groep zog Herr Dohms eine beeindruckende Ertragsentwicklung in den letzten fünf Jahren:

Quelle: Heinz-Roger Dohms, www.Finanz-Szene.de vom 4.9.2018

Ein Vergleich mit dem Segment Firmenkunden der Commerzbank zeigt, dass ING deutlich effizienter und profitabler operiert: Das Verhältnis Aufwand zu Ertrag liegt unter 25%, während die deutsche Konkurrent im ersten Halbjahr bei 78,4% berichtete.

Unter dem Gesichtspunkt der Nachhaltigkeit ist ein Blick auf die Internetseite des Firmenkundenangebots sehr bemerkenswert: Auf https://www.ingwb.de/de/home steht nachhaltiges Wirtschaften ganz oben. ING bewirbt offensiv sein Angebot, die Kreditverzinsung an Nachhaltigkeit zu koppeln, so dass Fortschritte über die Laufzeit mit niedrigerer Verzinsung honoriert werden. Dies wurde bereits bei einer Reihe europäischer Großunternehmen so vereinbart. Vgl. Nummer Einundvierzig.

Digitale Giganten und Bankleistungen

Der Start von „Apple Pay“ hat das Thema einmal erneut befeuert: Wie bedrohlich sind die Internetgiganten für die etablierte Kreditwirtschaft? Dabei ist vor allem von Google, Apple, Facebook und Amazon die Rede, den sogenannten #GAFAs. Aber auch die chinesischen Anbieter Baidu, Alibaba und Tencent (#BAT) bieten Finanzdienstleistungen. Bei Alibaba sind die Angebote (u.a. AliPay) in der Gesellschaft Ant Financial zusammengefasst, die selbst schon eine große Sichtbarkeit hat.

Die Redaktion von „Payment & Banking“ hat dankenswerterweise einmal mehr eine informative Grafik zu diesem Thema erstellt:

Infografik Marktkapitalisierung Digital Giants

Quelle: Nicole Nitsche/Kilian Thalhammer: Digital Giants Marktkapitalisierung 5.9.2018

 

In eigener Sache

Bundesregierung veröffentlicht Beiträge zur Nachhaltigkeitsstrategie

Die Bundesregierung (bzw. das Bundespresseamt) hat die bisher eingegangenen Beiträge zur Diskussion um die Aktualisierung der deutschen Nachhaltigkeitsstrategie zugänglich gemacht. Die bisher eingegangenen Beiträge sind in zwei Dokumenten als „Zuschriften zum Dialog“ nach „Privatpersonen“ bzw. „Unternehmen und Institutionen“ zusammengefasst. Alle relevanten Dokumente finden Sie auf der Seite NACHHALTIGE ENTWICKLUNG – Wir aktualisieren die Strategie: Machen Sie mit!. Mein Beitrag ist im Dokument Zuschriften zum Dialog – Privatpersonen. Der Beitrag hier auf dieser Seite lautet: Beitrag Deutsche Nachhaltigkeitsstrategie.

comdirect finanzblog award

Investabel® stellt sich auch in diesem Jahr der Jury und der Publikumsabstimmung beim comdirect finanzblog award. Insgesamt 65 Finanzblogs stehen zur Wahl. Die Sieger werden beim „comdirect Finanzbarcamp 2018“ am 20.10.2018 in Hamburg bekannt gegeben.

comdirect hat angeregt, die Blogs im Forum der Bank, der „comdirect community“ vorzustellen. Dafür wurde am 14.8. der Beitrag comdirect finanzblog award – angenommen, ich gewinne… mit Überlegungen zur Anlage bzw. Verwendung des Siegerpreisgeldes von € 3.000 veröffentlicht. Verwendung deshalb, weil auch die Anschaffung von Bierdeckeln mit den 17 nachhaltigen Entwicklungszielen der UN enthalten ist – ein hervorragendes didaktisches Mittel für Veranstaltungen zum Thema Nachhaltigkeit.

2018-03-23 id-17ziele_projekte_bierdeckel_gross

Ansonsten enthält der Beitrag Überlegungen, wie sich aus dem heutigen Marktangebot auch mit einem vergleichsweise kleinen Anlagebetrag eine nachhaltige Geldanlage konzipieren lässt.

Datenschutz/DSVO

Durch die ab 25. Mai 2018 in Deutschland geltende Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO) der Europäischen Union ist der rechtssichere Versand von Mails auch wenn sie keine unmittelbare Werbung enthalten an die ausdrückliche Zustimmung der Empfänger gebunden.

Sofern Sie zukünftig gezielte und dosierte Informationen zum Thema Nachhaltigkeit in der Finanzwirtschaft per Mail erhalten möchten, bitte ich Sie unter dem nachfolgenden Link um Ihre Zustimmung, wozu ein simples „Ja“ in Verbindung mit Ihrem Namen und Ihrer Mailadresse würde genügen: Datenschutz bei Investabel®. Alternativ können Sie auch eine entsprechende Mail info@investabel.com senden.

Dies betrifft natürlich nur diejenigen Adressaten, die ihre Zustimmung bisher noch nicht gegeben haben.

 

Übersicht Blogbeiträge

Übersicht Nachhaltigere Finanzwirtschaft Nummern Siebenundvierzig bis Eins

 

 

 

Nachhaltigere Finanzwirtschaft – Nummer Siebenundvierzig

Beitragsbild: Greenpeace via Twitter (s.u.)

Inhalt:  Klimawandel: Gar nicht soo neue Erkenntnisse; Klimaschutz 1: In Deutschland wäre mehr möglich; Klimaschutz 2: Skandinavische Metropolen handeln; Nachhaltigkeit = Hoffnungslosigkeit?; Klimarisiken sind bei der DZ Bank sehr real; FinTech Zahlungsdienst Cringle meldet Insolvenz an; QR Code: Informativer Artikel, gute Perspektiven?; In eigener Sache: Bundesregierung veröffentlicht Beiträge zur Nachhaltigkeitsstrategie; comdirect finanzblog award; Datenschutz/DSGVO

Die Beiträge in „Nachhaltigere Finanzwirtschaft“ fassen in loser Folge relevante Nachrichten zusammen, die auf die Entwicklung hin zu einem „Mehr“ an Nachhaltigkeit und andere interessante Entwicklungen im Finanzsektor hinweisen.

28. August 2018

Dr. Ralf Breuer

Klimawandel: Gar nicht soo neue Erkenntnisse

In der vorletzten Woche verbreitete sich die nachfolgende Botschaft rasant in den sozialen Medien. Bereits 1912 wurde der Zusammenhang zwischen der Nutzung fossiler Energien und dem CO2-Ausstoß erkannt. Die Welt hat sich dann aber lieber in noch ganz andere Problem gebracht.

Klimaschutz 1: In Deutschland wäre mehr möglich

Laut Vorabberichten aus einer Studie des Fraunhofer-Instituts für Energiewirtschaft und Energiesystemtechnik in Kassel (im Auftrag von Greenpeace) könnte Deutschland das Klimaziel 2020 mit einigen wenigen Maßnahme noch erreichen: „Die ältesten Braunkohleblöcke müssten abgeschaltet und Wind- und Solarkraft wie im Koalitionsvertrag vereinbart ausgebaut werden, dazu eine leichte Leistungsdrosselung bei mehr als 20 Jahre alten Braunkohlekraftwerken – dann wären die 40 Prozent CO2-Reduktion bis 2020 noch drin.“

Klimaschutz 2: Skandinavische Metropolen handeln

Laut Kaj Embrén, einem renommierten Berater im Bereich Nachhaltigkeit, handelt es sich nicht um Kompensationsprogramme, bei denen die CO2-Emissionen durch Aufforstungsprogramme neutralisiert werden. Dies ist z.B. bei der britischen Stadt Liverpool der Fall. Insofern ist es etwas irreführend, was alles berichtet wird:

Und Blockchain? Nicht alles ist gleich genial, wenn sie genutzt wird, obwohl das auch ohne ginge…

Nachhaltigkeit = Hoffnungslosigkeit?

Diese Gleichung legt ein kürzlich in GEO erschienener Artikel von Peter Carstens – Warum nachhaltiger Konsum nicht funktioniert: 14 Thesen nahe. Die Thesen sind mehr Ausdruck der Verwirrung um das, was nachhaltig(er) ist, könnten aber leicht als Kapitulationsaufforderung missverstanden werden. Allerdings: These 5 ist nicht so ganz von der Hand zu weisen, wie der Abschnitt zeigt: „Kompensationssysteme machen umweltschädliches Verhalten moralisch erschwinglich.“

Klimarisiken sind bei der DZ Bank sehr real

Finanz-Szene.de berichtete am 28.8.2018 von massiven Verlusten der DZ BANK Gruppe im Geschäft mit der Öl- und Gasförderung: Grafik: Wie die DVB Bank in ihrem Offshore-Segment auf eine Rendite von minus 354,4% kam. In der aktuellen Investorenpräsentation avisiert der auf internationale Transportfinanzierung fokussierte DVB Bank Konzern: „Wir erwarten im Geschäftsjahr 2018, insbesondere angesichts der anhaltenden Krise im Offshore-Markt, eine über dem langjährigen Durchschnitt liegende Risikokostenentwicklung in unserem maritimen Portfolio – wenngleich deutlich unter dem Niveau von 2017.“ (Investorenpräsentation August 2018, S. 14, abgerufen 28.8.2018). Im Geschäftsjahr 2017 stieg der Verlust der DVB bei sinkenden Erträgen vor allem aufgrund einer von € 381,4 Mio. auf € 729,7 Mio. deutlich an: Das Konzernergebnis nach Steuern verschlechterte sich nach -€ 138,7 Mio. 2016 im Geschäftsjahr 2017 auf -€ 903,6 Mio. (vgl. Investorenpräsentation S. 6).

FinTech Zahlungsdienst Cringle meldet Insolvenz an

Laut einem Bericht von www.gruenderszene.de am 27.8.2018 hat das Fintech Cringle Insolvenz angemeldet. Cringle bietet sogenannte „Peer-to-Peer“ Zahlungen an Familie und Freunde an. Und ähnelt damit dem Produkt Kwitt der Sparkassen-Finanzgruppe. Gemäß Blogpost von Cringle hat vor allem die Unsicherheit über den Markteintritt großer Internetkonzerne wie Google, Apple, Facebook und Amazon (abgekürzt #GAFAs) als Absagegrund für eine neue Finanzierungsrunde genannt (vgl.: Cringle 27.8.2018: Einblick in die Zukunft. Allerdings hatte sich Cringle bisher vor allem über Schwarmfinanzierungen (Crowdfunding) auf der Plattform Companisto finanziert, was bei FinTech eher unüblich ist Finanz-Szene.de am 28.8.2018: Cringle stellt Insolvenzantrag – Hat P2P-Payment standalone überhaupt eine Chance?.

QR Code: Informativer Artikel, gute Perspektiven?

Bei dem immer sehr informativen Blog Payment & Banking erschien am 23.8.2018 ein sehr informativer Artikel von Kilian Thalhammer und Maik Klotz: QR Code – vom Saulus zum Paulus. Der Artikel beschreibt sehr anschaulich die Entwicklung und die technischen Möglichkeiten des QR Code.

Auch unter dem Gesichtspunkt der Nachhaltigkeit ist der Code interessant, insbesondere auch im Zahlungsverkehr: Wenn schon so viele Menschen (zumeist weit überausgestattete) Smartphones mit sich führen, kann über sie auch Zahlungsverkehr via QR Codes abgewickelt werden. Dies hat insbesondere zwei Vorteile: 1. Bankkarten und die dafür verwendeten Ressourcen, insbesondere Chips und Magnetstreifen werden nicht benötigt. 2. Für Systeme auf dieser Grundlage wird keine festinstallierte Infrastruktur mit einer netzgebundenen Stromversorgung benötigt. Damit ist diese Technik vor allem in Entwicklungsländern besonders vorteilhaft. Mehr dazu: Karte bio, alles gut? – Leider nicht….

In eigener Sache

Bundesregierung veröffentlicht Beiträge zur Nachhaltigkeitsstrategie

Die Bundesregierung (bzw. das Bundespresseamt) hat die bisher eingegangenen Beiträge zur Diskussion um die Aktualisierung der deutschen Nachhaltigkeitsstrategie zugänglich gemacht. Die bisher eingegangenen Beiträge sind in zwei Dokumenten als „Zuschriften zum Dialog“ nach „Privatpersonen“ bzw. „Unternehmen und Institutionen“ zusammengefasst. Alle relevanten Dokumente finden Sie auf der Seite NACHHALTIGE ENTWICKLUNG – Wir aktualisieren die Strategie: Machen Sie mit!. Mein Beitrag ist im Dokument Zuschriften zum Dialog – Privatpersonen. Der Beitrag hier auf dieser Seite lautet: Beitrag Deutsche Nachhaltigkeitsstrategie.

comdirect finanzblog award

Investabel® stellt sich auch in diesem Jahr der Jury und der Publikumsabstimmung beim comdirect finanzblog award. Insgesamt 65 Finanzblogs stehen zur Wahl. Die Sieger werden beim „comdirect Finanzbarcamp 2018“ am 20.10.2018 in Hamburg bekannt gegeben.

comdirect hat angeregt, die Blogs im Forum der Bank, der „comdirect community“ vorzustellen. Dafür wurde am 14.8. der Beitrag comdirect finanzblog award – angenommen, ich gewinne… mit Überlegungen zur Anlage bzw. Verwendung des Siegerpreisgeldes von € 3.000 veröffentlicht. Verwendung deshalb, weil auch die Anschaffung von Bierdeckeln mit den 17 nachhaltigen Entwicklungszielen der UN enthalten ist – ein hervorragendes didaktisches Mittel für Veranstaltungen zum Thema Nachhaltigkeit.

2018-03-23 id-17ziele_projekte_bierdeckel_gross

Ansonsten enthält der Beitrag Überlegungen, wie sich aus dem heutigen Marktangebot auch mit einem vergleichsweise kleinen Anlagebetrag eine nachhaltige Geldanlage konzipieren lässt.

Datenschutz/DSVO

Durch die ab 25. Mai 2018 in Deutschland geltende Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO) der Europäischen Union ist der rechtssichere Versand von Mails auch wenn sie keine unmittelbare Werbung enthalten an die ausdrückliche Zustimmung der Empfänger gebunden.

Sofern Sie zukünftig gezielte und dosierte Informationen zum Thema Nachhaltigkeit in der Finanzwirtschaft per Mail erhalten möchten, bitte ich Sie unter dem nachfolgenden Link um Ihre Zustimmung, wozu ein simples „Ja“ in Verbindung mit Ihrem Namen und Ihrer Mailadresse würde genügen: Datenschutz bei Investabel®. Alternativ können Sie auch eine entsprechende Mail info@investabel.com senden.

Dies betrifft natürlich nur diejenigen Adressaten, die ihre Zustimmung bisher noch nicht gegeben haben.

 

Übersicht Blogbeiträge

Übersicht Nachhaltigere Finanzwirtschaft Nummern Sechsundvierzig bis Eins

 

 

 

Nachhaltigere Finanzwirtschaft – Nummer Dreissig

Inhalt: EU-Kommission legt am 22.3.2018 einen Aktionsplan vor; Nachhaltigkeit wirkt auf den Unternehmenswert; Möglichkeiten und Grenzen der Blockchain; Crowdfundings mit 12 Energieprojekten; In eigener Sache: 1. #nachhaltige100, 2. GLS Bank Nachhaltigkeits Blog Award 2018, 3. Gesponserte (affiliate) Links

Die Beiträge in „Nachhaltigere Finanzwirtschaft“ fassen in loser Folge relevante Nachrichten zusammen, die auf die Entwicklung hin zu einem „Mehr“ an Nachhaltigkeit und andere interessante Entwicklungen im Finanzsektor hinweisen.

1. März 2018

Dr. Ralf Breuer

EU-Kommission legt am 22.3.2018 einen Aktionsplan vor

Die EU-Kommission wird am 22.3.2018 einen Aktionsplan für das Europäische Parlament vorlegen, mit dem die Finanzwirtschaft verstärkt für eine nachhaltige(re) Entwicklung in die Pflicht genommen werden soll. Grundlage ist der im Januar vorgelegte Schlussbericht einer hochrangigen Expertenkommission, der „High-Level Expert Group on Sustainable Finance“ (HLEG). Bei der Vorstellung des Berichts am 22.2.2018 in Berlin war bei 200 Teilnehmern ein gegenüber dem Zwischenbericht im Juli 2017 ein deutlich gestiegenes Interesse zu verzeichnen. Mehr im Beitrag Schlussbericht der EU-Experten.

Zur Umsetzung der Vorschläge sind weitreichende, auch gesetzgeberische Maßnahmen notwendig, die Bilanzierung, Corporate Governance, Risikomanagement und regulatorische Schritte beinhalten. Insbesondere muss der Zeithorizont bei der Bilanzierung und der Erfassung von Risiken deutlich ausgedehnt werden, um beispielsweise die Auswirkungen von Klimawandel und Energiewende angemessen abzubilden.

Insgesamt wird eine Standardisierung von Vermögensklassen angestrebt, um z.B. „grüne“ (sprich: positiv nachhaltige) von „braunen“ (Nachhaltigkeit schädigenden) Finanzinstrumente bzw. Investitionen zu unterschieden. Interessant werden die Diskussionen um eine Sanktionierung der verschiedenen Klassifikationen: Die Vorschläge reichen von einer Begünstigung „grüner“ Aktivpositionen geringere Eigenkapitalunterlegung bis zu zusätzlichen (Eigenkapital-)Belastungen bei „braunen“ Positionen.

Ankündigung der Veranstaltung am 22.3.2018 in Brüssel Hier.

 

Nachhaltigkeit wirkt auf den Unternehmenswert

Die ING Group hat einen interessanten Stimmungsbericht zu den Zusammenhängen zwischen Nachhaltigkeit und Unternehmenswert vorgelegt. Es wurden 210 Finanzverantwortliche verschiedener Branchen in den U.S.A. befragt. Im Ergebnis betonten 29% einen starken Einfluß und 19% einen Einfluß, womit knapp 50% die Beziehung der beiden Faktoren mindestens anerkennen. Gerade in den Vereinigten Staaten ist ein verstärkter Aktivismus der Finanzinvestoren festzustellen, die Unternehmen und ihre Leitungen auf ein höheres Maß an Nachhaltigkeit zu verpflichten. Vgl. hierzu den Kurzbericht in Nummer ZweiNachhaltigkeit für US-Aktionäre immer wichtiger.

Möglichkeiten und Grenzen der Blockchain

Die Blockchain-Technologie hatte in den letzten Jahren eine rasante Entwicklung, allerdings ist sie in Bezug auf ihre Anwendungsmöglichkeiten auch kritisch zu hinterfragen, z.B. in Hinblick auf (Transaktions-)Geschwindigkeit und Energieeffizienz.

Positiv ist sicherlich der grundsätzliche Sicherheitsaspekt, der bestimmte Tatbestände wie mangelnde physische und instutionelle Infrastruktur – z.B. in Schwellenländern – sowie Korruption und Sicherheitsmängel überbrücken kann. Keinesfalls ist die Blockchain aber ein Allheilmittel, weshalb gemäß einer Studie von Deloitte 9 von 10 Projekten zu keinem positiven Ergebnis geführt haben. Eine Zusammenfassung der Ergebnisse und Zugang zur Originalstudie findet sich im Blog von Chris Skinner: 9 out of 10 blockchain trials go nowhere. Eine hervorragende deutschsprachige Darstellung der Blockchain sowie ihrer Möglichkeiten und Grenzen hat Kilian Thalhammer vorgelegt. Erschienen am 1.3.2018 im Blog von PAYMENTANDBANKINGDer Blockchain Kompass.

 

 

Crowdfundings mit 12 Energieprojekten

Aktuell werden Privatanlegern 12 Energieprojekte bei 6 Anbietern angeboten. Nicht mitgerechnet sind Immobilienprojekte, die (auch) Energieeffizienz fördern können/wollen. Die Zinssätze für die überwiegend nachrangigen Darlehen liegen aktuell in der Bandbreite von 5,3% bis 9,3% bei Mindestanlagen von € 50 bis € 500. Damit ist gegenüber den herkömmlichen Direktanlagen eine deutlich stärkere Streuungsmöglichkeit gegeben. Allerdings fehlen Erfahrungswerte in Bezug auf pünktliche Verzinsung und Rückzahlung, weshalb die jeweiligen Risikohinweise gut bedacht werden sollten.

Einen Zugang zu mehr Informationen und weiteren Links zu Crowdfundings mit der Möglichkeit einer gestreuten Anlage findet sich auf  der Seite SDG – S(innvoll) D(eponiertes) G(eld).

 

In eigener Sache

1. #nachhaltige100

Investabel® wurde im Februar erstmals auf Platz 79 der von der Triodos Bank N.V. Deutschland initiierten Liste „#nachhaltige100“ geführt. Nachstehend die Beschreibung der Liste im Blog der Bank:

„Mit der Liste #nachhaltige100 wollen wir diese Gemeinschaft in den sozialen Medien sichtbar machen. Wer sind die Akteurinnen und Akteure, die sich dort äußern, um unsere Welt nachhaltiger zu gestalten?

Aus einer Auswahl von über 1.500 Influencern haben wir mit Hilfe von Rise ein Ranking erstellt. Es basiert auf Klout-Scores. Klout wertet Social-Media-Aktivitäten aus und generiert daraus eine Punktzahl. Je höher der Wert, desto einflussreicher ist die Person in den sozialen Netzwerken.

Für alle, die am Thema Nachhaltigkeit interessiert sind, ist unser Ranking als Inspiration gedacht. Darüber hinaus ist es unser Ziel, die Gemeinschaft noch besser zu vernetzen. #nachhaltige100 umfasst nur private Twitter-Accounts, Unternehmen und NGOs listen wir nicht.“

Mehr zur Berechnung des (rein quantitativen) Klout-Scores bei Wikipedia – Klout.

 

2. GLS Bank Nachhaltigkeits Blog Award 2018

Investabel® hat sich für eine Teilnahme am „GLS Bank Nachhaltigkeits Blog Award 2018“ in der Kategorie „Nachhaltiges Leben & Ernährung“ beworben. Nominierungen für andere Kategorien würden natürlich sehr begrüßt, insbesondere natürlich „Nachhaltigster Blogger*in des Jahres“.

Nominiert werden kann ab sofort, bis zum 10. April 2018. Die Nominierungen zum Award werden am 1. Mai 2018 bekanntgegeben. Ab Bekanntgabe kannst Du online abstimmen, die Reihenfolge der Nominierten ist zufällig. Die Abstimmung wird bis zum 31. Mai 2018, 23:59 Uhr möglich sein. Die Preise werden am 9. Juni 2018 verliehen.

Einzelheiten zum Wettbewerb: GLS Bank Nachhaltigkeits Blog Award 2018

 

3. Gesponserte (affiliate) Links

In einigen Beiträgen auf investabel.wordpress.com sowie in Beiträgen @investabel in sozialen Medien finden sich Links mit dem Zusatz „gesponserter Link“. Es handelt sich hierbei um Hyperlinks, die mit Hinweisen auf ihre Herkunft in den Beiträgen gekennzeichnet sind und zu einer erfolgsabhängigen Vergütung im Falle eines hierauf zurückgehenden Vertragsabschlusses zwischen dem Nutzer und den jeweiligen Anbietern führen können. Die Nutzung der Links ist kostenfrei.

„Gesponsert“ bedeutet ausdrücklich nicht, dass eine Vergütung für die Setzung und Nutzung der Links selbst und damit bezahlte Werbung erfolgt. Vielmehr bleiben Setzung, Häufigkeit und Platzierung der Links im völlig freien Ermessen des Autors.

Vereinbarungen über gesponserte Links bestehen derzeit mit zwei Anbietern von Investments in Energieprojekte (Crowdfunding): bettervest (gesponserter Link) und ecoligo investments (gesponserter Link).

 

Übersicht Blogbeiträge

Übersicht Nachhaltigere Finanzwirtschaft Nummern Neunundzwanzig bis Eins

Nummer Neunundzwanzig am 19. Februar 2018: Dynamische Entwicklung bei Nachhaltigkeitsanleihen; Fortschritte bestimmen den Kreditzins;  Die Schweiz reguliert den Kryptomarkt (ICOs); BaFin nimmt Stellung; Klimawandel – Ein Anlagethema mit Tücken

Nummer Achtundzwanzig am 6. Februar 2018, ergänzt 7. Februar 2018: Schlussbericht der EU-Experten; WWF mit Anregungen zu den Koalitionsverhandlungen; Orientierung bei Crowdfunding tut not; Triodos UK mit neuem Crowdfunding; Gebrutstagsgruß an die Dekabank; Finanzielle Inklusion wird zum Geschäftsmodell; Klimawandel – Ein Anlagethema mit Tücken

Nummer Siebenundzwanzig am 25.1.2018: Klimawandel – Ein Anlagethema mit Tücken; Genossenschaftsbanken mit Nachhaltigkeitskampagne; Preissenkung bei RoboAdvice quirion; Veranstaltung „Sustainable Finance“ am 22.1.2018

Nummer Sechsundzwanzig am 12.1.2018: Und noch mehr „RoboAdvice“- Werthstein, savemate…; Anleihen mit Klimabezug (Green Bonds) wachsen stark

Nummer Fünfundzwanzig am 9./10.1.2018: Börsenzeitung: Grüne Finanzanlagen erreichen kritische Masse; Rückblick 2017/Ausblick 2018

Nummer Vierundzwanzig am 14.12.2017: Banken- und Produktcheck der Verbraucherzentrale; EU investiert € 9 Mrd. in Klimaprojekte; EU mit Plan für nachhaltige Finanzwirtschaft März 2018; Studie Deutsche FinTech; Buchankündigung Digitalisierung und Nachhaltigkeit; Jetzt schon 41 Onlineangebote für Anlageberatung und Vermögensverwaltung in Deutschland

Nummer Dreiundzwanzig am 12.12.2017: Marktübersicht nachhaltige Geldanlagen; Niederländische Finanzwirtschaft mit Plattform zur CO2-Erfassung; Europäische Großbanken und Klimawandel; Eine zutreffende Zustandsbeschreibung der deutschen Kreditwirtschaft

Nummer Zweiundzwanzig am 6.12.2017: Übersicht FinTech im deutschsprachigen Raum; Prospery – eine weitere Vermögensverwaltung online; Asset Management – von verantwortungs- zu wirkungsbewusst; N26 – ein FinTech wider die Nachhaltigkeit?

Nummer Einundzwanzig am 4.12.2017: Bisher USD 100 Mrd. neue Anleihen mit Klimabezug; 45 Fonds mit dem FNG-Siegel versehen, Neues Zentrum für nachhaltige Finanzwirtschaft in Schweden

Nummer Zwanzig am 28.11.2017: Nachhaltigkeit mit großer Relevanz für Banken; SDG FinTech Initiative; Crowdfunding; Goodfolio vor dem Marktstart

Nummer Neunzehn am 15.11.2017: comdirect FINANZbarcamp 2017; Die Grenzen von Blockchain/Bitcoin; …der Mensch bleibt im Mittelpunkt

Nummer Achtzehn am 8.11.2017: Global Financial Development Report 2017/2018; UN Environment/World Bank Group – Roadmap for a Sustainable Financial System Report at COP23; Glücksatlas 2017; Consorsbank mit Nachhaltigkeit im Angebot; NRW Pensionsfonds mit nachhaltigen Kriterien

Nummer Siebzehn am 6.11.2017: Jamaika auch mit Nachhaltigerer Finanzwirtschaft?; McKinsey-Studie: Verantwortungsbewusst = normal; Französische Banken: Green Supporting Factor; FinTech und Nachhaltigkeit in Beispielen; Globales Dauerthema Finanzbildung

Nummer Sechzehn am 27.10.2017: Sustainable Finance Gipfel am 23.10.17 Frankfurt/M.; Nachhaltigen Geldanlagen fehlt Transparenz; Veranstaltungen zu Nachhaltigeren Finanzen; Börse Johannesburg mit Green Bonds; GAFA + Alipay(cab) in den USA; Revolut, Simpleinsurance und Allianz kooperieren; Stash – Eine junge Anlegerseite auch für Angefangene…

Nummer Fünfzehn am 18.10.2017: Entwicklungsgeschichte der FinTech/RegTech; Aktuelle FinTech-Landschaft in Deutschland; FinTech und GAFA – Situation erkannt?; Commerzbank-Analyse „What if the game changes?;  Sustainable Finance Gipfel 23.10.17; Emmanuel Macron zu Green Finance

Nummer Vierzehn am 16.10.2017: Britische Regierung hat Fokus auf „Green Finance“; Green Bonds mit starkem Momentum; Warburg Navigator live; Alibaba plant USD 15 Mrd. für Forschung; Handelsblatt Business Briefing Nachhaltige Investments

Nummer Dreizehn am 11.10.2017: FNG – Leitfaden nachhaltige Geldanlagen; ÖKO-TEST – Nachhaltige Indices und Indexfonds; Alipay weltweit und in Europa

Nummer Zwölf am 9.10.2017: EU-Kommission, Deutsche Bundesbank und niederländische Zentralbank fordern mehr Nachhaltigkeit und  Berücksichtigung von Klimarisiken; Nachhaltige Finanzwoche in Frankreich; Französische Banken stark nachhaltig engagiert; BNP Paribas mit Greenbond Fonds für Privatanleger; comdirect Fintech-Studie, Umfrage zu FinTech und GAFAs, Finanzblog-Award

Nummer Elf am 5.10.2017: Deutsche Bundesbank fordert Berücksichtigung von Klimarisiken; Nachhaltige Finanzwoche in Frankreich; Französische Banken stark nachhaltig engagiert; Pimco sieht SDGs als gute Anlagegrundlage

Nummer Zehn am 2.10.2017: www.geld-bewegt.de – Ein neues Informationsangebot der Verbraucherzentralen; Markt für Anleihen mit Klimabezug wächst weiter; FinTech und deutsche Kreditinstitute; GAFA(s) – ein neuer Begriff in der Finanzwelt

Nummer Neun am 28.9.2017: Hub for Sustainable Finance startet, Luxembourg Green Exchange notiert USD 63 Mrd. Anleihen mit Klimabezug, Studie von Schroders bestätigt starken Trend zu nachhaltigeren Anlagen

Nummer Acht am 26.9.2017: FinTech – Neue Medien, alte Regeln; FinTech und nachhaltige Entwicklung; Zuwachs staatlicher Greenbonds; Triodos ruft zum Umbau der Finanzwirtschaft auf

Nummer Sieben am 20.9.2017: Die Konsolidierung bei der Vermögensverwaltung online beginnt; ING-DiBa mit Nachhaltigkeit im Direktdepot; Mikrokredit in Westeuropa?; Blockchain nicht ohne Nachteile

Nummer Sechs am 14.9.2017: Die Bank der nachhaltigen Entwicklung – eine Nische?; RegTech – Technik kann Regulierung sicherer machen, aber Regulierer sind auch gefordert; Gesellschaftliche Langfristkosten

Nummer Fünf am 12.9.2017: Nachhaltige Finanzwirtschaft in den Programmen zur Bundestagswahl 2017; Bank für Sozialwirtschaft mit neuem nachhaltigen Aktienfonds; In eigener Sache: FinanzBlogAward 2017

Nummer Vier am 8.9.2017: Zurich Insurance Group hält USD 2 Mrd. Greenbonds; BB Fund – Based Blockchain Fund; Brasilien will bei Green Bonds China und Indien folgen; Deutsche Börse und Rat für Nachhaltige Entwicklung beschließen Kooperation für Nachhaltige Finanzwirtschaft

Nummer Drei am 29.8.2017: Australischer Versicherer investiert 25% der Nettoprämien wirkungsorientiert; Quirin Privat Bank/Quirion; RegTech gegen Ängste und Aufwendungen

Nummer Zwei am 25.8.2017: Triodos Bank mit nachhaltigem Wachstum; Rekordquartal für „grüne“ Anleihen; Resilience Bonds; Nachhaltigkeit für US-Aktionäre immer wichtiger; Umfassender Bericht zur Zukunft der Finanzdienstleistungen

Nummer Eins am 22.8.2017 mit folgenden Inhalten: GLS Klimafonds, Neue Transparenz für Investmentfonds, erste islamkonforme grüne Anleihe

 

 

 

 

Nachhaltigere Finanzwirtschaft – Nummer Fünfundzwanzig

Inhalt: Börsenzeitung: Grüne Finanzanlagen erreichen kritische Masse; Rückblick 2017/Ausblick 2018

Die Beiträge in „Nachhaltigere Finanzwirtschaft“ fassen in loser Folge relevante Nachrichten zusammen, die auf die Entwicklung hin zu einem „Mehr“ an Nachhaltigkeit und andere interessante Entwicklungen im Finanzsektor hinweisen.

9. Januar 2018, aktualisiert und ergänzt 10. Januar 2018

Dr. Ralf Breuer

Börsenzeitung: Grüne Finanzanlagen erreichen kritische Masse – Nachhaltigkeit wird Thema der Bankenregulierer

Kaum ist der relativ verhaltene Ausblick von gestern formuliert (s.u.), schon macht die Börsenzeitung mit dem Thema Nachhaltigkeit in der Finanzwirtschaft auf. Auch die Tatsache, dass die Thematik Eingang in die Bankenregulierung finden wird, findet damit prominent Aufmerksamkeit (vgl. den Blogbeitrag vom Juli 2017: Nachhaltigkeit auf dem Weg in Rechnungslegung und Regulierung?).

Nachhaltigkeit bei der Geldanlage ist bisher noch ein Nischenthema, dass die breite Masse von Kreditinstituten und ihre Beraterschaft mangels Interesse und geeigneter Produkte nur bedingt abdecken kann. Hier gibt es einen aktuellen Marktüberblick mit weiteren Quellenhinweisen: SDG – S(innvoll) D(eponiertes) G(eld).

Rückblick 2017

Im zweiten Halbjahr 2017 haben sich die Nachrichten und Initiativen zum Thema „nachhaltigere Finanzwirtschaft“ deutlich verdichtet. Nachdem die Expertengruppe der EU-Kommission in Deutschland zunächst kaum eine öffentliche Resonanz fand (vgl. Nachhaltigkeit auf dem Weg in Rechnungslegung und Regulierung?), wurden die Bemühungen nach dem Sustainable Finance Gipfel Deutschland im Oktober deutlich stärker.

Der Rückstand zum europäischen Ausland ist unbestreitbar, die globalen Notwendigkeiten der im Zuge des Klimagipfels 2015 formulierten nachhaltigen Entwicklungsziele (kurz SDGs) ebenso. Gerade die 17 SDGs sich zunehmend zum Denk- und Handlungsrahmen für längerfristig orientierte Investoren entwickelt, wie in verschiedenen Beiträgen deutlich wurde, u.a. Nummer Elf.

Aus der Sicht der Investoren haben sich Nachhaltigkeitskriterien bereits in 2017 gerechnet. Dies zeigt insbesondere die Wertentwicklung der Aktien mit CO2-armen Technologien. Erfreulich ist aber auch das Momentum der Anleihen zur Finanzierung von CO2-Reduktion, der GreenBonds. Während das weltweite Emissionsvolumen erneut deutlich um rund 50% auf über USD 120 Mrd. stieg, war auch die Wertentwicklung erfreulich und selbst gemessen an den Aktienkursen beeindruckend.

2018-01-05 MSCI ESG Indices

Für 2018 wurden bereits eine Reihe von Emissionen avisiert, so dass von einem weiteren dynamischen Marktwachstum ausgegangen werden kann.

Ausblick 2018

Bereits in den ersten Tagen des Jahres wurde eine ganze Reihe von einschlägigen Veranstaltungen angekündigt. Darunter auch die Präsentation der Schlussergebnisse der hochrangigen EU-Expertenkommission am 22. Februar 2018 in Berlin. Es ist wenig gewagt, eine weitere Bewegung von Nachhaltigkeit in der Finanzwirtschaft in den breiten Konsensus zu prognostizieren wie der folgende Artikel aus dem Fachmagazin Verantwortung zusammenfasst: WAS BEWEGT DIE CSR- UND NACHHALTIGKEITSCOMMUNITY 2018? / TRENDS AUS THEORIE UND PRAXIS.

Die Bildung einer handlungsfähigen Bundesregierung sollte diese Entwicklung weiter verstärken und insbesondere auch die Deutsche Nachhaltigkeitsstrategie gerade auch für die deutsche Finanzwirtschaft als verbindlichen Handlungsrahmen vorgeben. In jedem Falle wird wohl die EU-Kommission bereits im März 2018 dem EU-Parlament einen Vorschlag auf der Grundlage des Schlussgutachtens der o.g. Expertenkommission vorlegen (vgl. Nummer Zwölf).

Übersicht Blogbeiträge

Übersicht Nachhaltigere Finanzwirtschaft Nummern Vierundzwanzig bis Eins

Nummer Vierundzwanzig am 14.12.2017: Banken- und Produktcheck der Verbraucherzentrale; EU investiert € 9 Mrd. in Klimaprojekte; EU mit Plan für nachhaltige Finanzwirtschaft März 2018; Studie Deutsche FinTech; Buchankündigung Digitalisierung und Nachhaltigkeit; Jetzt schon 41 Onlineangebote für Anlageberatung und Vermögensverwaltung in Deutschland

Nummer Dreiundzwanzig am 12.12.2017: Marktübersicht nachhaltige Geldanlagen; Niederländische Finanzwirtschaft mit Plattform zur CO2-Erfassung; Europäische Großbanken und Klimawandel; Eine zutreffende Zustandsbeschreibung der deutschen Kreditwirtschaft

Nummer Zweiundzwanzig am 6.12.2017: Übersicht FinTech im deutschsprachigen Raum; Prospery – eine weitere Vermögensverwaltung online; Asset Management – von verantwortungs- zu wirkungsbewusst; N26 – ein FinTech wider die Nachhaltigkeit?

Nummer Einundzwanzig am 4.12.2017: Bisher USD 100 Mrd. neue Anleihen mit Klimabezug; 45 Fonds mit dem FNG-Siegel versehen, Neues Zentrum für nachhaltige Finanzwirtschaft in Schweden

Nummer Zwanzig am 28.11.2017: Nachhaltigkeit mit großer Relevanz für Banken; SDG FinTech Initiative; Crowdfunding; Goodfolio vor dem Marktstart

Nummer Neunzehn am 15.11.2017: comdirect FINANZbarcamp 2017; Die Grenzen von Blockchain/Bitcoin; …der Mensch bleibt im Mittelpunkt

Nummer Achtzehn am 8.11.2017: Global Financial Development Report 2017/2018; UN Environment/World Bank Group – Roadmap for a Sustainable Financial System Report at COP23; Glücksatlas 2017; Consorsbank mit Nachhaltigkeit im Angebot; NRW Pensionsfonds mit nachhaltigen Kriterien

Nummer Siebzehn am 6.11.2017: Jamaika auch mit Nachhaltigerer Finanzwirtschaft?; McKinsey-Studie: Verantwortungsbewusst = normal; Französische Banken: Green Supporting Factor; FinTech und Nachhaltigkeit in Beispielen; Globales Dauerthema Finanzbildung

Nummer Sechzehn am 27.10.2017: Sustainable Finance Gipfel am 23.10.17 Frankfurt/M.; Nachhaltigen Geldanlagen fehlt Transparenz; Veranstaltungen zu Nachhaltigeren Finanzen; Börse Johannesburg mit Green Bonds; GAFA + Alipay(cab) in den USA; Revolut, Simpleinsurance und Allianz kooperieren; Stash – Eine junge Anlegerseite auch für Angefangene…

Nummer Fünfzehn am 18.10.2017: Entwicklungsgeschichte der FinTech/RegTech; Aktuelle FinTech-Landschaft in Deutschland; FinTech und GAFA – Situation erkannt?; Commerzbank-Analyse „What if the game changes?;  Sustainable Finance Gipfel 23.10.17; Emmanuel Macron zu Green Finance

Nummer Vierzehn am 16.10.2017: Britische Regierung hat Fokus auf „Green Finance“; Green Bonds mit starkem Momentum; Warburg Navigator live; Alibaba plant USD 15 Mrd. für Forschung; Handelsblatt Business Briefing Nachhaltige Investments

Nummer Dreizehn am 11.10.2017: FNG – Leitfaden nachhaltige Geldanlagen; ÖKO-TEST – Nachhaltige Indices und Indexfonds; Alipay weltweit und in Europa

Nummer Zwölf am 9.10.2017: EU-Kommission, Deutsche Bundesbank und niederländische Zentralbank fordern mehr Nachhaltigkeit und  Berücksichtigung von Klimarisiken; Nachhaltige Finanzwoche in Frankreich; Französische Banken stark nachhaltig engagiert; BNP Paribas mit Greenbond Fonds für Privatanleger; comdirect Fintech-Studie, Umfrage zu FinTech und GAFAs, Finanzblog-Award

Nummer Elf am 5.10.2017: Deutsche Bundesbank fordert Berücksichtigung von Klimarisiken; Nachhaltige Finanzwoche in Frankreich; Französische Banken stark nachhaltig engagiert; Pimco sieht SDGs als gute Anlagegrundlage

Nummer Zehn am 2.10.2017: www.geld-bewegt.de – Ein neues Informationsangebot der Verbraucherzentralen; Markt für Anleihen mit Klimabezug wächst weiter; FinTech und deutsche Kreditinstitute; GAFA(s) – ein neuer Begriff in der Finanzwelt

Nummer Neun am 28.9.2017: Hub for Sustainable Finance startet, Luxembourg Green Exchange notiert USD 63 Mrd. Anleihen mit Klimabezug, Studie von Schroders bestätigt starken Trend zu nachhaltigeren Anlagen

Nummer Acht am 26.9.2017: FinTech – Neue Medien, alte Regeln; FinTech und nachhaltige Entwicklung; Zuwachs staatlicher Greenbonds; Triodos ruft zum Umbau der Finanzwirtschaft auf

Nummer Sieben am 20.9.2017: Die Konsolidierung bei der Vermögensverwaltung online beginnt; ING-DiBa mit Nachhaltigkeit im Direktdepot; Mikrokredit in Westeuropa?; Blockchain nicht ohne Nachteile

Nummer Sechs am 14.9.2017: Die Bank der nachhaltigen Entwicklung – eine Nische?; RegTech – Technik kann Regulierung sicherer machen, aber Regulierer sind auch gefordert; Gesellschaftliche Langfristkosten

Nummer Fünf am 12.9.2017: Nachhaltige Finanzwirtschaft in den Programmen zur Bundestagswahl 2017; Bank für Sozialwirtschaft mit neuem nachhaltigen Aktienfonds; In eigener Sache: FinanzBlogAward 2017

Nummer Vier am 8.9.2017: Zurich Insurance Group hält USD 2 Mrd. Greenbonds; BB Fund – Based Blockchain Fund; Brasilien will bei Green Bonds China und Indien folgen; Deutsche Börse und Rat für Nachhaltige Entwicklung beschließen Kooperation für Nachhaltige Finanzwirtschaft

Nummer Drei am 29.8.2017: Australischer Versicherer investiert 25% der Nettoprämien wirkungsorientiert; Quirin Privat Bank/Quirion; RegTech gegen Ängste und Aufwendungen

Nummer Zwei am 25.8.2017: Triodos Bank mit nachhaltigem Wachstum; Rekordquartal für „grüne“ Anleihen; Resilience Bonds; Nachhaltigkeit für US-Aktionäre immer wichtiger; Umfassender Bericht zur Zukunft der Finanzdienstleistungen

Nummer Eins am 22.8.2017 mit folgenden Inhalten: GLS Klimafonds, Neue Transparenz für Investmentfonds, erste islamkonforme grüne Anleihe

 

 

 

 

Nachhaltigere Finanzwirtschaft – Nummer Vierundzwanzig

Inhalt: Banken- und Produktcheck der Verbraucherzentrale; EU investiert € 9 Mrd. in Klimaprojekte; EU mit Plan für nachhaltige Finanzwirtschaft März 2018; Studie Deutsche FinTech; Buchankündigung Digitalisierung und Nachhaltigkeit; Jetzt schon 41 Onlineangebote für Anlageberatung und Vermögensverwaltung in Deutschland

Die Beiträge in „Nachhaltigere Finanzwirtschaft“ fassen in loser Folge relevante Nachrichten zusammen, die auf die Entwicklung hin zu einem „Mehr“ an Nachhaltigkeit und andere interessante Entwicklungen im Finanzsektor hinweisen.

14. Dezember 2017

Dr. Ralf Breuer

Banken- und Produktcheck der Verbraucherzentrale

Am 14.12.2017 hat die Verbraucherzentrale ein neues Informationsangebot gestartet: Banken- und Produktcheck. Insgesamt 14 Banken in Deutschland sind stark an Nachhaltigkeitsstandards orientiert. Auf der Seite werden Bankenporträts und die Schwerpunkte sie bei der Mittelverwendung vorgestellt. Für Girokonten und Sparprodukte werden die Angebote aller Banken in sieben verschiedenen Produktkategorien verglichen.

Leider erfasst der Produktcheck nur Kontenprodukte, die im aktuellen Zinsumfeld keine attraktive Verzinsung bieten könne. Informationen zu Investmentfonds und anderen Alternativen finden Sie auf SDG – S(innvoll) D(eponiertes) G(eld).

EU investiert € 9 Mrd. in Klimaprojekte

Der auf Nachbarländer und Afrika gerichtete Investitionsplan hat ein Volumen von € 44 Mrd. bis zum Jahr 2020. Davon fliesen mehr als 20% in den Klimaschutz: EU investiert € 9 Mrd. in klimarelevante Projekte (EN). Dies sollte auch private Investoren weiter motivieren und z.B. zu einem weiteren Wachtum bei „Green Bonds“ beitragen.

 

 

EU mit Plan für nachhaltige Finanzwirtschaft März 2018

Anlässlich der Konferenz „OnePlanet“ in Paris avisierte die EU-Kommission am 12.12.2017 für den März 2018 einen Aktionsplan für eine nachhaltigere Finanzwirtschaft. Damit wird eine frühere Ankündigung noch einmal bestätigt: Putting the Financial Sector at the Service of the Climate. Der Plan soll auf Basis des Schlussberichtes der hochrangigen Expertenkommission erstellt werden: High-Level Expert Group on Sustainable Finance. Zu den Ergebnissen des im Juli 2017 vorgelegten Zwischenberichtes: Nachhaltigkeit auf dem Weg in Rechnungslegung und Regulierung?.

 

Studie Deutsche FinTech

Ernst & Young hat eine neue Studie mit Einblicken in die deutsche FinTech-Landschaft veröffentlicht. Die Zahl der Unternehmen ist 2016 um 47 auf 280 gestiegen und es wurden insgesamt fast € 400 Mio. an Wagniskapital investiert. Im ersten Halbjahr 2017 lag die Summe bereits bei € 307 Mio., so dass die Verfasser über € 600 Mio. für das Gesamtjahr erwarten.

Gemäß Studie verschieben sich die Aktivitäten in Richtung Immobilienwirtschaft (PropTech), Regulatorik (RegTech) und Versicherungen (InsurTech). Die vollständige Studie in englischer Sprache findet sich hier zum Herunterladen.

 

Digitalisierung und Nachhaltigkeit

Das Buch „Smarte Grüne Welt“ will Zusammenhänge zwischen Digitalisierung und Nachhaltigkeit offenlegen. Die Vorankündigung: „Steffen Lange und Tilman Santarius analysieren, wie sich die Digitalisierung sozial und ökologisch auswirkt – auf Energie- und Ressourcenverbräuche, Konsum, Arbeitsplätze, Ungleichheit und Wirtschaftswachstum. Und sie zeigen, wie wir die Digitalisierung anders gestalten können – damit sie die Welt auch wirklich sozialer und grüner macht.“

Bisher kann das Buch nur vorbestellt werden: Beschreibung und Vorbestellung.

 

Jetzt schon 41 Onlineangebote für Anlageberatung und Vermögensverwaltung in Deutschland

Techfluence hat die Übersicht zum Angebot von Roboadvice in Deutschland aktualisiert. Demnach sind nun 41 Anbieter für Anlageberatung und Vermögensverwaltung im Markt, die etwa € 1,2 Mrd. Kundenmittel betreuen. Es ist damit zu rechnen, dass weitere Anbieter folgen, um ihre bestehenden stationären Angebote zu hebeln, wie dies beispielsweise bei Prospery. Besonders die Zahl der Anbieter wächst rasant: Anfang August lag sie noch bei 31 geschätzten € 850 Mio. verwalteten Vermögen.

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Die meisten Anbieter berichten noch Mittelbestände von unter € 100 Mio. Die großen Bankengruppen sind bisher noch nicht voll im Markt aktiv. Weitere Einblicke in dieses Segment in den Beiträgen Robo-Advice – Viel Bewegung im Markt und Robo-Advice – Die Konsolidierung beginnt.

 

Übersicht Blogbeiträge

Übersicht Nachhaltigere Finanzwirtschaft Nummern Dreiundzwanzig bis Eins

Nummer Dreiundzwanzig am 12.12.2017: Marktübersicht nachhaltige Geldanlagen; Niederländische Finanzwirtschaft mit Plattform zur CO2-Erfassung; Europäische Großbanken und Klimawandel; Eine zutreffende Zustandsbeschreibung der deutschen Kreditwirtschaft

Nummer Zweiundzwanzig am 6.12.2017: Übersicht FinTech im deutschsprachigen Raum; Prospery – eine weitere Vermögensverwaltung online; Asset Management – von verantwortungs- zu wirkungsbewusst; N26 – ein FinTech wider die Nachhaltigkeit?

Nummer Einundzwanzig am 4.12.2017: Bisher USD 100 Mrd. neue Anleihen mit Klimabezug; 45 Fonds mit dem FNG-Siegel versehen, Neues Zentrum für nachhaltige Finanzwirtschaft in Schweden

Nummer Zwanzig am 28.11.2017: Nachhaltigkeit mit großer Relevanz für Banken; SDG FinTech Initiative; Crowdfunding; Goodfolio vor dem Marktstart

Nummer Neunzehn am 15.11.2017: comdirect FINANZbarcamp 2017; Die Grenzen von Blockchain/Bitcoin; …der Mensch bleibt im Mittelpunkt

Nummer Achtzehn am 8.11.2017: Global Financial Development Report 2017/2018; UN Environment/World Bank Group – Roadmap for a Sustainable Financial System Report at COP23; Glücksatlas 2017; Consorsbank mit Nachhaltigkeit im Angebot; NRW Pensionsfonds mit nachhaltigen Kriterien

Nummer Siebzehn am 6.11.2017: Jamaika auch mit Nachhaltigerer Finanzwirtschaft?; McKinsey-Studie: Verantwortungsbewusst = normal; Französische Banken: Green Supporting Factor; FinTech und Nachhaltigkeit in Beispielen; Globales Dauerthema Finanzbildung

Nummer Sechzehn am 27.10.2017: Sustainable Finance Gipfel am 23.10.17 Frankfurt/M.; Nachhaltigen Geldanlagen fehlt Transparenz; Veranstaltungen zu Nachhaltigeren Finanzen; Börse Johannesburg mit Green Bonds; GAFA + Alipay(cab) in den USA; Revolut, Simpleinsurance und Allianz kooperieren; Stash – Eine junge Anlegerseite auch für Angefangene…

Nummer Fünfzehn am 18.10.2017: Entwicklungsgeschichte der FinTech/RegTech; Aktuelle FinTech-Landschaft in Deutschland; FinTech und GAFA – Situation erkannt?; Commerzbank-Analyse „What if the game changes?;  Sustainable Finance Gipfel 23.10.17; Emmanuel Macron zu Green Finance

Nummer Vierzehn am 16.10.2017: Britische Regierung hat Fokus auf „Green Finance“; Green Bonds mit starkem Momentum; Warburg Navigator live; Alibaba plant USD 15 Mrd. für Forschung; Handelsblatt Business Briefing Nachhaltige Investments

Nummer Dreizehn am 11.10.2017: FNG – Leitfaden nachhaltige Geldanlagen; ÖKO-TEST – Nachhaltige Indices und Indexfonds; Alipay weltweit und in Europa

Nummer Zwölf am 9.10.2017: EU-Kommission, Deutsche Bundesbank und niederländische Zentralbank fordern mehr Nachhaltigkeit und  Berücksichtigung von Klimarisiken; Nachhaltige Finanzwoche in Frankreich; Französische Banken stark nachhaltig engagiert; BNP Paribas mit Greenbond Fonds für Privatanleger; comdirect Fintech-Studie, Umfrage zu FinTech und GAFAs, Finanzblog-Award

Nummer Elf am 5.10.2017: Deutsche Bundesbank fordert Berücksichtigung von Klimarisiken; Nachhaltige Finanzwoche in Frankreich; Französische Banken stark nachhaltig engagiert; Pimco sieht SDGs als gute Anlagegrundlage

Nummer Zehn am 2.10.2017: www.geld-bewegt.de – Ein neues Informationsangebot der Verbraucherzentralen; Markt für Anleihen mit Klimabezug wächst weiter; FinTech und deutsche Kreditinstitute; GAFA(s) – ein neuer Begriff in der Finanzwelt

Nummer Neun am 28.9.2017: Hub for Sustainable Finance startet, Luxembourg Green Exchange notiert USD 63 Mrd. Anleihen mit Klimabezug, Studie von Schroders bestätigt starken Trend zu nachhaltigeren Anlagen

Nummer Acht am 26.9.2017: FinTech – Neue Medien, alte Regeln; FinTech und nachhaltige Entwicklung; Zuwachs staatlicher Greenbonds; Triodos ruft zum Umbau der Finanzwirtschaft auf

Nummer Sieben am 20.9.2017: Die Konsolidierung bei der Vermögensverwaltung online beginnt; ING-DiBa mit Nachhaltigkeit im Direktdepot; Mikrokredit in Westeuropa?; Blockchain nicht ohne Nachteile

Nummer Sechs am 14.9.2017: Die Bank der nachhaltigen Entwicklung – eine Nische?; RegTech – Technik kann Regulierung sicherer machen, aber Regulierer sind auch gefordert; Gesellschaftliche Langfristkosten

Nummer Fünf am 12.9.2017: Nachhaltige Finanzwirtschaft in den Programmen zur Bundestagswahl 2017; Bank für Sozialwirtschaft mit neuem nachhaltigen Aktienfonds; In eigener Sache: FinanzBlogAward 2017

Nummer Vier am 8.9.2017: Zurich Insurance Group hält USD 2 Mrd. Greenbonds; BB Fund – Based Blockchain Fund; Brasilien will bei Green Bonds China und Indien folgen; Deutsche Börse und Rat für Nachhaltige Entwicklung beschließen Kooperation für Nachhaltige Finanzwirtschaft

Nummer Drei am 29.8.2017: Australischer Versicherer investiert 25% der Nettoprämien wirkungsorientiert; Quirin Privat Bank/Quirion; RegTech gegen Ängste und Aufwendungen

Nummer Zwei am 25.8.2017: Triodos Bank mit nachhaltigem Wachstum; Rekordquartal für „grüne“ Anleihen; Resilience Bonds; Nachhaltigkeit für US-Aktionäre immer wichtiger; Umfassender Bericht zur Zukunft der Finanzdienstleistungen

Nummer Eins am 22.8.2017 mit folgenden Inhalten: GLS Klimafonds, Neue Transparenz für Investmentfonds, erste islamkonforme grüne Anleihe

 

 

 

 

Nachhaltigere Finanzwirtschaft – Nummer Dreiundzwanzig

Inhalt: Marktübersicht nachhaltige Geldanlagen; Niederländische Finanzwirtschaft mit Plattform zur CO2-Erfassung; Europäische Großbanken und Klimawandel; Eine zutreffende Zustandsbeschreibung der deutschen Kreditwirtschaft

Die Beiträge in „Nachhaltigere Finanzwirtschaft“ fassen in loser Folge relevante Nachrichten zusammen, die auf die Entwicklung hin zu einem „Mehr“ an Nachhaltigkeit und andere interessante Entwicklungen im Finanzsektor hinweisen.

12. Dezember 2017

Dr. Ralf Breuer

Marktübersicht nachhaltige Geldanlagen

Es ist nicht leicht, sich einen Überblick über die Angebote nachhaltiger Geldanlagen in Deutschland zu verschaffen. Neben gelegentlichen Beiträgen in den einschlägigen Finanzzeitschriften und Internetseiten ist vor allem das von der das von der Verbraucherzentrale Bremen betriebene Portal www.geld-bewegt.de eine gute Quelle. Hier finden sich die seit geraumer Zeit gesammelten Informationen zum Thema gebündelt. Hier finden sich auch Angebote lokaler Genossenschaftsbanken und Sparkassen, die teilweise zweckgebundene Sparbriefe anbieten.

Auf der neuen Seite hier wird versucht, in möglichst kompakter Form einen Überblick zu gewähren und so eventuell schneller zu einem passenden Produkt bzw. Anbieter zu finden: SDG – S(innvoll) D(eponiertes) G(eld).

Niederländische Finanzwirtschaft mit Plattform zur CO2-Erfassung

Eine Gruppe von 12 niederländischen Finanzunternehmen (Banken, Versicherungen, Investmentgesellschaften und Pensionsfonds) hat eine gemeinsame Methodik zur Messung des „Klima-Fußabdrucks“ in ihrer Aktiva entwickelt: Die „Platform Carbon Accounting Financials – PCAF“. PCAF ist Teil der von der niederländischen Zentralbank DNB geführten „Dutch Sustainable Finance Platform“. Eine kurze Beschreibung beider Plattformen findet sich in der Presseerklärung vom 12.12.2017.

Die Einzelheiten für die verschiedenen Aktivpositionen das weitere Vorgehen werden in einer ausführlichen Studie präsentiert: Paving the way towards a harmonized Carbon Accounting Approach for the Financial Sector. Der CO2-Fussabdruck bzw. seine ist zwar kein geradliniges Anlagekonzept, aber ein notwendiger Ansatz. Auf die Probleme bei einer entsprechenden Ausrichtung von Investmentfonds weist der Beitrag Mehr Transparenz bei Investmentfonds hin.

Die niederländische Zentralbank hat vor einigen Wochen avisiert, dass sie Klimarisiken im Aufsichtsprozess der Banken berücksichtigen wird. Hierzu mehr in Nachhaltigere Finanzwirtschaft – Nummer Zwölf.

Europäische Großbanken und Klimawandel

ShareAction hat in einer Studie das Verhalten der 15 größten europäischen Banken gegenüber dem Klimawandel bewertet. Grundlage waren die Themen Klimarisiken, Produkte und Dienstleistungen zur CO2-Verringerung, Mitwirkung in öffentlichen Initiativen sowie die unternehmerische Umsetzung eigener CO2-mindernder Strategien.

Nicht zuletzt aufgrund der Gesetzeslage (Artikel 173) finden sich die französischen Banken in der Spitzengruppe. Besonders heterogen ist das Bild in Großbritannien: Während HSBC den dritten Platz einnimmt (vgl. HSBC Sustainable Finance Briefings 2017) rangieren zwei Wettbewerber mit weniger als 50% der Punkte auf den letzten Plätzen. Methodik und Ergebnisse sind in einer einundvierzigseitigen Studie dargestellt: Banking on a Low-Carbon Future.

Eine treffende Zustandsbeschreibung der deutschen Kreditwirtschaft

André M. Bajorat (u.a. CEO bei figo) hat in einem Blogbeitrag auf paymentandbanking.com sehr pointiert das Verhalten der deutschen Kreditwirtschaft bei der Digitalisierung beschrieben. Er zeichnet dabei ein sehr prägnantes Bild von der Weiterentwicklung des Sektors und legt dabei schonungslos einige Schwächen bloß: Studie: Knut zahlt bar. Prädikat „sehr lesenswert“!

 

Übersicht Blogbeiträge

Übersicht Nachhaltigere Finanzwirtschaft Nummern Zweiundzwanzig bis Eins

Nummer Zweiundzwanzig am 6.12.2017: Übersicht FinTech im deutschsprachigen Raum; Prospery – eine weitere Vermögensverwaltung online; Asset Management – von verantwortungs- zu wirkungsbewusst; N26 – ein FinTech wider die Nachhaltigkeit?

Nummer Einundzwanzig am 4.12.2017: Bisher USD 100 Mrd. neue Anleihen mit Klimabezug; 45 Fonds mit dem FNG-Siegel versehen, Neues Zentrum für nachhaltige Finanzwirtschaft in Schweden

Nummer Zwanzig am 28.11.2017: Nachhaltigkeit mit großer Relevanz für Banken; SDG FinTech Initiative; Crowdfunding; Goodfolio vor dem Marktstart

Nummer Neunzehn am 15.11.2017: comdirect FINANZbarcamp 2017; Die Grenzen von Blockchain/Bitcoin; …der Mensch bleibt im Mittelpunkt

Nummer Achtzehn am 8.11.2017: Global Financial Development Report 2017/2018; UN Environment/World Bank Group – Roadmap for a Sustainable Financial System Report at COP23; Glücksatlas 2017; Consorsbank mit Nachhaltigkeit im Angebot; NRW Pensionsfonds mit nachhaltigen Kriterien

Nummer Siebzehn am 6.11.2017: Jamaika auch mit Nachhaltigerer Finanzwirtschaft?; McKinsey-Studie: Verantwortungsbewusst = normal; Französische Banken: Green Supporting Factor; FinTech und Nachhaltigkeit in Beispielen; Globales Dauerthema Finanzbildung

Nummer Sechzehn am 27.10.2017: Sustainable Finance Gipfel am 23.10.17 Frankfurt/M.; Nachhaltigen Geldanlagen fehlt Transparenz; Veranstaltungen zu Nachhaltigeren Finanzen; Börse Johannesburg mit Green Bonds; GAFA + Alipay(cab) in den USA; Revolut, Simpleinsurance und Allianz kooperieren; Stash – Eine junge Anlegerseite auch für Angefangene…

Nummer Fünfzehn am 18.10.2017: Entwicklungsgeschichte der FinTech/RegTech; Aktuelle FinTech-Landschaft in Deutschland; FinTech und GAFA – Situation erkannt?; Commerzbank-Analyse „What if the game changes?;  Sustainable Finance Gipfel 23.10.17; Emmanuel Macron zu Green Finance

Nummer Vierzehn am 16.10.2017: Britische Regierung hat Fokus auf „Green Finance“; Green Bonds mit starkem Momentum; Warburg Navigator live; Alibaba plant USD 15 Mrd. für Forschung; Handelsblatt Business Briefing Nachhaltige Investments

Nummer Dreizehn am 11.10.2017: FNG – Leitfaden nachhaltige Geldanlagen; ÖKO-TEST – Nachhaltige Indices und Indexfonds; Alipay weltweit und in Europa

Nummer Zwölf am 9.10.2017: EU-Kommission, Deutsche Bundesbank und niederländische Zentralbank fordern mehr Nachhaltigkeit und  Berücksichtigung von Klimarisiken; Nachhaltige Finanzwoche in Frankreich; Französische Banken stark nachhaltig engagiert; BNP Paribas mit Greenbond Fonds für Privatanleger; comdirect Fintech-Studie, Umfrage zu FinTech und GAFAs, Finanzblog-Award

Nummer Elf am 5.10.2017: Deutsche Bundesbank fordert Berücksichtigung von Klimarisiken; Nachhaltige Finanzwoche in Frankreich; Französische Banken stark nachhaltig engagiert; Pimco sieht SDGs als gute Anlagegrundlage

Nummer Zehn am 2.10.2017: www.geld-bewegt.de – Ein neues Informationsangebot der Verbraucherzentralen; Markt für Anleihen mit Klimabezug wächst weiter; FinTech und deutsche Kreditinstitute; GAFA(s) – ein neuer Begriff in der Finanzwelt

Nummer Neun am 28.9.2017: Hub for Sustainable Finance startet, Luxembourg Green Exchange notiert USD 63 Mrd. Anleihen mit Klimabezug, Studie von Schroders bestätigt starken Trend zu nachhaltigeren Anlagen

Nummer Acht am 26.9.2017: FinTech – Neue Medien, alte Regeln; FinTech und nachhaltige Entwicklung; Zuwachs staatlicher Greenbonds; Triodos ruft zum Umbau der Finanzwirtschaft auf

Nummer Sieben am 20.9.2017: Die Konsolidierung bei der Vermögensverwaltung online beginnt; ING-DiBa mit Nachhaltigkeit im Direktdepot; Mikrokredit in Westeuropa?; Blockchain nicht ohne Nachteile

Nummer Sechs am 14.9.2017: Die Bank der nachhaltigen Entwicklung – eine Nische?; RegTech – Technik kann Regulierung sicherer machen, aber Regulierer sind auch gefordert; Gesellschaftliche Langfristkosten

Nummer Fünf am 12.9.2017: Nachhaltige Finanzwirtschaft in den Programmen zur Bundestagswahl 2017; Bank für Sozialwirtschaft mit neuem nachhaltigen Aktienfonds; In eigener Sache: FinanzBlogAward 2017

Nummer Vier am 8.9.2017: Zurich Insurance Group hält USD 2 Mrd. Greenbonds; BB Fund – Based Blockchain Fund; Brasilien will bei Green Bonds China und Indien folgen; Deutsche Börse und Rat für Nachhaltige Entwicklung beschließen Kooperation für Nachhaltige Finanzwirtschaft

Nummer Drei am 29.8.2017: Australischer Versicherer investiert 25% der Nettoprämien wirkungsorientiert; Quirin Privat Bank/Quirion; RegTech gegen Ängste und Aufwendungen

Nummer Zwei am 25.8.2017: Triodos Bank mit nachhaltigem Wachstum; Rekordquartal für „grüne“ Anleihen; Resilience Bonds; Nachhaltigkeit für US-Aktionäre immer wichtiger; Umfassender Bericht zur Zukunft der Finanzdienstleistungen

Nummer Eins am 22.8.2017 mit folgenden Inhalten: GLS Klimafonds, Neue Transparenz für Investmentfonds, erste islamkonforme grüne Anleihe

 

 

 

 

Nachhaltigere Finanzwirtschaft – Nummer Zweiundzwanzig

Inhalt: Übersicht FinTech im deutschsprachigen Raum; Prospery – eine weitere Vermögensverwaltung online; Asset Management – von verantwortungs- zu wirkungsbewusst; N26 – ein FinTech wider die Nachhaltigkeit?

Die Beiträge in „Nachhaltigere Finanzwirtschaft“ fassen in loser Folge relevante Nachrichten zusammen, die auf die Entwicklung hin zu einem „Mehr“ an Nachhaltigkeit und andere interessante Entwicklungen im Finanzsektor hinweisen.

Grafik: www.paymentandbanking.com

6. Dezember 2017

Dr. Ralf Breuer

Übersicht FinTech im deutschsprachigen Raum

www.paymentbanking.com hat am 3.12.2017 seine Übersicht über die FinTech im deutschsprachigen Raum aktualisiert. Stellt sich die Frage, wann die Übersicht über die Anbieter von Anlagemöglichkeiten in eine eigene Grafik ausgelagert werden muss.

2017-12-03 GER FinTech

Im Bereich der Vermögensberatung und -verwaltung online verschwimmen die Grenzen zwischen „innovativ“ und „demokratisierend“ immer mehr. Die Anbieter werden zunehmend versuchen, ihre bestehenden Angebote für weitere Kunden zu öffnen und damit ihre Kapazitäten „hebeln“. Innovativ erscheinen hierbei eher die flankierenden Angebote, die die Kernleistungen attraktiver erscheinen lassen sollen. Die aktuellen Entwicklungen zusammengefasst: Robo-Advice – Viel Bewegung im Markt.

Prospery – eine weitere Vermögensverwaltung online

Am 5. Dezember 2017 startete mit Prospery ein weiteres Angebot. Prospery bietet Zugang zu Beratung und Vermögensverwaltung der ABN AMRO Investment Solutions und richtet sich „normalerweise“ an Kunden mit einer Anlagesumme ab € 100.000. Dieser Betrag wird allerdings nicht als ausdrückliche Mindestsumme festgesetzt, ergibt sich lediglich aus der Preisgestaltung mit monatlichen Pauschalpreisen von € 179 (nur Nutzung eines Coach) bzw. € 239 (inkl. Vermögensverwaltung). Neben einer Vermögensverwaltung mit „optimiertem Verhältnis Risiko/Rendite“ in 100 möglichen Portfolios nennt Prospery vor allem die Transparenz über alle Konten und Depots als herausragendes Merkmal. Investiert wird nach Aussagen der Internetseite überwiegend in Fonds. Thematische Varianten sind nicht offensichtlich.

Bei Prospery wird sehr deutlich, wie die Grenzen zwischen den bekannten stationären Angeboten und den Onlineangeboten verschwimmen. Dieses Angebot stellt mehr einen neuen Kanal in der Betreuung vermögenderer privater Kunden als wirklich neue Leistungen bereit. Mit Zusatzkomponenten werden bestehende Plattformen genutzt bzw. mit zusätzlichen verwalteten Vermögen „gehebelt“. Mehr zu dieser Einschätzung in Robo-Advisor – (K)eine Innovation.

Asset Management – von Verantwortung zu Wirkung

In einer aktuellen Studie sieht die französische Großbank Société Générale die Finanzindustrie auf dem Weg von verantwortungsbewußtem zum wirkungsorientierten Investieren: ESG MAGAZINE Special Edition 2017: When Responsible Investment takes Root in the Heart of Business. Bereits in der Einleitung auf S. 4 wird festgestellt: „THE NEXT STAGE – Impact investment and green investment are more recent developments which are increasingly popular. Impact investors expect a financial return on their capital, but also want to be able to measure a positive social impact of their investment.“ Auf S. 18 folgt dann die Frage „Impact Investing: Mainstream tomorrow?“. Mit dem „Standard Life Global Equity Impact Fund“ (Globale Aktien, S. 16f.) und Blue Orchard (Mikrofinanz, S. 18f.) werden zwei Beispiele aus der Finanzindustrie präsentiert.

N26 – Ein FinTech wider die Nachhaltigkeit?

Bank- und Kreditkarten: Während Triodos hat eine Kreditkarte teilweise aus nachwachsenden Rohstoffen eingeführt hat, kündigt N26 die Kreditkarte mit 18g Metallkern aus Wolfram. Wieso braucht eine Kreditkarte Metall ? Von unbegrenzter Gültigkeitsdauer findet sich jedenfalls nichts in der Pressemitteilung vom 5.12.2017. Die Karte ist wohl eher eine Reaktion auf den Markterfolg von Revolut mit subjektiv empfundenen Anmutungen von Curve.

Mobile, smartphonebasierte Modelle auf der optischen (QR-)Grundlage erscheinen da deutlich nachhaltiger: Z.B. SEQR boon. Diese Grundlage verbreitet sich in Europa u.a. durch den chinesischen Anbieter AliPay. Einige Informationen auch in Nummer Dreizehn.

Allerdings sind mit virtuellen Karte (noch) keine Abhebungen am Geldautomaten möglich. Aber wenn schon viele ein Smartphone nutzen, kann auf Material für Karte, Magnetstreifen und besonders den Chip (seltene Erden) verzichtet werden: Weniger Karten in die Brieftasche und Karte bio, alles gut? – Leider nicht….

 

Übersicht Blogbeiträge

Übersicht Nachhaltigere Finanzwirtschaft Nummern Einundzwanzig bis Eins

Nummer Einundzwanzig am 5.12.2017: Bisher USD 100 Mrd. neue Anleihen mit Klimabezug; 45 Fonds mit dem FNG-Siegel versehen, Neues Zentrum für nachhaltige Finanzwirtschaft in Schweden

Nummer Zwanzig am 28.11.2017: Nachhaltigkeit mit großer Relevanz für Banken; SDG FinTech Initiative; Crowdfunding; Goodfolio vor dem Marktstart

Nummer Neunzehn am 15.11.2017: comdirect FINANZbarcamp 2017; Die Grenzen von Blockchain/Bitcoin; …der Mensch bleibt im Mittelpunkt

Nummer Achtzehn am 8.11.2017: Global Financial Development Report 2017/2018; UN Environment/World Bank Group – Roadmap for a Sustainable Financial System Report at COP23; Glücksatlas 2017; Consorsbank mit Nachhaltigkeit im Angebot; NRW Pensionsfonds mit nachhaltigen Kriterien

Nummer Siebzehn am 6.11.2017: Jamaika auch mit Nachhaltigerer Finanzwirtschaft?; McKinsey-Studie: Verantwortungsbewusst = normal; Französische Banken: Green Supporting Factor; FinTech und Nachhaltigkeit in Beispielen; Globales Dauerthema Finanzbildung

Nummer Sechzehn am 27.10.2017: Sustainable Finance Gipfel am 23.10.17 Frankfurt/M.; Nachhaltigen Geldanlagen fehlt Transparenz; Veranstaltungen zu Nachhaltigeren Finanzen; Börse Johannesburg mit Green Bonds; GAFA + Alipay(cab) in den USA; Revolut, Simpleinsurance und Allianz kooperieren; Stash – Eine junge Anlegerseite auch für Angefangene…

Nummer Fünfzehn am 18.10.2017: Entwicklungsgeschichte der FinTech/RegTech; Aktuelle FinTech-Landschaft in Deutschland; FinTech und GAFA – Situation erkannt?; Commerzbank-Analyse „What if the game changes?;  Sustainable Finance Gipfel 23.10.17; Emmanuel Macron zu Green Finance

Nummer Vierzehn am 16.10.2017: Britische Regierung hat Fokus auf „Green Finance“; Green Bonds mit starkem Momentum; Warburg Navigator live; Alibaba plant USD 15 Mrd. für Forschung; Handelsblatt Business Briefing Nachhaltige Investments

Nummer Dreizehn am 11.10.2017: FNG – Leitfaden nachhaltige Geldanlagen; ÖKO-TEST – Nachhaltige Indices und Indexfonds; Alipay weltweit und in Europa

Nummer Zwölf am 9.10.2017: EU-Kommission, Deutsche Bundesbank und niederländische Zentralbank fordern mehr Nachhaltigkeit und  Berücksichtigung von Klimarisiken; Nachhaltige Finanzwoche in Frankreich; Französische Banken stark nachhaltig engagiert; BNP Paribas mit Greenbond Fonds für Privatanleger; comdirect Fintech-Studie, Umfrage zu FinTech und GAFAs, Finanzblog-Award

Nummer Elf am 5.10.2017: Deutsche Bundesbank fordert Berücksichtigung von Klimarisiken; Nachhaltige Finanzwoche in Frankreich; Französische Banken stark nachhaltig engagiert; Pimco sieht SDGs als gute Anlagegrundlage

Nummer Zehn am 2.10.2017: www.geld-bewegt.de – Ein neues Informationsangebot der Verbraucherzentralen; Markt für Anleihen mit Klimabezug wächst weiter; FinTech und deutsche Kreditinstitute; GAFA(s) – ein neuer Begriff in der Finanzwelt

Nummer Neun am 28.9.2017: Hub for Sustainable Finance startet, Luxembourg Green Exchange notiert USD 63 Mrd. Anleihen mit Klimabezug, Studie von Schroders bestätigt starken Trend zu nachhaltigeren Anlagen

Nummer Acht am 26.9.2017: FinTech – Neue Medien, alte Regeln; FinTech und nachhaltige Entwicklung; Zuwachs staatlicher Greenbonds; Triodos ruft zum Umbau der Finanzwirtschaft auf

Nummer Sieben am 20.9.2017: Die Konsolidierung bei der Vermögensverwaltung online beginnt; ING-DiBa mit Nachhaltigkeit im Direktdepot; Mikrokredit in Westeuropa?; Blockchain nicht ohne Nachteile

Nummer Sechs am 14.9.2017: Die Bank der nachhaltigen Entwicklung – eine Nische?; RegTech – Technik kann Regulierung sicherer machen, aber Regulierer sind auch gefordert; Gesellschaftliche Langfristkosten

Nummer Fünf am 12.9.2017: Nachhaltige Finanzwirtschaft in den Programmen zur Bundestagswahl 2017; Bank für Sozialwirtschaft mit neuem nachhaltigen Aktienfonds; In eigener Sache: FinanzBlogAward 2017

Nummer Vier am 8.9.2017: Zurich Insurance Group hält USD 2 Mrd. Greenbonds; BB Fund – Based Blockchain Fund; Brasilien will bei Green Bonds China und Indien folgen; Deutsche Börse und Rat für Nachhaltige Entwicklung beschließen Kooperation für Nachhaltige Finanzwirtschaft

Nummer Drei am 29.8.2017: Australischer Versicherer investiert 25% der Nettoprämien wirkungsorientiert; Quirin Privat Bank/Quirion; RegTech gegen Ängste und Aufwendungen

Nummer Zwei am 25.8.2017: Triodos Bank mit nachhaltigem Wachstum; Rekordquartal für „grüne“ Anleihen; Resilience Bonds; Nachhaltigkeit für US-Aktionäre immer wichtiger; Umfassender Bericht zur Zukunft der Finanzdienstleistungen

Nummer Eins am 22.8.2017 mit folgenden Inhalten: GLS Klimafonds, Neue Transparenz für Investmentfonds, erste islamkonforme grüne Anleihe