Nachhaltigere Finanzwirtschaft – Nummer Siebenundsechzig: Ein Jahr EU-Aktionsplan

Beitragsbild: Presse- und Informationsamt der Bundesregierung (BPA)

 

Inhalt: Ein Jahr EU-Aktionsplan; Bundesregierung will Deutschland zu einem führenden Sustainable-Finance-Standort machen (sic); Polen mit € 2 Mrd. Green Bonds; Was sagen Finanzminister und Sparkassenpräsident?; #Rosenmontag4Future; Oskar ohne Zukunft?; Kreditkarten: Gestern, heute, morgen; Sparda-Bank München: Nachhaltigkeit und Ökonomie; In eigener Sache:  Angebote Seminare, Vorträge, Workshops; Datenschutz/DSGVO

Die Beiträge in „Nachhaltigere Finanzwirtschaft“ fassen in loser Folge relevante Nachrichten zusammen, die auf die Entwicklung hin zu einem „Mehr“ an Nachhaltigkeit und andere interessante Entwicklungen im Finanzsektor hinweisen.

8. März 2019,

Dr. Ralf Breuer

Ein Jahr EU-Aktionsplan

Am 8.3.2018 veröffentlichte die EU-Kommission ihren Aktionsplan für Nachhaltigkeit in der europäischen Finanzwirtschaft. Bei der öffentlichen Präsentation und Diskussion am 22.3.2018 unterstützte der französische Staatspräsident den Plan mit einem starken persönlichen Appell vor Ort. Was ist seither geschehen? – Je nach Blickwinkel liegt der Befund zwischen „reichlich viel“ und „herzlich wenig“. Einige Beispiele:

Reichlich viel…

  • Der heiße Sommer 2018 mit Dürre und Waldbränden schärften das Bewußtsein der breiten europäischen Bevölkerung für den Klimawandel
  • Breite Bevölkerungsschichten solidarisierten sich parteiübergreifend gegen die Rodung des Hambacher Forstes
  • Drohende Dieselfahrverbote und die Energiewende arbeiteten sich bereits tief in die Bilanzen und Perspektiven der gesamten (Kredit-)Wirtschaft
  • Klimarisiken haben aufsichtlich eine hohe Relevanz
  • Auch andere Themen von Nachhaltigkeit wie Bildung und bezahlbares Wohnen haben für die Wahlberechtigten einen hohen Stellenwert
  • Mit den Schulstreiks nach dem Beispiel der sechszehnjährigen Schwedin Greta Thunberg ist der Klimaschutz zu einer wesentlichen Forderung junger Bevölkerungsschichten geworden
  • Private (BdB) und öffentliche (VÖB) Banken sowie viele globale Stimmen in der Finanzindustrie haben den EU-Aktionsplan begrüßt
  • Die EU-Expertengruppe hat zwischenzeitlich einen ersten Entwurf für die Klassifizierung von nachhaltigen Finanzprodukten vorgelegt (sogenannte „Taxonomie“)

Herzlich wenig…

  • Die Rodung im Hambacher Forst wurde gerichtlich ausgesetzt, nicht aus Gründen der Staats- oder Unternehmsräson
  • Die Bundesregierung der der Ministerialapparat hat sich bei verschiedenen Gelegenheiten zustimmend zum EU-Aktionsplan geäußert. Allerdings sieht der Beschluß des Staatssekretärausschusses für nachhaltige Entwicklung vom 25.2.2019 lediglich den Anspruch auf einen „führenden Finanzplatz Deutschland“ einen „Strategieentwurf“, jedoch keine konkreten Umsetzungsschritte vor
  • Die größten deutschen Finanzgruppen haben sich bei Nachhaltigkeit kaum oder gar nicht positioniert (Anm.: Vielleicht ändert sich dies am 4.6., s.u.)
  • Die Politik und Teile der Öffentlichkeit bewerten die jugendlichen Proteste für besseren Klimaschutz zum Teil – wider die eigene (politische) Vernunft

Greta Thunberg kam sowohl beim Weltklimagipfel 2018 in Katowice als auch beim Weltwirtschaftsgipfel 2019 in Davos zu Wort. In Katowice stellte sie sinngemäß fest: „Politiker wollen nicht die Welt retten, sondern die nächsten Wahlen gewinnen“.

In diesem Punkt scheint sie zu irren: Etwa fünf Prozent oder 3 Mio. der Wahlberechtigten bei der Bundestagswahl 2017 waren Erst- und Jungwähler. Nur die FDP konnte in dieser Altersgruppe bis zu 24 Jahren einen Zweitstimmenanteil über dem Wahlergebnis erzielen. Trotz der abnehmenden Geburtenzahlen in den Jahren 1999 bis 2002 werden bis zur nächsten Wahl 2021 weitere 3 Mio. junge Menschen wahlberechtigt. (Quellen: Destatis, gerne die relevanten Links bei Bedarf).

Zusammen mit den jungen Menschen, die sich als Studenten mit den Demonstranten bei #FridaysForFuture solidarisieren und den wachsenden Initiativen Erwachsener (#ParentsForFuture, #ScientistForFuture) erscheint die rüde Ablehnung der Schülerinitiativen durch einige Politiker ungeachtet der dafür genannten Gründe politisch kaum opportun, wenn die Sache in sich nicht bestreitbar ist.

Was für die Politik gilt, gilt noch mehr für die Kreditwirtschaft: Jung- und Erstwähler sind das zahlenmäßig größte Potenzial neuer Kunden. Und was die jungen Menschen fordern, wird nahezu jeden Freitag ausgesprochen.

Bundesregierung will Deutschland zu einem führenden Sustainable-Finance-Standort machen (sic)

So lautet der Originalton der Mitteilung des Presse- und Informationsamts der Bundesregierung (BPA) vom 26.2.2019 (BPA 26.2.2019) zur Sitzung des Staatssekretärsausschusses für nachhaltige Entwicklung am Vortag. Und weiter:

„Schwerpunkt der gestrigen Sitzung des Staatssekretärsausschusses für nachhaltige Entwicklung unter Leitung von Bundesminister Prof. Helge Braun im Bundeskanzleramt war das Thema Nachhaltige Finanzen (Sustainable Finance). Darunter versteht die Bundesregierung, dass Nachhaltigkeitsaspekte von Finanzmarktakteuren bei Entscheidungen berücksichtigt werden. An der Sitzung nahmen die für Nachhaltigkeitsthemen zuständigen Staatssekretäre der Bundesministerien sowie externe Expertinnen und Experten teil.

Initiiert vom Bundesministerium der Finanzen (BMF) und dem Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und nukleare Sicherheit (BMU) und in enger Abstimmung mit dem Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) beschloss der Staatssekretärsausschuss, eine Sustainable Finance-Strategie der Bundesregierung zu entwickeln. Damit soll Deutschland zu einem führenden Sustainable-Finance-Standort ausgebaut werden.“

Liest sich erst einmal gut, aber wirklich konkret wird Nachhaltigkeit in Finanzwirtschaft (Sustainable Finance) damit nicht. Zunächst einmal geht es um Strategie. Und dies fast genau ein Jahr nach der Veröffentlichung des Aktionsplans der EU-Kommission (Der Aktionsplan der EU-Kommission geht in die Umsetzung) und ein halbes Jahr nach dem zweiten deutschen „Sustainable Finance Gipfel“ mit starker Beteiligung verschiedener Bundesministerien (Nachhaltigere Finanzwirtschaft – Nummer Fünfzig – Sustainable Finance Gipfel Deutschland).

Die Begebung von Klima- oder Nachhaltigkeitsanleihen (Green Bonds, Sustainability Bonds) wird derzeit lediglich für die Anschlußfinanzierung laufender Anleihen erwogen. Neue Projekte, insbesondere für den Klimaschutz und die Energiewende sind demnach nicht geplant. Aus ökonomischer Sicht ist die „schwarze Null“ im derzeitigen Zinsumfeld ohnehin nicht rational. Entweder sollte entschuldet werden oder aber das Zinsniveau für die Finanzierung langfristiger Infrastrukturprojekte genutzt werden. Dass der Markt hierfür sehr aufnahmebereit wäre, wurde an zwei Emissionen des polnischen Staats deutlich.

Polen mit € 2 Mrd. Green Bonds

Ab dem 7.3.2019 werden an der Börse Luxemburg zwei Anleihen der Republik Polen notiert, die den internationalen Standards für Green Bonds (Green Bonds Principles) und dem von dem Land selbst gesetzten Standard genügen. Sie sind mit einer „zweiten Meinung“ von Sustainalytics versehen.

Bei der Platzierung der Anleihen über € 1,5 Mrd (1%, 10 Jahre) und € 500 Mio. (2%, 30 Jahre) lag das Zeichnungsvolumen mit € 3,5 Mrd. bzw. € 1,5 Mrd. deutlich über den Emissionsvolumina. Die Mittelverwendung ist auf Projekte in folgenden Bereichen beschränkt: Erneuerbare Energien, Eisenbahninfrastruktur, nachhaltige Landwirtschaft, Wiederaufforstung, Nationalparks, Renaturierung kontaminierter Landschaften. U.a. ist auch die Verwendung der geschaffenen Infrastruktur für den Transport fossiler Brennstoffe (insbesondere also Kohle) ausgeschlossen. Auf der Internetseite der polnischen Regierung sind die Unterlagen zur Dokumentation bereitgestellt: Ministry of Finance – International Bonds.

Was sagen Finanzminister und Sparkassenpräsident ?

Am 5.3.2019 versandte der Rat für Nachhaltige Entwicklung das Programm der 19. Jahreskonferenz. Auf der Referentenliste sind neben Union-Vorstand Alexander Schindler auch Finanzminister Olaf Scholz und DSGV-Präsident Dr. Karl-Peter Schackmann-Fallis. Beide Persönlichkeiten haben sich bisher zu Nachhaltigkeit nicht als Herzensangelegenheit geäußert.

Insofern wird es interessant sein, wie sich Herr Dr. Schackmann-Fallis in einem Podiumsgespräch und der Finanzminister in der darauf folgenden dreissigminütigen Rede äußern werden.

#Rosenmontag4Future

Die von Jaques Tilly entworfenen Mottowagen aus dem Rosenmontagszug in Düsseldorf werden üblicherweise zerstört. Nicht aber dieser Wagen mit der Darstellung von Greta Thunberg, der sechzehnjährigen schwedischen Klimaaktivistin, die als Ideengeber für die Freitagsdemonstrationen – #Fridays4Future bzw. #Fridays4Future – für den Klimaschutz gilt:

2019-03-06 Karneval Duedo Greta Thunberg

Bild: WDR/Hanna Makowka

Der Westdeutsche Rundfunk berichtete, dass der Künstler den Wagen der Schülerbewegung für den Klimaschutz „Fridays For Future“ schenkt, um deren Kampagnen zu unterstützen (www.1wdr.de). Mittlerweile beteiligen sich auch immer mehr Erwachsene in Deutschland und bilden Ortsgruppen „Parents For Future“ oder auch berufsgruppenspezifisch wie in der Wissenschaft (#Scientist4Future).

Mit den Schulstreiks und Schülerprotesten wird das Thema Klimaschutz und Nachhaltigkeit stark in die Familien und das Alltagsleben getragen. Dies wirkt sich unmittelbar auf das Kauf- und Nachfrageverhalten in Deutschland aus. Was wäre einfacher als beispielsweise das Geldvermögen für Nachhaltigkeit einzusetzen? Grundsätzlich ist es einfach, allerdings aufgrund des mangelnden Angebots der großen Finanzgruppen unbequem. Vor diesem Hintergrund hat die Union Investment mit ihrem neuen Angebot PrivatFonds: Nachhaltig (Nummer Dreiundsechzig) einen sehr guten Startpunkt erwischt.

Mehr zu Geldanlagen in Nachhaltigkeit, die 17 nachhaltigen Entwicklungsziele der Vereinten Nationen: SDG – S(innvoll) D(eponiertes) G(eld).

Oskar ohne Zukunft?

Die Zahl der Onlineangebote für die Vermögensverwaltung in Deutschland schwankt stark. Einige Anbieter haben ihre Dienstleistungen nach kurzer Frist wieder eingestellt, neue kommen hinzu. So auch „Oskar“ (www.oskar.de), eine Ausgründung des Medienportals finanzen.net aus der Axel Springer-Gruppe. Die flotten, im Du gehaltenen Texte suggieren eine jugendliche Ansprache. Allerdings nicht inhaltlich wie mit nachhaltigen, z.B. klimabewußten Geldanlagen. Geboten wird lediglich das Programm von scalable capital mit ETF-Portfolien und Risikomanagement. Da wäre ein inhaltlicher Bezug zu den aktuell bewegenden Inhalten der Jugendlichen und ihrer Eltern deutlich glücklicher gewesen.

Die Kombination Medien und Vermögensverwaltung ist relativ selten, allerdings ist es um den mit viel Getöse angetretenen Zukunftsfonds bereits nach sehr kurzer Zeit sehr ruhig geworden (vgl. Nummer Fünfundfünfzig: Weltspartag).

Kreditkarten: Gestern, heute, morgen

Gestern…

…war Kreditkarte vor allem American Express, Diners Club, Mastercard oder Visa. Dann wurden vor rund 20 Jahren die Karten vergoldet, mit mehr oder weniger nützlichen Versicherungen kombiniert sowie Kooperationen mit Autoherstellern, Fluggesellschaften und anderen Unternehmen gesucht, um die Markenbindung zu übertragen. Und Kreditkarten hatten eine gewisse einkommens- bzw. bonitätsabhängige Exklusivität. Und Zahlung war Papier.

Und vor etwa 18 Monaten war Kreditkarte auch etwas von Ausbeutung: Die Artikel zu den Praktiken bei dem britischen FinTech Revolut (deutsche Seite) wurden auch von Gründer Nikolay Storonsky im Blog des Unternehmens nicht dementiert: Revolut’s culture: the past, the present and the future. So wurden Bewerber aufgefordert, vor einer Entscheidung über die Bewerbung (!) zunächst einmal 200 neue Kunden zu werben, um ihre Qualitäten unter Beweis zu stellen. Auf diese Art wurden Marketingkosten gespart und trotzdem 2,8 Mio. Kunden gewonnen. U.a. wurde ständige Verfügbarkeit der Mitarbeiter erwartet und bei Verfehlung von Zielvorgaben ohne Aussprache gekündigt: Revolut insiders reveal the human cost of a fintech unicorn’s wild rise. In der Summe führte dies zu starker Fluktuation und zeitweise vielen offenen Stellen.

…heute…

…kann Kreditkarte jede(r), zumindest als direkt auf dem Konto belastete „Direct Debit“-Karte oder vorausbezahlte „Prepaid“. Sogar kostenlos und ohne Schufa. Einfacher als eine normale Kontokarte bzw. Girocard bei einer Bank.

Und es gibt auch ein Konto dazu: Bei o.g. Revolut in Pfund und Euro mit günstigen Devisen- bzw. Sortengeschäft. Und in der Grundstufe kostenfrei. Dies gibt es auch bei N26 aus Deutschland (vgl. Nummer Vierundsechzig).

Etwas anders ist das Modell von Curve (ausführlich: Tobias Baumgarten, Curve – die Kreditkarte für alle Fälle). Es handelt sich hier beim Basisangebot „Curve Blue“ um eine kostenlose Mastercard ohne Konto. Dafür besteht die Möglichkeit, in der App alle Kreditkarten von American Express, Mastercard und Visa aufzuspielen, auszuwählen und sogar rückwirkend nach der Zahlung die belastete Karte zu ändern. Curve verschlankt also die Brieftasche, Karten können nicht verloren oder gestohlen werden und Curve kann über die App sofort gesperrt werden.

Und Curve ist auch „Kundenerlebnis“: Nach einer Aktualisierung der App dauerte es beim Verfasser einen Monat bis die App wieder wie gewohnt funktionierte und nicht jungfräulich auf einen Neukunden wartete. Der Service stellte mehrfach die gleichen Fragen und am Ende sogar die nach der Zufriedenheit mit der „Hilfe“.

Aber warum dann hier ein paar Zeilen dazu? Curve, N26 und Revolut haben jeweils auch Kreditkarten aus Metall im Angebot. Echte Menschen zeigen sie ganz begeistert und bejubeln den Erhalt in sozialen Medien. Ja, und sie zahlen für diese Stücke auch – freiwillig – sportliche monatliche Preise von GBP 14,99, € 16,90 bzw. € 13,99 (Stand: 7.3.2019) – bei Curve und N26 sogar in drei Farben…

2019-03-07 Curve

Quelle: Curve

Eine sportliche Jahresgebühr für etwas zum Einmalzeigen? Erinnert an Pokemon, Scoubidou, Tamagotchi. Kamen alle und hielten sich nicht lange.

Länger dürfte sich dagegen Tomorrow halten: Girokonto und direkt gebuchte Mastercard kostenlos. Und alles auf Nachhaltigkeit. Und auch eine Karte als Hingucker, voll im aktuellen Zeitgeist der protestierenden Jugend:

2018-11-21 Tomorrow4

Tomorrow finanziert aus Interbankgebühren Baumpflanzungsprogramme. Eine Idee, die gut angenommen wird. So z.B. auch in China: Green Digital Finance.

…und morgen?

„Morgen“ wird sehr wahrscheinlich auch Tomorrow auf den Hinguckereffekt bei den Karten verzichten. In Asien und Afrika sind gar keine Karten gebräuchlich und in europäischen Luxusgeschäften, Flughäfen sowie auch in den Taxis von New York und San Francisco zahlen chinesische Touristen mit QR-Codes auf ihren Smartphones. Vorteil: Es wird keine stationäre Infrastruktur benötigt, nicht einmal Strom aus der Steckdose.

Und noch ein Vorteil: Die Karte mit Chip und Magnetstreifen kann komplett entfallen. Verschlankt die Brieftasche noch weiter und spart enorm wertvolle Rohstoffe. – Karten vielleicht aus nachwachsenden Rohstoffen? Klingt gut, aber wegen der Chips und weiterer Gründe eben doch nicht gut: Karte bio, alles gut? – Leider nicht…

Für Smarphonenutzer ist der Kartenverzicht ganz leicht zu bewerkstelligen. Bei der Einführung von Apple Pay konnte ausgerechnet die Deutsche Bank mit einer virtuell begebenen Karte punkten:

Quelle: Jochen Siegert via Twitter/Deutsche Bank

Und vor diesem Hintergrund und mit der Metallkarte als margenstärkstem Produkt startet N26 in Brasilien. Gegen einen Wettbewerber mit ähnlichem Angebot und bereits 5 Mio. Kunden… Nubank – Wikipedia EN. Nach eigener Aussage hat N26 die Ambition von 100 Mio. Kunden weltweit. Auch in Afrika und Asien?

Sparda-Bank München – Nachhaltigkeit und Ökonomie

Für Leser, denen der Aktionsplan zu theoretisch, Tomorrow zu exotisch oder die GLS Bank zu grün ist, kann Blick auf die größte Genossenschaftsbank in Bayern und bundesweite Nummer Neun im Bundesverband der Volks- und Raiffeisenbanken (BVR) und deren Pressemitteilung vom 27.2.2019 empfohlen werden: Bilanz 2018: Sparda-Bank München verbindet erfolgreich Nachhaltigkeit und Ökonomie.

In eigener Sache

Angebot Seminare, Vorträge, Workshops

Laut Scope sind in Deutschland 641 Fonds mit dem Etikett „nachhaltig“ zugelassen. Sie haben ein Gesamtvolumen von rund € 160 Mrd. 65 Fonds tragen das „FNG-Siegel“ des Forum Nachhaltige Geldanlagen (FNG), für das sich 66 Fonds beworben hatten. Leider hat nahezu jeder Fonds seine eigene Interpretation von Nachhaltigkeit, was die Suche nach passenden Anlageangeboten erschwert. Trotzdem läßt sich der Markt grundsätzlich sehr schnell erschließen.

In 1,5 bis 2 Stunden kann schon ein Überblick gewonnen werden, was Nachhaltigkeit ausmacht und wie „aus dem Bauch“ Geldanlagen auf ihre nachhaltige(re) Wirkung beurteilt werden können. Darüber hinaus Hinweise auf die sehr verbreiteten Irrtümer bei „grünen Illusionen“ – Nachhaltigkeit, die es auf den zweiten Blick doch nicht ist.

Datenschutz/DSVO

Durch die ab 25. Mai 2018 in Deutschland geltende Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO) der Europäischen Union ist der rechtssichere Versand von Mails auch wenn sie keine unmittelbare Werbung enthalten an die ausdrückliche Zustimmung der Empfänger gebunden.

Sofern Sie zukünftig gezielte und dosierte Informationen zum Thema Nachhaltigkeit in der Finanzwirtschaft per Mail erhalten möchten, bitte ich Sie unter dem nachfolgenden Link um Ihre Zustimmung, wozu ein simples „Ja“ in Verbindung mit Ihrem Namen und Ihrer Mailadresse würde genügen: Datenschutz bei Investabel®. Alternativ können Sie auch eine entsprechende Mail info@investabel.com senden.

Dies betrifft natürlich nur diejenigen Adressaten, die ihre Zustimmung bisher noch nicht gegeben haben.

Übersicht Blogbeiträge

Übersicht Nachhaltigere Finanzwirtschaft Nummern Sechsundsechzig bis Eins

 

 

 

Ein Gedanke zu “Nachhaltigere Finanzwirtschaft – Nummer Siebenundsechzig: Ein Jahr EU-Aktionsplan

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