Modern Banking – BankingForFuture?

PBA Transactions Banner

Titelbild/Bild: Banner für die Konferenz „Transactions 19“ – mehr Informationen gegen Ende des Beitrags (gesponserter Inhalt)

9. Oktober 2019, ergänzt (Tomorrow) 14.10.2019

Dr. Ralf Breuer

Vorneweg

Dieser Beitrag ist zweigeteilt: Im ersten Teil werden Formate für Finanzdienstleistungen betrachtet, die sich an jüngere Menschen richten (können). Der zweite Teil bewirbt hoffentlich unverkennbar eine Veranstaltung, die „Transactions 19“. Wo ist der Zusammenhang? Der heißt Payment & Banking! Einerseits wurde die Auseinandersetzung mit dem Thema junge Kunden wesentlich durch Beiträge in dem Blog der Kollegen inspiriert. Andererseits organisiert das Team auch Fachveranstaltungen im Bereich Banken/Digitalisierung/Zahlungsdienste in sehr dialogfreundlichen Formaten. Die Transactions 19 am 19.11.2019 in Frankfurt wird mit 500 Teilnehmern aber auch die letzte von drei Veranstaltungen sein. Mehr dazu weiter unten.

Modern Banking lalala…

Bei „Modern Banking“ klingt etwas in Ihrem Kopf? „Du bist mein Herz und Seele“ bzw. „You’re my heart, you’re my soul“ aus dem gleichnamigen Hit des Duos D. Bohlen/T. Anders „Modern Talking“ von 1985? Ja, genau. Es ist eher eine „Ansprache“: Während Bankslogans in der Regel eher „egozentriert“ mit Selbstbezug formuliert wirken, wählen viele neue Anbieter eine direkte und emotionale Ansprache: „Die Bank, die Du lieben wirst“ (N26) oder auch „Eine revolutionäre mobile Bank, gebaut aus einem sauberen Schiefer, die sich deinen Wünschen und Bedürfnissen widmet. Erlebe, was bunq noch heute für dich tun kann.

Legt die Frage nahe: Womit können jüngere Menschen der heutigen Zeit, also die „Generation Z“ bzw. weiter gefasst „FridaysForFuture“ erfolgreich für Finanzdienstleistungen angesprochen werden?

Banking für die Generation FridaysForFuture (oder Z)

Kaum eigenständige Angebote für jüngere Menschen

Die Menschen in Deutschland kennen bei den großen Finanzgruppen Kinderprogramme wie Knax, Primax & Co. als Angebote vornehmlich für Kinder. Bei genauerer Betrachtung finden sich sogar vielfältige Formate für die Ansprache unterschiedlicher Altersgruppen junger Menschen. Allerdings: Es sind in aller Regel kleinteilige „Extras“, vielfach in Printform, selten aber wirklich auf eine Altersgruppe exklusiv zugeschnittene Dienstleistungsangebote. In mancher Form oft so „genial daneben“, dass sie nach kurzer Zeit wieder zurückgezogen werden.

Der Podcast bei „Payment & Banking“ thematisierte im September 2019 in einem Interview mit Altersgenossen „Bankgeschäft für Kinder und Jugendliche“. Im Begleittext heisst es dazu: „Gefühlt ist die Zielgruppe der 10 – 17 jährigen immer noch unterversorgt – die FinTechs „ignorieren“ sie – die „Incumbents“ behandeln sie wie gehabt – oder? Das sollte doch ganz anders sein, denn unsere Kids sind doch die Kunden von morgen. Hier ist auf jeden Fall viel mehr Weitblick und zukunftsgerichtete Denke und Prozesse auf kindgerechte Weise gewünscht.“ Payment & Banking Podcast #224: Kinder und Finanzen.

Kein Bewusstsein für Sparen?

Am 8.10.2019 erschien im Blog der Kollegen noch ein Artikel Christina Cassala: Sparen ist bei jungen Menschen ein großes Thema. Dieser Beitrag kontrastiert angenehm einen am gleichen Tag im Blog der Consorsbank erschienenen Artikel Fünf Dinge, die wir unseren Kindern über Geld beibringen sollten mit dem Intro: „Kleine und viele größere Kinder sowie einige Erwachsene neigen in finanziellen Dingen zu magischem Denken: Sie erfüllen sich dringende Konsumwünsche auf Pump und hoffen, dass von irgendwoher dann schon das Geld kommen wird, um den Kredit zurückzuführen.“

Dagegen stellt die comdirect bank AG aufgrund Ihrer Jugendstudie vom Januar 2019 fest: „Durchschnittlich 121 Euro haben junge Menschen nach eigenen Angaben monatlich zum Sparen zur Verfügung. Das entspricht in etwa einem Drittel ihrer verfügbaren Einnahmen, sei es durch Taschengeld, Nebenjob oder Festanstellung„. Bezugsgröße sind € 362, die laut einer Befragung von 1.600 Menschen im Alter von 16 bis 25 Jahren zur Verfügung stehen. (comdirect Pressemitteilung vom 25.6.2019).

Entsprechend die aus der comdirect Jugendstudie 2019 gezogenen Schlüsse bei Payment & Banking: „Doch weit weniger als vielleicht gedacht, verballert diese Altersgruppe nicht einfach sinnfrei ihre Ersparnisse, sondern versucht – wenn auch auf geringem Niveau – für schlechte Zeiten Geld zurücklegen. Was sie auch eint: 40 Prozent der Befragten geben der schulischen Finanzbildung die Note 5 oder 6.“

Finanzielle Bildung ist aus Sicht junger Menschen ein wichtiges Thema

Wie in der Studie der comdirect AG wird von jungen Menschen selbst ein Mangel an „Finanzbildung“ festgestellt bzw. beklagt. „Jeder zweite Deutsche gesteht, von Finanzen nichts zu verstehen. Damit liegt Deutschland bei einer europaweit durchgeführten, repräsentativen Studie von der ING-DiBa unter Konsumenten in zwölf europäischen Ländern auf dem vorletzten Platz. Vor allem jüngere Befragte zwischen 18 und 34 Jahren sehen sich hierzulande als finanzielle Analphabeten.“ stellte eine Studie von ING-Diba 2017 fest: ING-DiBa-Studie: Hälfte der Deutschen sind finanzielle Analphabeten – Deutschland im europäischen Vergleich nur Vorletzter.

2019-10-07 finanzbildung_1

Die in der Studie festgestellten Werte erschienen auch für jüngere Menschen im Alter von 18 bis 24 Jahren zutreffend, wobei sich das Bild im Vergleich zum Jahre 2013 etwas verbessert hatte:

2019-10-07 finanzbildung2_1

Quelle: ING-DiBa-Studie: Hälfte der Deutschen sind finanzielle Analphabeten – Deutschland im europäischen Vergleich nur Vorletzter

Und tatsächlich zeigt ein Blick in das benachbarte Ausland, dass Jugendliche (und ihr Taschengeld) von einigen neuen Anbietern im FinTech-Sektor als ein bisher nicht erschlossenes Potenzial angesehen werden. So auch der Hinweis im Text bei Payment & Banking: Mehrere hundert Euro Taschengeld und Geldgeschenke erhält jedes der über 7 Millionen Kinder im Alter von 4 bis 13 Jahren durchschnittlich. 

Ein Blick in die „Taschengeldtabelle“ als Richtschnur der Jugendämter zeigt, welche Beträge hier mindestens in Rede stehen Kindern und Jugendlichen von 10 bis 17 Jahren etwa rund € 160 Mio. an Taschengeld monatlich zur Verfügung. Mit Geldgeschenken und Selbstverdientem wird also schon ein sehr ansehnlicher Betrag bewegt.

Junge Kunden gewinnen einfacher als halten?

Gemäß Schätzungen für den französischen Markt (Culturebanque) haben rund 58% der jungen Kunden ihr erstes Konto beim Finanzdienstleister des Vertrauens ihrer Eltern, allerdings wechseln auch rund 50% ihre Bankverbindung vor dem dreißigsten Lebensjahr.

Bekanntermaßen ist die junge Generation derzeit stark vom Streben nach Klimaschutz geprägt. Aber auch andere Nachhaltigkeitsziele werden gerne angenommen.

Vielleicht Grund genug, die „Generation FridaysForFuture“ nicht nur gesellschaftlich, sondern auch als Kunden der Finanzdienstleistungsbranche ernster zu nehmen…

„Junge Angebote“ mit viel Nachhaltigkeit

Neuere Dienstleistungsangeboten werden sehr häufig auf spezifische „jüngere“ Bedürfnisse wie Teilen, Sammeln, Sparen sowie die Vermittlung ausgerichtet und haben auch die Vermittlung von Finanzbildung zum Ziel. Und dabei findet sich erstaunlich oft auch ein unmittelbarer Bezug auf Nachhaltigkeit, z.T. weit über das aktuelle Thema Klima-/Umweltschutz hinaus:

Ein Beispel ist die Verbindung von Zahlungsdiensten und „guten Taten“. Z.B. beim us-amerikanischen Anbieter „Aspiration“, der den Kauf bei „Unternehmen mit einer sozialen Mission“ mit Rabatten begünstigt…

2019-09-18 Aspiration Card

… oder auch Tomorrow aus Deutschland, wo Interbankgebühren für den Schutz von südamerikanischen Regenwaldgebieten fließen und Überschussliquidität ausschließlich in nachhaltige(re) Anlagen investiert wird.

2018-11-28 Tomorrow11

Tomorrow (Dein Geld. Dein Impact.) hat zwar eine ansprechende PR-Strategie entwickelt, verzichtet aber weitgehend auf teure, mengenorientierte Marketingmaßnahmen oder sogar Werbeprämien. Statt derer werden zusätzliche Regenwaldgebiete geschützt und eventuell gibt es noch ein T-Shirt oder einen Sweater extra. Trotzdem wurden seit dem Start im November 2018 Stand 9.10.2019 mehr als 13.500 Kunden gewonnen, die rund € 11,7 Mio. an Sichteinlagen halten. Täglich kommen etwa weitere 100 Nutzer hinzu, wie tagesaktuell auf der App abgelesen werden kann. Wer es probieren möchte: Gerne mit dem Code i7Nhv27n.

Interessanterweise konnte sich Tomorrow in der Publikumsabstimmung zum „FinTech des Jahres“ bei „Payment & Banking“ bereits gegen deutlich kundenstärkere und länger Etablierte Nominierte durchsetzen (Bericht: Der Publikums-Preis ging in diesem Jahr an Tomorrow und wurde somit Liebling der Leser und das „FinTech der Herzen“.) Und beim „Bankengipfel“ erhielten die Gründer den Handelsblatt Diamond Star Award – Digital Banking. (Sehr interessant: Mitgründer Michael Schweikart im Podcast # 227 bei Payment & Banking).

Der ursprünglich niederländische Anbieter Bunq („Bank of the Free„) versucht sehr stark junge Menschen gezielt anzusprechen: Ansprache mit persönlichen Werten (Freiheit, Selbstbestimmung) jugendtypischen Funktionen, nachhaltiger Mittelanlage und auch eine ansprechend gestaltete Zahlungskarte:

2019-10-07 Bunq Travel Card

Quelle: Bunq

Allgemein fällt auf, dass die Kundenansprache bei Bunq sehr stark von Versprechen an die (Entscheidungs-)Freiheit der Kunden geprägt ist wie in der folgenden Teilüberschrift: „Du hast immer das Sagen, 100% der Zeit“ – seit 1.10.2019 ist bunq in 31 europäischen Ländern aktiv.

Im Ausland entstehen gerade eine Reihe von jugendspezifischen Angeboten, die nicht nur funktional, sondern auch emotional direkt auf jüngere Generationen zielen. Vielleicht ist auch dies ein starker Trend, den die deutsche Finanzbranche nach „SustainableFinance“ erst mit großer Verspätung erkennt?

Dies könnte bei einigen Teilen der Veranstaltung am 19.11.2019 durchaus thematisiert werden, wenn es gleich zu Beginn mit Prof. Dr. Gunter Dueck um das Thema „Digitalisierung, Industrie 4.0, Arbeit 4.0 und Auswirkungen auf die Bank & Payment-Branche“ geht:

Gesponserter Inhalt

Transactions 19

Am 19. November 2019 findet in Frankfurt die „Transactions 19“ statt. Nach der Payment Exchange im Januar und der Banking Exchange im September ist dies bereits die dritte Veranstaltung des Teams von „Payment & Banking„.  Im Gegensatz zu vielen anderen Branchenveranstaltungen verspricht die Transactions 19 einen fachlichen Dialog auf Augenhöhe.

Bemerkungswert der Vergleich der letzten Veranstaltung am 19./20.9.2019: Obwohl die Banking Exchange gegenüber dem „Handelsblatt Bankengipfel“ am 4./5.9.2019 mit 170 gegenüber 500 deutlich weniger Teilnehmer hatte, war die Aufmerksamkeit in den sozialen Medien weitaus größer wie die „Nachlese“ der Veranstalter feststellt: Banking Exchange 2019 – Sonne, Star Wars und Banking. Und: Im Gegensatz zum „Bankengipfel“ nicht die Spitzen“funktionäre“, die vom hellen Podium in den abgedunkelten Saal sprechen bzw. diskutieren, sondern ein substantieller Austausch auf Augenhöhe ist das Ziel.

Die Veranstalter haben ihren erneut hohen Anspruch an die Transactions 19 folgendermaßen formuliert:

„Am 19. November 2019 starten wir mit der Transactions 19 ein völlig neues Konferenzformat. Wir präsentieren nationale und internationale Größen der Payment & Banking-Branche, aber auch die Hidden Champions der Szene. Das neue Format findet im alten Stahlbau, einer der beeindruckendsten Locations in Offenbach / Frankfurt statt.

Auf der Transactions 19 werden für einen Tag die zukunftsweisenden Trends der Payment- und Banking Branche diskutiert aber auch Einblicke in die aktuellen Entwicklungen und Konzepte der Branche gegeben. Im Fokus stehen nicht nur die Menschen auf der Bühne, sondern vor allem auch den Gästen wird Raum gegeben um sich untereinander und mit Experten und Impulsgebern der Branche auszutauschen

Wir bieten Raum für über 500 Gäste aus der gesamten Branche, aber auch darüber hinaus. Die Transactions 19 ist das Event, welche alle miteinander verbindet, egal welcher Titel auf der Visitenkarte steht. Mehr noch: die Transactions 19 bietet nicht nur traditionellen Marktteilnehmern oder Start-ups neue Einblicke in technologische Trends oder die heißen Innovationsthemen der Branche, sondern adressiert auch ganz bewusst branchenfremde Teilnehmer, die sich zum ersten Mal mit der Payment & Banking-Branche beschäftigen.

Ein weiteres Highlight der Transactions 19 ist die Vergabe des Fintech des Jahres 2019Awards. Zum sechsten mal werden wir unseren beliebten Branchenpreis “Fintech des Jahres” vergeben. Beim “Fintech des Jahres” handelt es sich um den ersten deutsche FinTech Preis, welcher ausschließlich verliehen wird und nicht über Sponsoring oder Teilnahmegebühren gekauft werden kann. Seit dem Jahr 2014 wird der Award an die interessanten und relevanten deutschen FinTech /Start-Ups von einer unabhängigen Jury vergeben.

Elementarer Bestandteil der Transactions 19 wird wie bei allen unseren Events der Austausch sein. Gäste und Teilnehmern bekommen ausgiebig Gelegenheit zur Vernetzung, während sie gleichzeitig einige der interessantesten Speaker live erleben können.“

Sprecher bzw. Diskussionsteilnehmer sind u.a. Dr. Danyal Bayaz – Bündnis 90 / Die Grüne, Marco Börries – enfore, Christoph Bornschein, TLGG, Sascha Dewald – DKB, Prof. Dr. Gunter Dueck, Christian von Hammel Bonten – Paydirekt, Dr. Michael Luhnen – PayPal, Stephan Schubert – STS Ventures, Sibylle Strack- Kontist, Sascha Lobo.

TRX19 Das ausführliche Programm

Tickets für die Transactions 19 finden Sie auf Eventbrite (gesponserter Link).

 

In eigener Sache: comdirect finanzblog award 2019

Publikumsabstimmung bis zum 11.10.2019 möglich!

Neben 71 weiteren deutschsprachigen Blogs steht Investabel® auf der Liste zur Abstimmung des Publikums beim diesjährigen „comdirect finanzblog award“. Trotz der mittlerweile unübersehbaren Trends zu Nachhaltigkeit bzw. mehr Klimaschutz hat nur ein sehr kleiner Teil der Portale diese Themen aufgegriffen. Natürlich treten einige der genannten Blogs mit einer großen Fangemeinde (z.B. finanz-szene.de) und/oder viel Autorenpower (z.B. www.paymentandbanking.de), aber da zählt zunächst einmal der „olymische Gedanke“ und die Perspektive fruchtbarer Kontakte und Gespräche beim comdirect Finanzbarcamp 2019, in dessen Anschluss die Awards vergeben werden.

In jedem Falle bietet die Nominierungsliste einen interessanten Überblick der aktuellen deutschsprachigen Finanzbloggerszene. Zu der Übersicht der benannten Blogs und der Abstimmungsmöglichkeit bis zum 11.10.2019 um 22:00h geht es hier.

 

Nachhaltigere Finanzwirtschaft – Nummer Zweiundvierzig

 

Beitragsbild: Von Studierenden des Studiengangs Kommunikationsdesign an der Rheinischen Fachhochschule Köln in Kooperation mit #17Ziele gestalteter Bierdeckel, von dem 85.000 Stück in Kölner Lokalen verteilt wurden

Inhalt: Alle reden von Nachhaltigkeit … nur die Finanzwirtschaft nicht ?: 1. Stimmt nicht 2. Stimmt nicht ganz 3. Und stimmt doch ein bisschen; Energieeffizienz und Immobilienfinanzierung; Dt. Nachhaltigkeitsstrategie sollte Finanzen abdecken; Alle reden von #GAFAs…; …und jetzt auch von #BAT; Apropos China: ICBC größter Green Bond in London; In eigener Sache: 1. comdirect finanzblog award, 2. Datenschutz/DSGVO

Die Beiträge in „Nachhaltigere Finanzwirtschaft“ fassen in loser Folge relevante Nachrichten zusammen, die auf die Entwicklung hin zu einem „Mehr“ an Nachhaltigkeit und andere interessante Entwicklungen im Finanzsektor hinweisen.

18. Juni 2018

Dr. Ralf Breuer

Alle reden von Nachhaltigkeit…

…nur die Finanzwirtschaft nicht?

1. Stimmt nicht

Tatsächlich ist Nachhaltigkeit in der Finanzbranche ein Thema. Bei manchen Unternehmen sogar ein sehr prominentes, z.B. auf der Hauptversammlung von  HSBC Deutschland:

Für den Mutterkonzern HSBC ist Nachhaltigkeit ein globales Kernthema der Strategie. Vgl. HSBC Sustainable Finance Briefings 2017.

Auch im Allianz-Konzern hat das das Thema einen hohen Stellenwert:

Neben der KfW Bankengruppe (Dr. Karl Ludwig Brockmann, Nachhaltigkeits-beauftragter) und Allianz Global Investors (Dr. Steffen Hoerter) ist die deutsche Finanzbranche in der technischen Arbeitsgruppe zur Umsetzung des Aktionsplans der EU-Kommission nicht unmittelbar repräsentiert (Pressemitteilung der EU-Kommission vom 13.6.2018 (EN)).

Auch im Alltag ist Nachhaltigkeit häufiger in den verschiedensten Branchen anzutreffen. Eine Sammlung von Zufallsbegegnungen: Alltagsfotos Nachhaltigkeit.

2. Stimmt nicht ganz

Auch in anderen Bereichen der deutschen Finanzwirtschaft ist Nachhaltigkeit ein Thema auf der Agenda. Sehr (zu) häufig aber mehr im Sinne der seit 2017 geltenden CSR-Berichtspflicht für Unternehmen mit mehr als 500 Mitarbeitern.

Auch bei der Deutschen Bank hat Nachhaltigkeit zuweilen eine prominentere Bedeutung in der externen Kommunikation. Die entsprechenden Indizien sind indes etwas versteckt. Auf der kürzlich lancierten Seite https://wozubanken.de/ wird neben der „Wirtschaft“ und der „Plattform-Revolution“ der „Planet“ als dritte Säule genannt.

3. Und stimmt doch ein bisschen

Während private (Pressemitteilungen Bankenverband vom 8.3. und 24.5.2018) und öffentliche (Pressemitteilung VÖB vom 8.3.2018) Banken den Aktionsplan der EU-Kommission mit nur geringen Einschränkungen ausdrücklich begrüßt haben, war die gemeinsame Einschätzung der fünf großen Interessensvertretungen unter Federführung des Deutschen Sparkassen- und Giroverbands (DSGV) zwischen lau (Pressemitteilung Die Deutsche Kreditwirtschaft vom 8.3.2018) und ignorierend: In der jüngsten gemeinsamen Stellungnahme zum „EU-Bankenpaket“ findet der Plan mit keinem Wort Erwähnung ! – Vgl. Pressemitteilung Die Deutsche Kreditwirtschaft vom 25.5.2018.

Energieeffizienz und Immobilienfinanzierung

Bei der Initiative der europäischen Hypothekenbankvereinigung zur Förderung energieeffizienter Immobilienfinanzierungen ist die deutsche Beteiligung etwas deutlicher: EeMAP – Energy efficient Mortgage Action Plan (Pressemitteilung vom 14.6.2018) kommen drei der 33 Pilotbanken aus Deutschland. Die teilnehmenden Banken repräsentieren immerhin 45 % der ausstehenden Hypothekendarlehen in Europa, was etwa 21% des kumulierten Bruttoinlandsprodukts entspricht.

Die Initiative versteht sich selbst im Kontext des Aktionsplans der EU-Kommission und hat das Ziel, einen einheitlichen Rahmen für die Finanzierung von Energieeffizienz und die damit verbundene Datenerhebung zu schaffen. Für die Kunden soll eine effiziente Energieverwendung unmittelbar die Kreditkonditionen günstiger gestalten.

Dt. Nachhaltigkeitsstrategie sollte Finanzen abdecken

Am 6. Juni 2018 hat sie ein Konsultationspapier zur Überarbeitung der erst im Januar 2017 neu gefassten Nachhaltigkeitsstrategie veröffentlicht: Konsultationspapier zur Überarbeitung der Strategie 2018. Das Papier wurde vom „Staatssekretärsausschuß für nachhaltige Entwicklung“ verfasst.

Nachhaltige Finanzwirtschaft (SustainableFinance) findet sich im Konsultationspapier damit nur am Rande durch Erwähnung des „Hub for Sustainable Finance Germany“ (www.h4sf.de) (S. 5) und Nennung des EU-Aktionsplans als zukünftigem Tagesordungspunkt des Staatssekretärsauschusses im Zeitraum bis Ende 2019 (S. 6). Vor dem Hintergrund der Tragweite und der Dynamik der Entwicklung insbesondere auf europäischer Ebene erscheint die Ausklammerung des Finanzsektors nicht angemessen. Die Argumente sind in einem Beitrag zu den Konsultationen zusammengefasst: Beitrag Deutsche Nachhaltigkeitsstrategie.

Zwischenzeitlich hat sich auch die Europäische Zentralbank EZB in einem Brief an Mitglieder des europäischen Parlaments vom 12.6.2018 für den Aktionsplan ausgesprochen. Sie sieht u.a. auch als Beitrag zur Finanzmarktstabilität:

We also welcome the Action Plan on sustainable finance recently published by the European Commission as an important step towards integrating sustainability into financial decision-making. We actively support theproposed development of a common EU taxonomy of sustainable assets, as well as the proposals for strengthening sustainability disclosure, which could contribute to better pricing of environmental risks that might pose a threat to financial stability. (Letter from the ECB-President to Mr Paul Tang, Ms Neena Gill, Mr Jonás Fernández, Members of the European Parliament 12.6.2018)

Am 14.6.2018 äußerte sich in Frankfurt auch der Präsident der europäischen Versicherungsaufsichtsbehörde eiopa – European Insurance and occupational Pension Authority:

„Der oberste Versicherungsaufseher in Europa hält es für sinnvoll, eine eigene Anlageklasse für nachhaltige Investments zu schaffen. „Versicherer sollten die Transformation zu einer Industrie mit weniger Kohlenstoff unterstützen“, sagte eiopa-Präsident Gabriel Bernardino am Dienstagabend vor dem Internationalen Club Frankfurter Wirtschaftsjournalisten. Anreize könnten die institutionellen Investoren zu einem solchen Verhalten bewegen. Das könnten zum Beispiel niedrigere Kapitalerfordernisse für solche Anlagen sein. „Damit wäre ich einverstanden, wenn es evidenzbasiert ist“, sagte er.“ (Philipp Krohn: Versicherer sollen nachhaltiger anlegen, www.faz.net 14.6.2018)

Der Hinweis auf „evidenzbasiert“ drückt diplomatisch aus, was bereits andere Finanzaufsichtsbehörden geäußert haben: Die von der EU-Kommission und auch französischen Interessenvertretern befürwortete pauschale Begünstigung „grüner“ Investments (Green Supporting Factor) widerspricht der Einschätzung der europäischen Aufsichtsbehörden.

Alle reden von #GAFAs…

Die aktuellen und möglichen Finanzdienstleistungen von Google, Amazon, Facebook, Apple (GAFAs – vgl. Nachhaltigere Finanzwirtschaft – Nummer Zehn) sind immer wieder ein prominentes Thema.

2017-09-28 Baumgarten GAFAP

Quelle: Tobias Baumgarten, https://aboutfintech.de/infografik-gafa-und-paypal-in-banking-payment/

…und jetzt auch von #BAT

Kenner der Zahlungsverkehrsbranche verwenden schon seit einiger Zeit die Abkürzung „BAT“ für die chinesischen Internetgiganten Baidu, Alibaba und Tencent. Insbesondere die zu Alibaba gehörenden Dienstleister Ant Financial und Alipay haben ihre Aktivitäten seit einiger Zeit global ausgedehnt: Vgl. z.B. Nummer Dreizehn vom 11.10.2017. Die eindrucksvollen Aktivitäten von Ant Financial bzw. dem Bezahldienst Alipay beschreibt der Branchenkenner Tobias Baumgarten: Die Riesenameise vom 12.6.2018.

Alipay hat in Deutschland schon 2.000 Akzeptanzstellen, u.a. Rossmann, WMF-Shops und den Flughafen München. Zielgruppe sind global kaufkräftige chinesische Touristen, so dass insbesondere der Bereich Luxusgüter abgedeckt wird. Die Besonderheit liegt vor allem im technischen Bereich, da die chinesischen Kunden kaum Karten verwenden, sondern ihre Zahlungen mit auf dem generierten QR-Codes abwickeln. Für die QR-Codes im Zahlungsverkehr existiert seit Juli 2017 ein globaler Standard.

Die Potenziale der chinesischen Internetriesen hat am 28.5.2018 auch der Präsident der BaFin, Felix Hufeld, beschrieben: Digitalisierung – Chancen und Risiken in der Kredit- und Versicherungswirtschaft.

Einen Einblick in die aktuellen Entwicklungen im Alibaba-Konzern gibt ein am 17.6.2018 bei spiegel.de erschienener Artikel: Ann-Kathrin Nezik: Shopping der Zukunft – China revolutioniert das Einkaufen.

Eine pointierte Darstellung der in Ant Financial gebündelten Finanzaktivitäten findet sich im Blog von Chris Skinner: The Truth about Ant Financial.

Eine Randaktivität mit imposanten Dimensionen und auch Wirkungen wurde hier in einem früheren Beitrag beschrieben: Green Digital Finance.

Apropos China: ICBC größter Green Bond in London

Die London Stock Exchange konnte ihre aktuelle Übersicht zum Segment der Klimaanleihen kürzlich aktualisieren. Mit der Anleihe der chinesischen Bank ICBC (Industrial and Commercial Bank of China haben sich die Dimensionen in diesem Segment weiter nach oben verschoben (Vgl. ICBC London lists $1.58bn equivalent Green Bond on London Stock Exchange Green Bond Segment).

In eigener Sache

1. comdirect finanzblog award

Investabel® hat sich wieder um eine Teilnahme am comdirect finanzblog award 2018 beworben. Die Teilnahme im vergangenen Jahr hat sich in vielen neuen, wertvollen Kontakten ausgezahlt. Die Preisverleihung im abschliessenden Finanzbarcamp am 20.10.2018 ist ein lebendiger Treffpunkt der Blog- und fintechinteressierten Finanzszene.

2. Datenschutz/DSVO

Durch die ab 25. Mai 2018 in Deutschland geltende Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO) der Europäischen Union ist der rechtssichere Versand von Mails auch wenn sie keine unmittelbare Werbung enthalten an die ausdrückliche Zustimmung der Empfänger gebunden.

Sofern Sie zukünftig gezielte und dosierte Informationen zum Thema Nachhaltigkeit in der Finanzwirtschaft per Mail erhalten möchten, bitte ich Sie unter dem nachfolgenden Link um Ihre Zustimmung, wozu ein simples „Ja“ in Verbindung mit Ihrem Namen und Ihrer Mailadresse würde genügen: Datenschutz bei Investabel®. Alternativ können Sie auch eine entsprechende Mail info@investabel.com senden.

Dies betrifft natürlich nur diejenigen Adressaten, die ihre Zustimmung bisher noch nicht gegeben haben.

 

Übersicht Blogbeiträge

Übersicht Nachhaltigere Finanzwirtschaft Nummern Einundvierzig bis Eins

 

 

 

Nachhaltigere Finanzwirtschaft – Nummer Neunzehn

Beitragsbild: Original Tafelbild: Sabina Kist, KLEINGELDHELDEN, Foto: comdirect

Inhalt: comdirect FINANZbarcamp 2017; Die Grenzen von Blockchain/Bitcoin; …der Mensch bleibt im Mittelpunkt

Die Beiträge in „Nachhaltigere Finanzwirtschaft“ fassen in loser Folge relevante Nachrichten zusammen, die auf die Entwicklung hin zu einem „Mehr“ an Nachhaltigkeit und andere interessante Entwicklungen im Finanzsektor hinweisen.

15. November 2017

Dr. Ralf Breuer

comdirect FINANZbarcamp am 10.11.2017

Im Rahmen der FinTech Week Hamburg 2017 lud die comdirect am 10.11.2017 zum FINANZbarcamp zum Thema „Geldanlagen der Zukunft“ ins Hamburger Betahaus ein. Insgesamt 24 Diskussionsrunden  à 45 Minuten streiften fast die ganze Bandbreite von aktuellen Themen in der Finanzwelt: Von der Emotionalität von Anlageentscheidungen bis zu digitaler Vermögensverwaltung, künstlicher Intelligenz und Kryptowährungen. „Investabel®“ war mit dem Thema „Zukunft = digital und nachhaltig(er) – Banken sind keine Insel“ in der Runde.

 

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Fotos: Tobias Baumgarten about#Fintech

Die Ergebnisse der kurzweiligen 45 Minuten mit Mitarbeitern aus der Finanzwirtschaft, Bloggern und Beratern sind im Beitragsbild bzw. nachfolgenden Tafelbild zusammengefasst. Das Bild wurde freundlicherweise von Sabina Kist, KLEINGELDHELDEN während der Sitzung erstellt und als Foto von comdirect zur Verfügung gestellt.

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Die Diskussionsrunde hat als Kerneigenschaften für nachhaltige Geldanlageprodukte vor allem Transparenz und Glaubwürdigkeit herausgestellt. Hieran mangelt es vor allem einer Vielzahl von Fonds, die sich zwar an Nachhaltigkeitskriterien (z. B. Ausschlüsse, ESG, Best-in-class, Wertekataloge etc.) orientieren, jedoch weder für Berater noch für Kunden wirklich nachvollziehbar sind.

Banken ist dazu zu raten, Nachhaltigkeit nicht nur als Konzept, sondern als Haltung zu positionieren. Zudem wirkt „nachhaltig“ ähnlich verschwommen wie „bio“ und bedarf klarer Standards. Dies ist bekanntermaßen auch Teil der Konzepte für eine nachhaltigere Finanzwirtschaft in Europa. Vgl. Sustainable Finance Gipfel Deutschland und Nachhaltigkeit auf dem Weg in Rechnungslegung und Regulierung?.

Im Anschluss an den kommunikativen Tag mit einem sehr aufgeschlossenen Teilnehmerkreis wurden die Gewinner des diesjährigen comdirect finanzblog award 2017 bekanntgegeben und geehrt. Noch einmal einen herzlichen Glückwunsch an die Preisträger!

Die Fintech Week Hamburg 2018 ist bereits geplant: 15. bis 19. Oktober 2018.

Die Bitcoin grüßt von überall, aber…

Interessenten für Kryptowährungen und den Einsatz von Verfahren auf der Grundlage der Blockchain ist unbedingt der Artikel von Jürgen Siegert (COO von Traxpay) empfohlen: Die „disruptivste“ Zahlmethode… mit der kann man doch eigentlich gar nicht richtig bezahlen.

Kernaussage: „Wie sieht es aber bei diesem neuen, dezentralen, disruptiven und gehypten Bitcoin auf der Blockchain aus? Leider sehr sehr düster im Vergleich! Die Blockgröße von Bitcoin begrenzt die Anzahl der Transaktionen pro Sekunde auf maximal sieben. Realistisch in der Praxis ist eher drei bis vier Transaktionen pro Sekunde. Bitcoin müsste also 64.000 mal schneller werden um “nur” das diesjährige Alipay-Volumen zu verarbeiten. Bei der aktuellen Wachstumsrate von Alipay hieße dies: Kommendes Jahr müsste Bitcoin sogar 128.000 mal schneller sein und dann hat noch kein Europäer oder Amerikaner eine einzige weitere Transaktion verarbeitet.“

Botschaft: Die Abwicklung von Verkaufsrekorden wie bei Alibaba/AliPay am 11.11. sind auf der Grundlage von Blockchains geschwindigkeitsbedingt aktuell schlicht unmöglich. Ähnlich argumentiert Laura Cox auf disruptionhub.com.

…und der Mensch bleibt im Mittelpunkt

Sehr interessant ist auch eine Präsentation von Benoit Legrand, Global Head of Fintech, CEO ING Ventures bei der ING Group: Innovation for success in the digital age: sharing ING’s experience.

Kernaussage/Schlusssatz letzte Folie: „The main challenge of the digital revolution is not digital … it is human and cultural“.

Übersicht Blogbeiträge

Aktuelles – Nachhaltigere Finanzwirtschaft Nummern Achtzehn bis Eins

Nummer Achtzehn am 8.11.2017: Global Financial Development Report 2017/2018; UN Environment/World Bank Group – Roadmap for a Sustainable Financial System Report at COP23; Glücksatlas 2017; Consorsbank mit Nachhaltigkeit im Angebot; NRW Pensionsfonds mit nachhaltigen Kriterien

Nummer Siebzehn am 6.11.2017: Jamaika auch mit Nachhaltigerer Finanzwirtschaft?; McKinsey-Studie: Verantwortungsbewusst = normal; Französische Banken: Green Supporting Factor; FinTech und Nachhaltigkeit in Beispielen; Globales Dauerthema Finanzbildung

Nummer Sechzehn am 27.10.2017: Sustainable Finance Gipfel am 23.10.17 Frankfurt/M.; Nachhaltigen Geldanlagen fehlt Transparenz; Veranstaltungen zu Nachhaltigeren Finanzen; Börse Johannesburg mit Green Bonds; GAFA + Alipay(cab) in den USA; Revolut, Simpleinsurance und Allianz kooperieren; Stash – Eine junge Anlegerseite auch für Angefangene…

Nummer Fünfzehn am 18.10.2017: Entwicklungsgeschichte der FinTech/RegTech; Aktuelle FinTech-Landschaft in Deutschland; FinTech und GAFA – Situation erkannt?; Commerzbank-Analyse „What if the game changes?;  Sustainable Finance Gipfel 23.10.17; Emmanuel Macron zu Green Finance

Nummer Vierzehn am 16.10.2017: Britische Regierung hat Fokus auf „Green Finance“; Green Bonds mit starkem Momentum; Warburg Navigator live; Alibaba plant USD 15 Mrd. für Forschung; Handelsblatt Business Briefing Nachhaltige Investments

Nummer Dreizehn am 11.10.2017: FNG – Leitfaden nachhaltige Geldanlagen; ÖKO-TEST – Nachhaltige Indices und Indexfonds; Alipay weltweit und in Europa

Nummer Zwölf am 9.10.2017: EU-Kommission, Deutsche Bundesbank und niederländische Zentralbank fordern mehr Nachhaltigkeit und  Berücksichtigung von Klimarisiken; Nachhaltige Finanzwoche in Frankreich; Französische Banken stark nachhaltig engagiert; BNP Paribas mit Greenbond Fonds für Privatanleger; comdirect Fintech-Studie, Umfrage zu FinTech und GAFAs, Finanzblog-Award

Nummer Elf am 5.10.2017: Deutsche Bundesbank fordert Berücksichtigung von Klimarisiken; Nachhaltige Finanzwoche in Frankreich; Französische Banken stark nachhaltig engagiert; Pimco sieht SDGs als gute Anlagegrundlage

Nummer Zehn am 2.10.2017: www.geld-bewegt.de – Ein neues Informationsangebot der Verbraucherzentralen; Markt für Anleihen mit Klimabezug wächst weiter; FinTech und deutsche Kreditinstitute; GAFA(s) – ein neuer Begriff in der Finanzwelt

Nummer Neun am 28.9.2017: Hub for Sustainable Finance startet, Luxembourg Green Exchange notiert USD 63 Mrd. Anleihen mit Klimabezug, Studie von Schroders bestätigt starken Trend zu nachhaltigeren Anlagen

Nummer Acht am 26.9.2017: FinTech – Neue Medien, alte Regeln; FinTech und nachhaltige Entwicklung; Zuwachs staatlicher Greenbonds; Triodos ruft zum Umbau der Finanzwirtschaft auf

Nummer Sieben am 20.9.2017: Die Konsolidierung bei der Vermögensverwaltung online beginnt; ING-DiBa mit Nachhaltigkeit im Direktdepot; Mikrokredit in Westeuropa?; Blockchain nicht ohne Nachteile

Nummer Sechs am 14.9.2017: Die Bank der nachhaltigen Entwicklung – eine Nische?; RegTech – Technik kann Regulierung sicherer machen, aber Regulierer sind auch gefordert; Gesellschaftliche Langfristkosten

Nummer Fünf am 12.9.2017: Nachhaltige Finanzwirtschaft in den Programmen zur Bundestagswahl 2017; Bank für Sozialwirtschaft mit neuem nachhaltigen Aktienfonds; In eigener Sache: FinanzBlogAward 2017

Nummer Vier am 8.9.2017: Zurich Insurance Group hält USD 2 Mrd. Greenbonds; BB Fund – Based Blockchain Fund; Brasilien will bei Green Bonds China und Indien folgen; Deutsche Börse und Rat für Nachhaltige Entwicklung beschließen Kooperation für Nachhaltige Finanzwirtschaft

Nummer Drei am 29.8.2017: Australischer Versicherer investiert 25% der Nettoprämien wirkungsorientiert; Quirin Privat Bank/Quirion; RegTech gegen Ängste und Aufwendungen

Nummer Zwei am 25.8.2017: Triodos Bank mit nachhaltigem Wachstum; Rekordquartal für „grüne“ Anleihen; Resilience Bonds; Nachhaltigkeit für US-Aktionäre immer wichtiger; Umfassender Bericht zur Zukunft der Finanzdienstleistungen

Nummer Eins am 22.8.2017 mit folgenden Inhalten: GLS Klimafonds, Neue Transparenz für Investmentfonds, erste islamkonforme grüne Anleihe