2020-07-15 ESG

Beitragsbild/Bild: Darstellung Ethius Invest

Wer bei privaten Geldanlagen „nachhaltig“ oder „Nachhaltigkeit“ sucht, findet eine große, verwirrende Vielfalt. Dieser Beitrag versucht, die Orientierung zu erleichtern.

Dr. Ralf Breuer

21. Juli 2020

Nachhaltige Anlagen – viel Verwirrung…

Wer nach „nachhaltig“ oder „Nachhaltigkeit“ bei Geldanlagen und insbesondere Fonds sucht, kann schnell kapitulieren. So führt die Suche nach „Ökologie/Nachhaltigkeit“ in der Fondssuche bei ING Deutschland zu 115 Treffern. Suchen nach „sustainable“ (124), ESG (88) und SRI (41, alle Stand 15.7.2020) verwirren wohl noch mehr. Darin findet sich dann eine große Vielfalt von Konzepten zum Umgang mit Nachhaltigkeit generell (ESG, SRI, SDG) und thematische Fokussierungen (z.B. Klima, Umwelt, Wasser).

Bei den Produkten wird in der Regel nicht unterschieden, ob sie nachhaltig im Sinne des Produktkonzeptes sind oder aber Nachhaltigkeit nur durch Grundsätze auf der institutionellen Ebene des Anbieters begründet werden. Letztes wird vom Forum Nachhaltige Geldanlagen FNG als „verantwortlich“ eingestuft und schließt nachhaltige Produkte im engeren Sinne ein. Die nachfolgenden Grafiken des FNG stammen aus dem FNG Marktbericht Nachhaltige Geldanlagen 2020.

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Nachhaltige Anlage“strategien“ bestehen manchmal lediglich in Ausschlüssen bestimmter Investitionszwecke, z.B. der Herstellung von Personenlandminen und Streumunition. Insofern verfolgen sie eher das Ziel ‚Schlimmeres verhindern‘ und weniger ‚Gutes schaffen‘. Dies gilt grundsätzlich auch für Produkte, denen ethische Grundsätze, z.B. einer Religionsgemeinschaft zugrunde liegen.

Als nachhaltig werden auch Ansätze angepriesen, bei denen nach Kennziffern der jüngeren Vergangenheit „nachhaltigere“ Unternehmen in den einzelnen Branchen ausgewählt (best-in-class/best-in-progress) ausgewählt oder sich der Vermögensverwalter als Anteilseigner für mehr Nachhaltigkeit in den Unternehmen engagiert (Engagement bzw. Stimmrechtsausübung).

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Die Abgrenzung zwischen diesen „Strategien“ ist nicht scharf. Vielmehr werden die verschiedenen Ansätze bei den Investoren und auch in den (Fonds-)Produkten in mehr oder weniger konsequenter Art und Weise kombiniert.

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Leider bieten auch „Siegel“ und „Labels“ nur eine eingeschränkte Orientierung, da sie eine Vielzahl von Varianten von nachhaltigen Anlagekonzepten einschließen. So ist die Prüfung von Produkten durch das FNG-Siegel freiwillig und kostenpflichtig. Es bietet vor allem eine gesicherte Prüfungs- und Datenqualität. Gemessen am Gesamtangebot ist auch die Zahl von 104 Fonds mit FNG-Siegel trotz starker Zuwächse immer noch gering. Nur bei einem Fonds wurde die Bewerbung nicht mit einer Auszeichnung belohnt. Auffällig ist allerdings, dass sich keine Publikumsfonds der größten deutschen Fondsgesellschaften beworben haben.

Weitere öffentlich zugängliche Bewertungen in der Form von ESG-Scores (Punktbewertungen), CO2-Fußabdrücke oder auch das Morningstar Sustainability Rating sind eher Mittel für die Risikoeinschätzung. Sie orientieren sich an Kennziffern zur Nachhaltigkeit in den vorausgegangen Berichtsperioden.

Die EU Kommission entwickelt als Teil ihres Aktionsplans „Sustainable Finance“ derzeit eine vorwärts, auf Verwendungszwecke gerichtete Klassifizierung (die sogenannte Taxonomie), die sich aber zunächst nur auf ökologische Aspekte konzentriert. Die Fertigstellung eines vollständigen Schemas, das auch soziale Nachhaltigkeit erfasst, ist kaum vor dem Jahr 2022 zu erwarten.

Nachhaltigkeit – Begriff im Wandel

Traditionell und immer noch sehr stark in der Wahrnehmung verbreitet werden mit Nachhaltigkeit überwiegend oder sogar ausschließlich Umweltaspekte verbunden. Tatsächlich entstand der Begriff auch in der Holzwirtschaft als Balance zwischen dem  Wachsen und Fällen von Bäumen (Carl von Carlowitz 1713). In den 80er wurde der Begriff dann auf die Sicherung der Reserven natürlicher (fossiler) Ressourcen auch für künftige Generationen ausgedehnt (Brundtland-Bericht 1987).

In der Zwischenzeit hat sich das Verständnis von Nachhaltigkeit erneut und sehr grundlegend gewandelt. Es geht nicht mehr allein um die Sicherung der Ressourcen, sondern den Erhalt der Lebensbedingungen für Menschen auf dem Planeten, weit über den Klimawandel hinaus.

Nachhaltigkeit – Wirtschaften im Einklang mit Mensch und Umwelt

Das moderne Verständnis von Nachhaltigkeit ist geprägt von der Berücksichtigung dreier Dimensionen: Ökologie (Ecology), Gesellschaft (Society) sowie Menschen und Gesellschaft (Governance). Insofern wird „nachhaltig“ als Zusammenspiel in diesen drei Dimensionen gesehen. Der Blick hierauf wird üblicherweise mit der englischen Abkürzung „ESG“ versehen.

ESG bei Unternehmen und Finanzprodukten ist in der Regel aber nur ein Rückblick bzw. eine aktuelle Momentaufnahme. So z.B. in den meisten Nachhaltigkeitsberichten von Unternehmen, die sich aber oft wesentlich auf Kennziffern des Umweltmanagement – Energie-/Wasserverbrauch/Emissionen/Abfall – und damit ökologische Aspekte beschränken. Daneben sind einige Berichtsteile zur Unternehmensführung (Geschlechterverteilung, (Aus-)Bildungsangebote, betriebliche Sozialleistungen) gewidmet. In manchen Branchen besteht zusätzlich ein gesellschaftliches Engagement, dass aber eher mit einer Haltung von Wohltätigkeit und weniger mit einem Beitrag zu Nachhaltigkeit kommuniziert wird.

Nachhaltigkeit – Pflicht oder Einstellung?

Auf der Grundlage der europäischen Richtlinie 2014/95/EU hat der Deutsche Bundestag am 09.03.2017 Anpassungen des Handelsgesetzbuches beschlossen (§ 289b ff HGB), das sogenannte „CSR-Richtlinie-Umsetzungsgesetz (CSR-RuG)“. „CSR“ steht dabei für „unternehmerische soziale Verantwortung“ bzw. „Verantwortungsgefühl“ (Corporate Social Responsability). Die Abkürzung wird zwar für die Berichterstattung und auch in Unternehmen oft genutzt, nicht aber in Verbindung mit Finanzprodukten.

Berichtspflichtig sind kapitalmarktorientierte Unternehmen sowie Finanzinstitute und Versicherungen mit im Jahresdurchschnitt mehr als 500 Mitarbeiter/-innen. Diese Unternehmen berichten seit dem Berichtsjahr 2017 über Konzepte, Ergebnisse, Risiken und wesentliche Leistungsindikatoren zu Umwelt-, Arbeitnehmer- und Sozialbelangen, zur Achtung der Menschenrechte und zur Bekämpfung von Korruption und Bestechung.

Die Unternehmen können diese Berichtspflichten auf unterschiedliche Art und Weise erfüllen, u.a. auch durch Abgabe einer „Entsprechenserklärung“ beim Deutscher Nachhaltigkeitskodex (DNK). Der DNK wird von einer größeren Anzahl berichtspflichtiger kleiner Kreditinstitute genutzt. Auch nicht berichtspflichtige Unternehmen und Einzelunternehmer können hier freiwillig berichten. Die berichteten Informationen sind für Jedermann zugänglich.

 

2020-07-15 CSR

Neben der rückblickenden Berichterstattung ist „CSR“ vor allem als Handlungsrahmen für unternehmerische Tätigkeit zu verstehen. Bei einigen Industrie- und Handelskammern wurden „CSR-Kompetenzzentren“ für beratende Hilfen der örtlichen Wirschaftsunternehmen eingerichtet. So bestehen in Nordrhein-Westfalen neben einem landesweiten „CSR Hub“ sechs regionale Kompetenzzentren, z.T. mit Branchenschwerpunkten (CSR NRW). „Es geht um ein Unternehmertum, das im Dialog mit der Gesellschaft ökonomische, ökologische und soziale Unternehmensziele ausbalanciert.“ heißt es einleitend auf der Seite.

Vor diesem Hintergrund beinhaltet der Begriff CSR zwei verschiedene Sichtweisen: 1. Den Rückblick in der Berichterstattung mit einem Schwerpunkt auf die (ESG-)Berichterstattung und 2. eine Handlungslinie für Unternehmen die sich nach außen und die Zukunft richtet. Vor dem Hintergrund des Klimawandels und anderer absehbarer Veränderungen kann die Abkürzung CSR mittlerweile auch als Risikovorsorge zur Vermeidung von Nachhaltigkeitsrisiken als „Corporate Sustainability Risk“ umgedeutet werden.

Der Begriff „Sozial verantwortliches Investieren“ (Socially Responsable Investing, SRI) komplementiert CSR mit einer Sicht der Investoren auf das Unternehmen von außen: Nachhaltigkeitskriterien sind die Grundlage für Investorenentscheidungen. Solche Handlungsrahmen finden sich beispielsweise auch in den „UN Principles of Responsible Investment“ bzw. auch in branchenspezifisch abgefassten UN Prinzipien für verantwortungsbewußte Bank- oder Versicherungsgeschäfte.

Nachhaltigkeit als ganzheitliches Bild…

Das moderne Verständnis von Nachhaltigkeit geht über die tradierten Vorstellungen weit hinaus. Es orientiert sich an der 2015 von einer hochrangigen globalen Gruppe (u.a. mit dem früheren Bundespräsidenten Horst Köhler) formulierten „Agenda 2030“ der Vereinten Nationen mit ihren 17 nachhaltigen Entwicklungszielen (#17Ziele, Sustainable Development Goals, SDGs).

Der Name „Ziele“ ist nicht ganz glücklich gewählt, da z.B. „kein“ bei den Zielen 1 und 2 in dieser Absolutheit kaum erreichbar scheint, jedoch „weniger“ einen realistischeren Anspruch formuliert. Die „17 Ziele“ sind eher als die 17 dringendsten Probleme für die Existenz der Menschheit auf dem Planeten Erde aufzufassen.

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Die „17 Ziele“/SDGs wurden in 163 Teilziele formuliert, die teilweise bis zum Jahre 2030 erreicht werden sollen. Dieses Zielsystem bildet die Grundlage für die deutsche nationale Nachhaltigkeitsstrategie, die Strategien von Bundesländern sowie auch für eine steigenden Anzahl deutscher Kommunen und Kreise. Auch immer mehr Unternehmen haben an der Agenda 2030 ausgerichtete Nachhaltigkeitsstrategien formuliert.

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Die Zielerreichungen werden in der Berichterstattung sowie durch das statistische Bundesamt bzw. die jeweiligen Landesämter verfolgt. Auch einige Unternehmen haben ihre Nachhaltigkeitsberichterstattung an den SDGs ausgerichtet, so z.B. der Allianz-Konzern (Allianz Sustainability Report).

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Das Denken und Handeln auf der Grundlage der Agenda 2030 wird damit unmittelbar auf die Erzielung von (Aus-)Wirkungen in der Zukunft gerichtet. Insofern können die „SDGs“ auch als Konkretisierungsmöglichkeiten im Sinne von „gelebter Verantwortung“ bei „CSR“ verstanden werden. Oder aber auf „Wirkung (Impact)“, was als Ausdruck der stärksten Motivation im Handeln und Investieren angesehen wird. Die Übersicht im Beitragsbild bzw. ersten Bild versucht, die verschiedenen Sichtweisen abzugrenzen bzw. in einander zu überführen.

2020-07-15 ESG

Darstellung: Ethius Investment

Nachhaltigkeit – warum so unterschiedlich?

Die Herausbildung der unterschiedlichen Begriffe bzw. sie ausdrückenden Abkürzungen ist teilweise einem Wandel in der Zeit, aber auch maßgeblich der jeweiligen Perspektive geschuldet: Sie bezeichnen jeweils konkretere Sichtweisen nach hinten oder vorn, nach  außen oder innen. So richten sich „ESG“-Ansätze stärker nach innen und rückwärts, während „SRI“ eher eine Verhaltensweise mit Wirkung auf Gegenwart und Zukunft beschreiben.

Beide Blickrichtungen haben ihren Eigenwert. Auch für die Berichterstattung der Begriff der „doppelten Wesentlichkeit“ herausgebildet: Bei den Chancen und Risiken von Nachhaltigkeit für Unternehmen geht es sowohl um Auswirkungen auf das Unternehmen als auch die Wirkung der unternehmerischen Tätigkeit nach außen.

2020-07-15 Doppelte Wesentlichkeit

Quelle: www.altii.de

Die Berücksichtigung beider Wirkungsrichtungen liegt nicht im Ermessen der berichtenden Unternehmen: Das Handelsgesetzbuch (HGB) sieht in § 289c vor, dass im Rahmen der nicht-finanziellen Erklärung jeweils Angaben zu machen sind, die für das Verständnis des Geschäftsverlaufs, des Geschäftsergebnisses und der Lage der Kapitalgesellschaft erforderlich seien. Dabei ist als neben der Sicht auf das eigenen Handeln in der Vergangenheit auch ein Perspektive auf äußere Einflüsse in der Zukunft einzunehmen, z.B. die direkten und indirekten Folgen des Klimawandels.

SDGs und Klimastrategie – die neue Normalität

Die Orientierung der unternehmerischen (Nachhaltigkeits-)Strategie an der Agenda 2030 verbreitet sich immer stärker in der Unternehmenspraxis. Sie hat für Unternehmen aller Größen einen strategischen Mehrwert, weil sie die zukünftige Rolle (bzw. Relevanz) im Umfeld der unternehmerischen Tätigkeit (modern: Ökosystem) absichern kann. Folgerichtig hat auch der Deutsche Nachhaltigkeitskodex DNK seine Formate um die SDGs ausrichten sie in der Überarbeitung mit der „doppelten Wesentlichkeit“ verzahnen (vgl. Wesentlichkeit und die SDGs im Deutschen Nachhaltigkeitskodex: Wir entwickeln den DNK weiter!, 23.7.2019).

Die Emission von Treibhausgasen (vulgo CO2) ist unter den Nachhaltigkeits- bzw. ESG-Kriterien nur ein Aspekt. Mit dem Wunsch zur Bekämpfung des Klimawandels und den mit ihm verbundenen direkten und indirekten Klimarisiken haben Emissionen auch einen großen, eigenen Stellenwert erhalten. Immer mehr Unternehmen haben deshalb eigene Klimastrategien formuliert und teilweise auch sehr fest in der Unternehmensführung verankert. In manchen Großunternehmen ist die Erreichung von Reduktionszielen auch eine Bestimmungsgröße für die variable Vergütung von Führungskräften geworden, z.B. bei der Bayer AG.

Im Mai 2020 155 Unternehmen aus der ganzen Welt die Politik aufgefordert, die Einhaltung eines Klimaziels von 1,5° Erderwärmung sicherzustellen (vgl. https://sciencebasedtargets.org/ceo-climate-statement/). Darunter sind auch Bayer, Beiersdorf, Henkel und Symrise aus Deutschland.

Auch für Finanzprodukte gewinnen unternehmerische Klimastrategien immer stärker an Bedeutung. Die EU-Kommission wurde mit der Erarbeitung neuer Maßstäbe für den größten Teil der Finanzinstrumente beauftragt. Neben einem Sollkatalog von Nachhaltigkeitskriterien (ESG) sollen den sogenannte Benchmarks zukünftig auch unternehmerische Klimastrategien zugrunde liegen: Inwieweit orientiert sich das emittierende Unternehmen am Klimaschutzabkommen von Paris?

Auch in Deutschland haben sich bei Finanzinvestoren bereits verschiedene „Klimastrategien“ etabliert, wie die folgende Übersicht des FNG, Forum Nachhaltige Geldanlagen zeigt:

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Aber auch bei „Klimastrategien“ findet sich im Investorenverhalten leider kein eindeutiges Muster, weil unterschiedliche Ansatzpunkte gewählt werden. Zudem kann eine Ausrichtung von Anlagen am (historischen) CO2-Fußabdruck zu irreführenden Ergebnissen führen, weil vor allem ohnehin emissionsarme Branchen wie Banken, Versicherungen und die Pharmaindustrie bevorzugt werden (vgl. Klimawandel – Ein Anlagethema mit Tücken).

Versuch zu einem Fazit

Blogartikel können keine Handbücher ersetzen, aber hoffentlich den Zugang erleichtern. Insofern der Versuch, ein einigermaßen handliches Fazit für eine verwirrende, vielfältige Materie zu finden:

  • Der Begriff „Nachhaltigkeit“ unterlag und unterliegt einem stetigen Wandel
  • Die Ausrichtung an der Zukunft im Sinne der Agenda 2030 folgt dem geänderten Zeitgeist, dass nicht länger die Schonung fossiler Ressourcen, sondern die Sicherstellung der Lebensbedingungen für Menschen auf dem Planeten oberste Priorität haben sollten
  • Die individuelle Einschätzung von Nachhaltigkeit unterliegt ähnlichen Spielräumen wie die Fairness im Sport. Sie hängt stark von der jeweiligen Perspektive (Sportart) aber auch eigenen Vorlieben bzw. Fähigkeiten ab (was ist noch „gesunde Härte?). Leider gibt es für Nachhaltigkeit mit der Agenda 2030 zwischenzeitlich Regeln wie im Sport, aber keine Schiedsrichter. – Dies könnte sich ändern, wenn Nachhaltigkeit im Grundgesetz verankert würde und damit verfassungsrechtlich beurteilt werden könnte.
  • Für Investoren und private Geldanleger sind Entscheidungen über die eigenen Vorlieben und Wünsche unvermeidbar: Reicht es, z.B. mit Ausschlüssen Schlimmeres zu verhindern? Soll nur in heute ohnehin schon „bessere“ Unternehmen investiert werden? Oder soll die Ausrichtung auf zukünftige Wirkung gerichtet sein? – Dabei gilt, dass die Auswahl mit steigendem Anspruch deutlich abnimmt.