Nachhaltigere Finanzwirtschaft – Nummer Zweiundvierzig

 

Beitragsbild: Von Studierenden des Studiengangs Kommunikationsdesign an der Rheinischen Fachhochschule Köln in Kooperation mit #17Ziele gestalteter Bierdeckel, von dem 85.000 Stück in Kölner Lokalen verteilt wurden

Inhalt: Alle reden von Nachhaltigkeit … nur die Finanzwirtschaft nicht ?: 1. Stimmt nicht 2. Stimmt nicht ganz 3. Und stimmt doch ein bisschen; Energieeffizienz und Immobilienfinanzierung; Dt. Nachhaltigkeitsstrategie sollte Finanzen abdecken; Alle reden von #GAFAs…; …und jetzt auch von #BAT; Apropos China: ICBC größter Green Bond in London; In eigener Sache: 1. comdirect finanzblog award, 2. Datenschutz/DSGVO

Die Beiträge in „Nachhaltigere Finanzwirtschaft“ fassen in loser Folge relevante Nachrichten zusammen, die auf die Entwicklung hin zu einem „Mehr“ an Nachhaltigkeit und andere interessante Entwicklungen im Finanzsektor hinweisen.

18. Juni 2018

Dr. Ralf Breuer

Alle reden von Nachhaltigkeit…

…nur die Finanzwirtschaft nicht?

1. Stimmt nicht

Tatsächlich ist Nachhaltigkeit in der Finanzbranche ein Thema. Bei manchen Unternehmen sogar ein sehr prominentes, z.B. auf der Hauptversammlung von  HSBC Deutschland:

Für den Mutterkonzern HSBC ist Nachhaltigkeit ein globales Kernthema der Strategie. Vgl. HSBC Sustainable Finance Briefings 2017.

Auch im Allianz-Konzern hat das das Thema einen hohen Stellenwert:

Neben der KfW Bankengruppe (Dr. Karl Ludwig Brockmann, Nachhaltigkeits-beauftragter) und Allianz Global Investors (Dr. Steffen Hoerter) ist die deutsche Finanzbranche in der technischen Arbeitsgruppe zur Umsetzung des Aktionsplans der EU-Kommission nicht unmittelbar repräsentiert (Pressemitteilung der EU-Kommission vom 13.6.2018 (EN)).

Auch im Alltag ist Nachhaltigkeit häufiger in den verschiedensten Branchen anzutreffen. Eine Sammlung von Zufallsbegegnungen: Alltagsfotos Nachhaltigkeit.

2. Stimmt nicht ganz

Auch in anderen Bereichen der deutschen Finanzwirtschaft ist Nachhaltigkeit ein Thema auf der Agenda. Sehr (zu) häufig aber mehr im Sinne der seit 2017 geltenden CSR-Berichtspflicht für Unternehmen mit mehr als 500 Mitarbeitern.

Auch bei der Deutschen Bank hat Nachhaltigkeit zuweilen eine prominentere Bedeutung in der externen Kommunikation. Die entsprechenden Indizien sind indes etwas versteckt. Auf der kürzlich lancierten Seite https://wozubanken.de/ wird neben der „Wirtschaft“ und der „Plattform-Revolution“ der „Planet“ als dritte Säule genannt.

3. Und stimmt doch ein bisschen

Während private (Pressemitteilungen Bankenverband vom 8.3. und 24.5.2018) und öffentliche (Pressemitteilung VÖB vom 8.3.2018) Banken den Aktionsplan der EU-Kommission mit nur geringen Einschränkungen ausdrücklich begrüßt haben, war die gemeinsame Einschätzung der fünf großen Interessensvertretungen unter Federführung des Deutschen Sparkassen- und Giroverbands (DSGV) zwischen lau (Pressemitteilung Die Deutsche Kreditwirtschaft vom 8.3.2018) und ignorierend: In der jüngsten gemeinsamen Stellungnahme zum „EU-Bankenpaket“ findet der Plan mit keinem Wort Erwähnung ! – Vgl. Pressemitteilung Die Deutsche Kreditwirtschaft vom 25.5.2018.

Energieeffizienz und Immobilienfinanzierung

Bei der Initiative der europäischen Hypothekenbankvereinigung zur Förderung energieeffizienter Immobilienfinanzierungen ist die deutsche Beteiligung etwas deutlicher: EeMAP – Energy efficient Mortgage Action Plan (Pressemitteilung vom 14.6.2018) kommen drei der 33 Pilotbanken aus Deutschland. Die teilnehmenden Banken repräsentieren immerhin 45 % der ausstehenden Hypothekendarlehen in Europa, was etwa 21% des kumulierten Bruttoinlandsprodukts entspricht.

Die Initiative versteht sich selbst im Kontext des Aktionsplans der EU-Kommission und hat das Ziel, einen einheitlichen Rahmen für die Finanzierung von Energieeffizienz und die damit verbundene Datenerhebung zu schaffen. Für die Kunden soll eine effiziente Energieverwendung unmittelbar die Kreditkonditionen günstiger gestalten.

Dt. Nachhaltigkeitsstrategie sollte Finanzen abdecken

Am 6. Juni 2018 hat sie ein Konsultationspapier zur Überarbeitung der erst im Januar 2017 neu gefassten Nachhaltigkeitsstrategie veröffentlicht: Konsultationspapier zur Überarbeitung der Strategie 2018. Das Papier wurde vom „Staatssekretärsausschuß für nachhaltige Entwicklung“ verfasst.

Nachhaltige Finanzwirtschaft (SustainableFinance) findet sich im Konsultationspapier damit nur am Rande durch Erwähnung des „Hub for Sustainable Finance Germany“ (www.h4sf.de) (S. 5) und Nennung des EU-Aktionsplans als zukünftigem Tagesordungspunkt des Staatssekretärsauschusses im Zeitraum bis Ende 2019 (S. 6). Vor dem Hintergrund der Tragweite und der Dynamik der Entwicklung insbesondere auf europäischer Ebene erscheint die Ausklammerung des Finanzsektors nicht angemessen. Die Argumente sind in einem Beitrag zu den Konsultationen zusammengefasst: Beitrag Deutsche Nachhaltigkeitsstrategie.

Zwischenzeitlich hat sich auch die Europäische Zentralbank EZB in einem Brief an Mitglieder des europäischen Parlaments vom 12.6.2018 für den Aktionsplan ausgesprochen. Sie sieht u.a. auch als Beitrag zur Finanzmarktstabilität:

We also welcome the Action Plan on sustainable finance recently published by the European Commission as an important step towards integrating sustainability into financial decision-making. We actively support theproposed development of a common EU taxonomy of sustainable assets, as well as the proposals for strengthening sustainability disclosure, which could contribute to better pricing of environmental risks that might pose a threat to financial stability. (Letter from the ECB-President to Mr Paul Tang, Ms Neena Gill, Mr Jonás Fernández, Members of the European Parliament 12.6.2018)

Am 14.6.2018 äußerte sich in Frankfurt auch der Präsident der europäischen Versicherungsaufsichtsbehörde eiopa – European Insurance and occupational Pension Authority:

„Der oberste Versicherungsaufseher in Europa hält es für sinnvoll, eine eigene Anlageklasse für nachhaltige Investments zu schaffen. „Versicherer sollten die Transformation zu einer Industrie mit weniger Kohlenstoff unterstützen“, sagte eiopa-Präsident Gabriel Bernardino am Dienstagabend vor dem Internationalen Club Frankfurter Wirtschaftsjournalisten. Anreize könnten die institutionellen Investoren zu einem solchen Verhalten bewegen. Das könnten zum Beispiel niedrigere Kapitalerfordernisse für solche Anlagen sein. „Damit wäre ich einverstanden, wenn es evidenzbasiert ist“, sagte er.“ (Philipp Krohn: Versicherer sollen nachhaltiger anlegen, www.faz.net 14.6.2018)

Der Hinweis auf „evidenzbasiert“ drückt diplomatisch aus, was bereits andere Finanzaufsichtsbehörden geäußert haben: Die von der EU-Kommission und auch französischen Interessenvertretern befürwortete pauschale Begünstigung „grüner“ Investments (Green Supporting Factor) widerspricht der Einschätzung der europäischen Aufsichtsbehörden.

Alle reden von #GAFAs…

Die aktuellen und möglichen Finanzdienstleistungen von Google, Amazon, Facebook, Apple (GAFAs – vgl. Nachhaltigere Finanzwirtschaft – Nummer Zehn) sind immer wieder ein prominentes Thema.

2017-09-28 Baumgarten GAFAP

Quelle: Tobias Baumgarten, https://aboutfintech.de/infografik-gafa-und-paypal-in-banking-payment/

…und jetzt auch von #BAT

Kenner der Zahlungsverkehrsbranche verwenden schon seit einiger Zeit die Abkürzung „BAT“ für die chinesischen Internetgiganten Baidu, Alibaba und Tencent. Insbesondere die zu Alibaba gehörenden Dienstleister Ant Financial und Alipay haben ihre Aktivitäten seit einiger Zeit global ausgedehnt: Vgl. z.B. Nummer Dreizehn vom 11.10.2017. Die eindrucksvollen Aktivitäten von Ant Financial bzw. dem Bezahldienst Alipay beschreibt der Branchenkenner Tobias Baumgarten: Die Riesenameise vom 12.6.2018.

Alipay hat in Deutschland schon 2.000 Akzeptanzstellen, u.a. Rossmann, WMF-Shops und den Flughafen München. Zielgruppe sind global kaufkräftige chinesische Touristen, so dass insbesondere der Bereich Luxusgüter abgedeckt wird. Die Besonderheit liegt vor allem im technischen Bereich, da die chinesischen Kunden kaum Karten verwenden, sondern ihre Zahlungen mit auf dem generierten QR-Codes abwickeln. Für die QR-Codes im Zahlungsverkehr existiert seit Juli 2017 ein globaler Standard.

Die Potenziale der chinesischen Internetriesen hat am 28.5.2018 auch der Präsident der BaFin, Felix Hufeld, beschrieben: Digitalisierung – Chancen und Risiken in der Kredit- und Versicherungswirtschaft.

Einen Einblick in die aktuellen Entwicklungen im Alibaba-Konzern gibt ein am 17.6.2018 bei spiegel.de erschienener Artikel: Ann-Kathrin Nezik: Shopping der Zukunft – China revolutioniert das Einkaufen.

Eine pointierte Darstellung der in Ant Financial gebündelten Finanzaktivitäten findet sich im Blog von Chris Skinner: The Truth about Ant Financial.

Eine Randaktivität mit imposanten Dimensionen und auch Wirkungen wurde hier in einem früheren Beitrag beschrieben: Green Digital Finance.

Apropos China: ICBC größter Green Bond in London

Die London Stock Exchange konnte ihre aktuelle Übersicht zum Segment der Klimaanleihen kürzlich aktualisieren. Mit der Anleihe der chinesischen Bank ICBC (Industrial and Commercial Bank of China haben sich die Dimensionen in diesem Segment weiter nach oben verschoben (Vgl. ICBC London lists $1.58bn equivalent Green Bond on London Stock Exchange Green Bond Segment).

In eigener Sache

1. comdirect finanzblog award

Investabel® hat sich wieder um eine Teilnahme am comdirect finanzblog award 2018 beworben. Die Teilnahme im vergangenen Jahr hat sich in vielen neuen, wertvollen Kontakten ausgezahlt. Die Preisverleihung im abschliessenden Finanzbarcamp am 20.10.2018 ist ein lebendiger Treffpunkt der Blog- und fintechinteressierten Finanzszene.

2. Datenschutz/DSVO

Durch die ab 25. Mai 2018 in Deutschland geltende Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO) der Europäischen Union ist der rechtssichere Versand von Mails auch wenn sie keine unmittelbare Werbung enthalten an die ausdrückliche Zustimmung der Empfänger gebunden.

Sofern Sie zukünftig gezielte und dosierte Informationen zum Thema Nachhaltigkeit in der Finanzwirtschaft per Mail erhalten möchten, bitte ich Sie unter dem nachfolgenden Link um Ihre Zustimmung, wozu ein simples „Ja“ in Verbindung mit Ihrem Namen und Ihrer Mailadresse würde genügen: Datenschutz bei Investabel®. Alternativ können Sie auch eine entsprechende Mail info@investabel.com senden.

Dies betrifft natürlich nur diejenigen Adressaten, die ihre Zustimmung bisher noch nicht gegeben haben.

 

Übersicht Blogbeiträge

Übersicht Nachhaltigere Finanzwirtschaft Nummern Einundvierzig bis Eins

 

 

 

Beitrag Deutsche Nachhaltigkeitsstrategie

Am 6. Juni 2018 veröffentlichte die Bundesregierung ein Konsultationspapier zur Aktualisierung der deutschen Nachhaltigkeitsstrategie. Eine grundlegende Überarbeitung ist für das Jahr 2020 vorgesehen. Das Konsultationspapier des Staatssekretärsausschusses für nachhaltige Entwicklung nennt „nachhaltige Finanzwirtschaft“ (Sustainable Finance) nicht unter den sechs Fragebereichen für die Aktualisierung, was in Anbetracht der aktuellen Entwicklung insbesondere auf europäischer Ebene nicht sachgerecht erscheint. Nachhaltigkeit ist in der Finanzwirtschaft mittlerweile industrielle Logik, weshalb ihre Rolle für nachhaltige Entwicklung stark betont werden sollte. Zudem hat der Deutsche Bundesrat eine Empfehlung zur Umsetzung der Vorschläge der EU-Kommission beschlossen.

2018-05-15 cover_bafinjournal_1805

Beitragsbild: Titelseite BaFin Journal Mai 2018

Dr. Ralf Breuer

11. Juni 2018, ergänzt 14. Juni 2018 (Pressemitteilung der EU-Kommission vom 13.6.2018), 15. Juni 2018 (Brief des EZB-Präsidenten an Mitglieder des europäischen Parlaments), 18. Juni 2018 (Aussage des Präsidenten der europäischen Versicherungsaufsicht)

Über Investabel®

Investabel® ist ein unabhängiges Informations- und Beratungsangebot zum Thema Nachhaltigkeit in der Finanzwirtschaft. Vor dem Hintergrund langjähriger Erfahrung in der Analyse des globalen Finanzsektors wird das Thema im Spannungsfeld mit den Großthemen Digitalisierung und Finanzmarktregulierung beleuchtet. Beispiele zu den Themen finden Sie unter Angebote. Investabel® war im April 2018 Mitunterzeichner des Offenen Briefs zum Thema Sustainable Finance an Berlin und Brüssel.

Nachhaltigkeitsstrategie wird aktualisiert

Am 4. Juni  2018 übergab die von der Bundesregierung eingeladene Expertenkommission um die frühere neuseeländische Regierungschefin Helen Clark ihren „Peer Review“ mit 11 Empfehlungen an die Bundeskanzlerin. Sehr prompt leitete die Bundesregierung am 6. Juni 2018 eine Konsultation für eine Aktualisierung der erst im Januar 2017 beschlossenen deutschen Nachhaltigkeitsstrategie mit Frist zum 26. Juni 2018 ein. Eine grundlegende Überarbeitung der Strategie ist für das Jahr 2020 vorgesehen.

Das Konsultationspapier des Staatssekretärsausschusses für nachhaltige Entwicklung, das den aktuellen Stand der Diskussion wiedergibt, benennt die Fragen, um die es bei der Aktualisierung geht (vgl. Bundesregierung 4.6.2018: Nachhaltige Entwicklung – Wir aktualisieren die Strategie: Machen Sie mit!):

  • Verlust von Lebensmitteln in Deutschland
  • Deutschlands Beitrag dazu, weltweit Hunger und Mangelernährung zu beenden und das Recht auf Nahrung zu verwirklichen
  • Bessere Berücksichtigung von Nachhaltigkeit bei der öffentlichen Beschaffung
  • Stärkung von Bildung für nachhaltige Entwicklung
  • Wirkung von Forschungsinvestitionen
  • Bodenschutz

Nachhaltige Finanzwirtschaft (SustainableFinance) findet sich im Konsultationspapier damit nur am Rande durch Erwähnung des „Hub for Sustainable Finance Germany“ (www.h4sf.de) (S. 5) und Nennung des EU-Aktionsplans als zukünftigem Tagesordungspunkt des Staatssekretärsauschusses im Zeitraum bis Ende 2019 (S. 6).

Vor dem Hintergrund der Tragweite und der Dynamik der Entwicklung insbesondere auf europäischer Ebene erscheint die Ausklammerung des Finanzsektors nicht angemessen. Der Aktionsplan der EU-Kommission findet breite Unterstützung und eine überwältigende Mehrheit bei einer entsprechenden Resolution im europäischen Parlament. Der Deutsche Bundesrat hat der Bundesregierung in seiner Plenumssitzung am 27.4.2018 der Bundesregierung die Umsetzung auch in Deutschland empfohlen (Nachhaltigere Finanzwirtschaft – Nummer Siebenunddreissig). Wichtige Akteure in  der Finanzwirtschaft haben den Plan bereits mit geringen Einschränkungen ausdrücklich begrüßt (vgl. Der Aktionsplan der EU-Kommission geht in die Umsetzung).

Am 13.6.2018 hat die EU-Kommission eine 35köpfige Expertenkommission für die technische Umsetzung des Aktionsplans auch mit deutschen Vertretern benannt (Pressemitteilung der EU-Kommission vom 13.6.2018 (EN), Technical Expert/Working Group, TEG). Insofern könnte Aktualisierung Hand-in-Hand mit den Aktivitäten auf europäischer Ebene erfolgen

Nachhaltigkeit ist industrielle Logik

Für die Finanzwirtschaft ist Nachhaltigkeit industrielle Logik geworden: Klimarisiken aus Klimawandel und Energiewende sind allgegenwärtig, die 17 nachhaltigen Entwicklungsziele der Vereinten Nationen bestimmen die Investitionschancen (vgl. HSBC Sustainable Finance Briefings 2017). Das Bundesfinanzministerium hat bereits 2016 in einem Gutachten die Relevanz von Klimarisiken für den deutschen Finanzmarkt unterstrichen: BMF: Relevanz des Klimawandels für die Finanzmärkte. Insbesondere die Versicherungsbranche und die Pensionsfonds haben dies vergleichsweise früh erkannt und große Vermögensverwalter bereits Einiges umgesetzt (vgl. z.B. Nachhaltigere Finanzwirtschaft – Nummer Einundvierzig).

Folgerichtig haben die europäischen Bankaufsichtsbehörden – in Deutschland die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) und Deutsche Bundesbank – Klimarisiken im Fokus und sehen sie als wesentlich für die Risikoeinschätzung in der Kreditwirtschaft. Dies gilt ohne Ausnahmen: Die Diskussion möglicher Dieselfahrverbote belastet beträchtlich die deutsche Wirtschaft und hat zu Wertverlusten bei Dieselfahrzeugen geführt, ein höherer Anteil von Elektroantrieben führt zu strukturellen Veränderungen im produzierenden Gewerbe (vgl. Nachhaltigere Finanzwirtschaft – Nummer Einundvierzig mit weiteren Verweisen auf vorausgegangene Ausgaben).

Auch die Europäische Zentralbank EZB hat sich in einem Brief ihres Präsidenten an Mitglieder des europäischen Parlaments vom 12.6.2018 für den Aktionsplan ausgesprochen. Sie sieht u.a. auch als Beitrag zur Finanzmarktstabilität:

We also welcome the Action Plan on sustainable finance recently published by the European Commission as an important step towards integrating sustainability into financial decision-making. We actively support theproposed development of a common EU taxonomy of sustainable assets, as well as the proposals for strengthening sustainability disclosure, which could contribute to better pricing of environmental risks that might pose a threat to financial stability. (Letter from the ECB-President to Mr Paul Tang, Ms Neena Gill, Mr Jonás Fernández, Members of the European Parliament 12.6.2018)

Am 14.6.2018 äußerte sich in Frankfurt auch der Präsident der europäischen Versicherungsaufsichtsbehörde eiopa – European Insurance and occupational Pension Authority:

„Der oberste Versicherungsaufseher in Europa hält es für sinnvoll, eine eigene Anlageklasse für nachhaltige Investments zu schaffen. „Versicherer sollten die Transformation zu einer Industrie mit weniger Kohlenstoff unterstützen“, sagte eiopa-Präsident Gabriel Bernardino am Dienstagabend vor dem Internationalen Club Frankfurter Wirtschaftsjournalisten. Anreize könnten die institutionellen Investoren zu einem solchen Verhalten bewegen. Das könnten zum Beispiel niedrigere Kapitalerfordernisse für solche Anlagen sein. „Damit wäre ich einverstanden, wenn es evidenzbasiert ist“, sagte er.“ Philipp Krohn: Versicherer sollen nachhaltiger anlegen, www.faz.net 14.6.2018.

Der Hinweis auf „evidenzbasiert“ drückt diplomatisch aus, was bereits andere Finanzaufsichtsbehörden geäußert haben: Die von der EU-Kommission und auch französischen Interessenvertretern befürwortete pauschale Begünstigung „grüner“ Investments (Green Supporting Factor) widerspricht der Einschätzung der europäischen Aufsichtsbehörden.

 

Teile der Kreditwirtschaft mit „Kopf im Sand“?

Vor dem Hintergrund der Situation bleiben die Reaktionen aus der deutschen Kreditwirtschaft teilweise unverständlich. Während private (Pressemitteilungen Bankenverband vom 8.3. und 24.5.2018) und öffentliche (Pressemitteilung VÖB vom 8.3.2018) Banken den Aktionsplan der EU-Kommission mit nur geringen Einschränkungen ausdrücklich begrüßt haben, war die gemeinsame Einschätzung der fünf großen Interessensvertretungen unter Federführung des Deutschen Sparkassen- und Giroverbands (DSGV) zwischen lau (Pressemitteilung Die Deutsche Kreditwirtschaft vom 8.3.2018) und ignorierend: In der jüngsten gemeinsamen Stellungnahme zum „EU-Bankenpaket“ findet der Plan mit keinem Wort Erwähnung ! – Vgl. Pressemitteilung Die Deutsche Kreditwirtschaft vom 25.5.2018.

Wenig Nachhaltigkeit trotz Gemeinnutz und -wohl

Der Eindruck aus den Verlautbarungen der Kreditwirtschaft setzt sich bei einem Blick auf die lokalen und regionalen Nachhaltigkeitsnetzwerke fort: Die Kreditwirtschaft findet sich kaum vertreten, trotz der immer wieder betonten engen lokalen Verwurzelungen im Genossenschafts- und Sparkassenbereich und der Ausrichtung an Gemeinwohl bzw. Gemeinnützigkeit. In Nordrhein-Westfalen werden gerade weitere 15 kommunale Nachhaltigkeitsstrategien entwickelt, in die sich die lokale Kreditwirtschaft mit entsprechenden Produktangeboten einbringen könnten. Nachhaltigkeit wird aber überwiegende nur intern und in Blick auf die CSR-Berichtspflicht verstanden, weniger mit passenden Produkten.

Bei manchen Reden ist interessanter, was nicht angesprochen wird. So finden sich in einem der jüngsten Manuskripte des Präsidenten des Deutschen Sparkassen- und Giroverbandes einige Hinweise auf gesellschaftliche Verantwortung, nicht aber der Begriff Nachhaltigkeit/nachhaltige Entwicklung, was sich ja durchaus mit den nachstehenden Feststellungen decken würde. Rede von Helmut Schleweis anlässlich des Retailbankentags der Börsenzeitung „Finanzdienstleister sein – was heißt das heute?“ 07.06.2018:

„…Aufgabe besteht darin, einen Nutzen zu schaffen, von dem alle Kunden und auch Nichtkunden profitieren. Dazu gehört, möglichst viele Menschen miteinander zu verbinden und ihre Gemeinschaft zu fördern. Das kann letztlich auch durch gesellschaftliches Engagement geschehen (S. 2).“

„Grundlage unserer Strategie sind also nicht vermutete Trends, sondern der reale Bedarf der Menschen in seiner ganzen Vielfalt (S. 3).“

„Unser gesamtes Geschäftsmodell mit seiner breiten Verankerung über alle Kundengruppen, Altersstufen, Lebenswege, Wirtschaftszweige, Städte, Kreise und Gemeinden ist strukturell auf Ausgleich angelegt. Das soll für die Menschen sichtbar sein. Deshalb müssen Sparkassen unterscheidbar bleiben und ihre Leistungen weiterhin so ausgestalten, dass sie für die Mehrheit der Menschen passen – nicht nur für eine digitale Elite (S. 8).“

Nur wenig Kritik am EU-Aktionsplan

1. Zu enge Ausrichtung am Klimaschutz

In einer von WWF Deutschland und der Triodos Bank Deutschland konzertierten Stellungnahme vom 24.5.2018 wird vor einer zu engen Ausrichtung am Klimaschutz und der Vernachlässigung anderer nachhaltiger Entwicklungsziele gemahnt. Allerdings sehen die Verfasser, dass sich bei diesem Ansatz schnellere Ergebnisse erhoffen lassen und der Plan offen für weitere Ziele formuliert wurde. Dies ist beispielsweise bei den Empfehlungen für „Green Finance“ in Großbritannien nicht der Fall (vgl. Nachhaltigere Finanzwirtschaft – Nummer Dreiunddreissig).

Klimaschutz und Klimarisiken bieten den größtmöglichen Konsens, da sie auch im Fokus der europäischen Bankaufsichtsbehörden liegen und niemand in der Kreditwirtschaft ihre Evidenz bestreiten kann.

2. Beratungspflicht vor Taxonomie

Die EU-Kommission strebt eine Beratungspflicht zu Nachhaltigkeitsthemen in der Finanzindustrie an. Hierzu sollen die Beratungsrichtlinien (MiFIDII bzw. IDD) zeitnah angepasst werden. In seiner Pressemitteilung vom 24.5.2018 „Den Rahmen für Sustainable Finance richtig gestalten“ gibt der Bankenverband zu bedenken, Beratungspflichten erst nach der angestrebten Klassifizierung von nachhaltigen Anlagen vorzunehmen. Sicherlich eine bedenkenswerte Argumentation.

3. Kapitalerleichterungen für „grüne Aktivpositionen“

Nicht verständlich am Aktionsplan sind einzig die von der EU-Kommission sehr gradlinig vorgeschlagenen Kapitalerleichterungen für „grüne“ Investments (green support factor). Dieser basiert wohl auf einem Vorschlag des französischen Bankenverbands und erleichtert die dortige Zustimmung.

Die europäischen Bankaufsichtsbehörden werden diesen Vorschlag kaum in dieser Gradlinigkeit aufnehmen und eine angemessene, risikoadäquate Kapitalunterlegung anstreben. Aufgrund ihres Charakters erscheint dann eine Belastung der langfristigen Risiken aus der Abhängigkeit von fossilen Energieträgern („braune“ Risiken) wahrscheinlicher.

Fazit: Priorität für nachhaltige Finanzwirtschaft

Allein aufgrund der Evidenz von Klimarisiken und der Dringlichkeit des Klimaschutzes wäre eine Priorisierung des Finanzsektors in der aktualisierten Nachhaltigkeitsstrategie angeraten. Die Realwirtschaft ist stark von Klimawandel und Energiewende betroffen, was bereits deutliche Spuren in den Büchern der deutschen Kreditwirtschaft hinterlässt. Insofern finden sich im Finanzsektor ausnahmsweise einmal Dringlichkeit und Wichtigkeit auf ein und  derselben Stufe.

Es werden keine plausiblen Argumente genannt, den Empfehlungen des Deutschen Bundesrates und damit dem Aktionsplan der EU-Kommission nicht zeitnah zu folgen und diese bedeutende Entwicklung bei der anstehenden Aktualisierung der Deutschen Nachhaltigkeitsstrategie auszuklammern.

Nachhaltigere Finanzwirtschaft – Nummer Einundvierzig

Beitragsbild: Von Studierenden des Studiengangs Kommunikationsdesign an der Rheinischen Fachhochschule Köln in Kooperation mit #17Ziele gestalteter Bierdeckel, von dem 85.000 Stück in Kölner Lokalen verteilt wurden

Inhalt: Bundesregierung – Bei Nachhaltigkeit Vorbild sein; Deutsche Nachhaltigkeitsstrategie wird überarbeitet; Elektromobilität birgt Klimarisiken; …was die Kreditwirtschaft beschäftigt; Kreditzinsen und Nachhaltigkeit; Investoren schauen verstärkt auf Klimarisiken, SDG-Atlas der Weltbankgruppe erschienen; Blockchain – Wo sinnvoll, wo nicht?; Datenschutz/DSGVO

Die Beiträge in „Nachhaltigere Finanzwirtschaft“ fassen in loser Folge relevante Nachrichten zusammen, die auf die Entwicklung hin zu einem „Mehr“ an Nachhaltigkeit und andere interessante Entwicklungen im Finanzsektor hinweisen.

7. Juni 2018

Dr. Ralf Breuer

Bundesregierung – Bei Nachhaltigkeit Vorbild sein

Der Auftritt und die Rede der Bundeskanzlerin bei der Jahrestagung des Rates für Nachhaltige Entwicklung wird auf einer Internetseite der Bundesregierung thematisiert.

Der Seite Bei Nachhaltigkeit Vorbild sein ist der nachfolgende Text vorangestellt:

Die Nachhaltigkeit habe ihren Weg in Politik, Wirtschaft und Gesellschaft gefunden, so Kanzlerin Merkel auf der Jahrestagung des Rates für Nachhaltige Entwicklung. Sie warb für internationale Partnerschaften, die Gestaltung der Globalisierung und eine Vorreiterrolle der EU bei der Umsetzung der globalen Nachhaltigkeitsziele.

Auch wenn der Aktionsplan der EU-Kommission nicht ausdrücklich erwähnt wird, beinhaltet die Rede von Bundeskanzlerin Merkel am 4.6.2018 Rede ein erstes öffentliches und starkes Bekenntnis zum verstärkten Angang von Nachhaltigkeitsthemen. Die zeitnahe Ankündigung der Überarbeitung der deutschen Nachhaltigkeitsstrategie ist ein erfreulicher nächster Schritt.

Dabei könnte dann auch die von Sigmar Gabriel geäußerte Kritik berücksichtigt werden, die er in seiner Rede auf der Nachhaltigkeitskonferenz der Union Investment am 6.6.2018 zum Ausdruck brachte: „Sigmar Gabriel ist bekannt als ein Mann offener Worte. Dafür wird er manchmal gescholten, manch einer findet genau das aber auch bereichernd. Wie auch immer: In seiner Rede kritisiert Gabriel, dass die Nachhaltigkeitsstrategie Deutschlands nicht zwangsläufig an verpflichtende konkrete Ziele für die einzelnen Ressorts der Bundesregierung gekoppelt ist.“

Deutsche Nachhaltigkeitsstrategie wird überarbeitet

Die Bundesregierung hat sehr schnell auf den am 4. Juni 2018 offiziell übergebenen „Peer Review“ reagiert (vgl. Nummer Vierzig). Bereits am 6. Juni 2018 hat sie ein Konsultationspapier zur Überarbeitung der erst im Januar 2017 neu gefassten Nachhaltigkeitsstrategie veröffentlicht: Konsultationspapier zur Überarbeitung der Strategie 2018. Das Papier wurde vom „Staatssekretärsausschuß für nachhaltige Entwicklung“ verfasst.

Die wichtigsten Informationen sowie die Kontaktdaten für die Einreichung von Diskussionsbeiträgen bis zum 26.6.2018 finden sich auf der Seite: Nachhaltige Entwicklung – Wir aktualisieren die Strategie, machen Sie mit!. Dort findet sich auch ein Zugang zu der informativen Seite der Bundesregierung zur aktuellen Nachhaltigkeitspolitik.

Elektromobilität birgt Klimarisiken

Bereits im Jahr 2016 berichtete das Bundesfinanzministerium in einem Monatsbericht über die möglichen Auswirkungen von Klimawandel und Energiewende auf die Finanzmärkte (BMF Monatsbericht August 2016). Dabei wurde auch der Begriff „Stranded Assets“ erläutert:

„Als „Stranded Assets“ werden Anlagen bezeichnet, die aufgrund der unvorhergesehenen Änderung von Regulierungen, der physischen Umwelt, sozialen Normen oder Technologie eine nicht erwartete Abwertung erfahren. Ein Beispiel für ein „Stranded Asset“ wäre ein Kohlekraftwerk, das aufgrund höherer Energie- und Emissionseffizienzkriterien nicht mehr betrieben werden darf.“

Fossile Kraftwerke sind sicherlich ein Paradebeispiel, aber eher die Spitze eines gigantischen Eisbergs. Nach und nach wird die mögliche Dimension deutlich, mit der Klimawandel und Energiewende auf die Werthaltigkeit von Investitionsgütern und das operative Geschäft wirken werden. So hat der Deutsche Industrie- und Handelskammertag (DIHK) die Belastungen der Wirtschaft aus der Diskussion von Dieselfahrverboten mit € 500 Mio. beziffert. Diese Schätzung erscheint weniger konservativ als weitaus zu niedrig.

Dies zeigt ein Bericht bei Spiegel Online am 5. Juni 2018: Umstellung auf Elektroantriebe könnte Zehntausende Jobs kosten. Der Bericht basiert auf einer Studie der Fraunhofer-Gesellschaft, nach der rund 75.000 an fossile Antriebe gebundene Arbeitsplätze entfallen könnten, während 25.000 neue rund um Elektroantriebe entstehen. Grund ist die deutlich geringere Komplexität von Elektromotoren und das Elektrofahrzeuge kein herkömmliches Getriebe benötigen.

Die Schätzungen basieren auf Angaben der Automobilindustrie und großer Zulieferer und setzen eine anhaltende Skepsis mit einem Anteil von 25% elektrisch betriebener Fahrzeuge im Jahr 2030. Besonders stark betroffen wären kleinere Zulieferer in strukturschwachen Gebieten.

Bei Dieselfahrzeugen war schon 2017 ein deutlicher Rückgang der Wiederverkaufspreise bzw. Restwerte zu verzeichnen. Damit und den erwartbaren Veränderungen im produzierende Gewerbe ist bereits jetzt die gesamte Kreditwirtschaft betroffen.

…und was die Kreditwirtschaft beschäftigt

Ein interessantes Kontrastprogramm bot der „Innovation Day“ im Sparkassen Innovation Hub. Interessant ist vor allem, welche Themen nahezu komplett fehlen: Regulatorische Anwendungen zur Bewältigung der Flut von Anforderungen.

Der Informationsdienst MEDICI schätzte in einer neueren Studie die regulatorischen Ausgaben weltweit auf USD 270 Mrd. und die Personalbindung auf ca. 10 bis 15% (Elena Mesropyan: RegTech – The greatest Opportunity in FinTech. Vor diesem Hintergrund also verwunderlich, dass dies nicht zu den Kernthemen gehören sollte. Stattdessen drängt sich der Eindruck auf, Digitalisierung sei in Hauptsache die Kreation von Applikationen für bestehende und neue Produkte wie die in Hamburg vorgestellte elektronischen Geldbörse für Kryptowährungen „Skrypto“.

Kreditzinsen und Nachhaltigkeit

Laut Bloomberg hat die ING Groep N.V. bereits bei 16 Krediten die Verzinsung in Abhängigkeit von Nachhaltigkeitskriterien vereinbart. Die Kreditnehmer können durch entsprechende Fortschritte bei den vereinbarten Indikatoren ihre Zinslast um 10 bis 15 Basispunkte reduzieren. Der erste Kredit dieser Art wurde mit dem Elektronikkonzern Philips mit einem Volumen von € 1 Mrd. vereinbart (Anna Hirtenstein: Going Green Can Get You Cheaper Loans At This Dutch Bank, Bloomberg 4.6.2018). Bereits in Nummer Neunundzwanzig wurde über dieses Konstrukt einmal berichtet.

Investoren schauen verstärkt auf Klimarisiken

Die französische Vermögensverwaltungsgesellschaft Amundi SA stellt nach einem Bericht bei Bloomberg fest, dass grosse Unternehmen zunehmend Klimarisiken in die Bewertung von Wertpapieren einbeziehen. Dabei wird die gespannte Spannbreite von physischen Risiken durch den Klimawandel bis hin zur Entwertung von Vermögenspositionen durch Energiewende (Stranded Assets) berücksichtigt. (Vgl. Anna Hirtenstein: Europe’s Largest Asset Manager Sees ‘Tipping Point’ on Climate, Bloomberg 31.5.2018.

SDG-Atlas der Weltbankgruppe erschienen

Die Weltbankgruppe hat ihren „Atlas of Sustainable Development Goals 2018 „veröffentlicht. Er zeigt die Entwicklung wichtiger Indikatoren für mehr als 220 Volkswirtschaften auf. Zu allen 17 Zielen werden online mehr als 180 Grafiken präsentiert, die Fortschritte und Handlungsbedarf aufzeigen. Neben dem Atlas selbst wird auch ein Zugriff auf die zugrundeliegenden Daten ermöglicht: The 2018 Atlas of Sustainable Development Goals: an all-new visual guide to data and development.

Blockchain – Wo sinnvoll, wo nicht?

Einen sehr anschaulichen Artikel veröffentlichte Ingo Dahm: Blockchain – Wo sinnvoll, wo nicht?, Linkedin 5.6.2018. Grundsätzlich ist die Blockchain bei Anwendungen sinnvoll, bei denen Geschwindigkeit nicht erheblich ist, aber ein hohes Maß an Sicherheit gewährleistet werden soll.

Neben der Werbung für sein Buch gefällt auch die Eigenwerbung des Autors so gut, dass sie plagiatgefährdet erscheint:

„Als Ratgeber, Keynote-Speaker oder Coach helfe ich Ihnen gern, jede Herausforderung zu meistern. Melden Sie sich gern per E-Mail, Telefon oder Chat! Guter Rat ist nicht teuer. Schlechter Rat schon.“

Datenschutz/DSVO

Durch die ab 25. Mai 2018 in Deutschland geltende Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO) der Europäischen Union ist der rechtssichere Versand von Mails auch wenn sie keine unmittelbare Werbung enthalten an die ausdrückliche Zustimmung der Empfänger gebunden.

Sofern Sie zukünftig gezielte und dosierte Informationen zum Thema Nachhaltigkeit in der Finanzwirtschaft per Mail erhalten möchten, bitte ich Sie unter dem nachfolgenden Link um Ihre Zustimmung, wozu ein simples „Ja“ in Verbindung mit Ihrem Namen und Ihrer Mailadresse würde genügen: Datenschutz bei Investabel®. Alternativ können Sie auch eine entsprechende Mail info@investabel.com senden.

Dies betrifft natürlich nur diejenigen Adressaten, die ihre Zustimmung bisher noch nicht gegeben haben.

 

Übersicht Blogbeiträge

Übersicht Nachhaltigere Finanzwirtschaft Nummern Vierzig bis Eins

 

 

 

Nachhaltigere Finanzwirtschaft – Nummer Vierzig

Beitragsbild: Von Studierenden des Studiengangs Kommunikationsdesign an der Rheinischen Fachhochschule Köln in Kooperation mit #17Ziele gestalteter Bierdeckel, von dem 85.000 Stück in Kölner Lokalen verteilt wurden

Inhalt: Bundeskanzlerin mit Plädoyer für Nachhaltigkeit; Nachhaltigkeit in Deutschland: Handeln hinter Ambitionen; Nachhaltige Geldanlagen wachsen weiter; Datenschutz/DSGVO

Die Beiträge in „Nachhaltigere Finanzwirtschaft“ fassen in loser Folge relevante Nachrichten zusammen, die auf die Entwicklung hin zu einem „Mehr“ an Nachhaltigkeit und andere interessante Entwicklungen im Finanzsektor hinweisen.

5. Juni 2018

Dr. Ralf Breuer

 

Bundeskanzlerin mit Plädoyer für Nachhaltigkeit

Bisher waren Bekenntnisse der neuen Bundesregierung zu einem Mehr an Nachhaltigkeit Mangelware, insbesondere auch in Hinblick auf den Finanzsektor. Zum Der Aktionsplan der EU-Kommission gab es bisher nur in den Antworten zu einer kleinen Anfrage der FDP-Fraktion offiziell zu nennende Aussagen. Dies hat sich mit dem Auftritt der Bundeskanzlerin auf der Jahrestagung des Rat für Nachhaltige Entwicklung am 4. Juni 2018 in Berlin geändert:

Allerdings war der Bundeskanzlerin auch bewusst, dass sie bei Nachhaltigkeitsthemen auf Widerstände bei den Regierungsparteien stoßen wird. In jedem Fall: Klimarisiken sind evident und der EU-Aktionsplan hat auch im Europaparlament einen großen Rückhaltgefunden (Vgl. Der Aktionsplan der EU-Kommission geht in die Umsetzung).

Insgesamt dürfte die öffentliche Diskussion weitere Dynamik aufnehmen. So versprach auch der Intendendant des ZDF den mehr als 1.500 Teilnehmern, die Berichterstattung zum Thema Nachhaltigkeit zu verstärken.

In der ARD schaffte es die Jahrestagung des RNE sogar an den prominenten Platz hinter die Nominierungen für die Fußball-Weltmeisterschaft in der Tagesschau:

Nachhaltigkeit in Deutschland: Handeln hinter Ambitionen

Am 4. Juni 2018 wurde ebenfalls der internationale „Peer-Review“ für Deutschland mit den Empfehlungen der von der ehemaligen neuseeländischen Regierungschefin Helen Clark geleiteten Expertengruppe übergeben.

Nach 2009 und 2013 wurde der Bericht auf Einladung der deutschen Bundesregierung zum dritten Mal erstellt. Informationen zur Expertengruppe und dem Untersuchungsprozess finden sich sehr anschaulich auf der Seite www.nachhaltigkeitsrat.de, ebenso der Link zum vollständigen Bericht in englischer Sprache: The 2018 Peer Review on the German Sustainability Strategy

Zusammenfassend lobt die Kommission die ambitionierte deutsche Nachhaltigkeitsstrategie (GSDS) vom Januar 2017, stellt aber fest, dass das Handeln deutlich zurückbleibt und damit starker Änderungsbedarf besteht.

Still, there remains a lot to be done to build a fully effective German pathway towards sustainability. This ambitious agenda must stretch well beyond the GSDS targets currently set for 2030. Yet, reaching those targets is already a challenge as, to date, the impact on transforming consumption, production, ethics, and behaviour in line with achieving sustainability has been too limited. Further substantial change is needed (S. 12).

Nachhaltige Geldanlagen wachsen weiter

FNG – Forum nachhaltige Geldanlagen e.V. veröffentlichte am 5. Juni 2018 den diesjährigen Marktbericht Nachhaltige Geldanlagen für Deutschland, Österreich und die Schweiz. Gemäß den Erhebungen ist der nachhaltige Anlagemarkt in Deutschland um weitere neun Prozent gewachsen, nachhaltige Investmentfonds verzeichneten sogar ein Plus von 30%. Damit stieg der Bestand der nachhaltigen Geldanlagen auf € 171 Mrd., allerdings immer noch ein Anteil von lediglich 3 % des Gesamtbestands. Immerhin können € 1,4 Bio. aber schon als „verantwortliches Investieren“ klassifiziert werden. Das FNG wendet „nachhaltig“ in einer weiteren Abgrenzung an, so dass bereits die mit Ausschlüssen operierenden Investmentfonds und Mandate mit € 83,3 Mrd. in die Berechnung einfliessen.

Für das laufende Jahr 2018 erwarten die Experten Zuwächse von bis zu 30 %, was u.a. auf den EU-Aktionsplan zurückgeführt wird. Zusätzliche Impulse dürften auch von den Aufsichtsbehörden kommen, die zunehmend Klimarisiken wie Klimawandel und Energiewende im Fokus haben (vgl. Nummer Neununddreissig).

Der vollständige Marktbericht Nachhaltige Geldanlagen 2018 steht zum Download zur Verfügung.

 

 

Datenschutz/DSGVO

Durch die ab 25. Mai 2018 in Deutschland geltende Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO) der Europäischen Union ist der rechtssichere Versand von Mails auch wenn sie keine unmittelbare Werbung enthalten an die ausdrückliche Zustimmung der Empfänger gebunden.

Sofern Sie zukünftig gezielte und dosierte Informationen zum Thema Nachhaltigkeit in der Finanzwirtschaft per Mail erhalten möchten, bitte ich Sie unter dem nachfolgenden Link um Ihre Zustimmung, wozu ein simples „Ja“ in Verbindung mit Ihrem Namen und Ihrer Mailadresse würde genügen: Datenschutz bei Investabel®. Alternativ können Sie auch eine entsprechende Mail info@investabel.com senden.

Dies betrifft natürlich nur diejenigen Adressaten, die ihre Zustimmung bisher noch nicht gegeben haben.

 

Übersicht Blogbeiträge

Übersicht Nachhaltigere Finanzwirtschaft Nummern Neununddreissig bis Eins

Nummer Neununddreissig am 24. Mai 2018: BaFin mit Nachhaltigkeit als Titelthema; Diskussionen um Dieselfahrverbote belasten; DWS integriert Nachhaltigkeitsziele; Sparkasse KölnBonn – 0 Punkte; Datenschutz/DSGVO

Nummer Achtunddreissig am 15. Mai 2018: Aktionsplan zur Finanzierung nachhaltigen Wachstums; insha – islamkonformes FinTech; Bonner SDG-Tage – 17 Tage für 17 Ziele; Wird alles (außer der Finanzwirtschaft) nachhaltig?

Nummer Siebenunddreissig am 2. Mai 2018: Aktionsplan zur Finanzierung nachhaltigen Wachstums im Bundesrat begrüßt; In eigener Sache: 1. #nachhaltige100; 2. Hub for Sustainable Finance Germany; 3. Ringvorlesung Social Banking am 8.5.2018 an der Alanus Hochschule, 53347 Alfter: Geldanlagen der Zukunft – Die Finanzwelt im Spannungsfeld von Digitalisierung, Regulierung und Nachhaltigkeit

Nummer Sechsunddreissig am 24. April 2018, ergänzt 25. April 2018: Aktionsplan zur Finanzierung nachhaltigen Wachstums; Klimarisiken belasten die deutsche Wirtschaft…; …und die Kommunen; Deutsche Bank kommuniziert mit Nachhaltigkeit

Nummer Fünfunddreissig am 16. April 2018/ergänzt 17. April 2018: Offener Brief an Brüssel und Berlin; Top-Adressen der Investmentbranche für den EU-Aktionsplan; Allianz mit Nachhaltigkeitsbericht in neuer Dimension; EU-Aktionsplan im Bundesrat, Minister in Brüssel; Klimarisiken sind evident; Nachhaltigkeit emotionalisiert Bankprodukte; ToMoRRoW ab Juni 2018 mit 100% Nachhaltigkeit mobil

Nummer Vierunddreissig am 9. April 2018: FDP bezweifelt Sinnhaftigkeit des EU-Aktionsplans; Axel Weber – Nachhaltigkeit ist zukunftsfähig…; Barclays mit grüner Hypothek und mehr

Nummer Dreiunddreissig am 3. April 2018: EU-Aktionsplan an sich unbestritten; Britische Vorschläge für Green Finance enger gefasst; Kredite mit Nachhaltigkeitsanreizen; Die SDGs: Orientierung für Politik und Wirtschaft; SDG Investments überschreitet € 100 Mio.; Leitfaden nachhaltige Immobilieninvestments; Wie wird ein FinTech zur Bank ?

Nummer Zweiunddreissig am 26. März 2018: EU-Aktionsplan mit kraftvollem Antritt; Bierdeckel für mehr Bewusstsein über die „SDGs“; Starke Investorenüberzeugung – starke Worte; Danone begibt als erstes Privatunternehmen eine „Sozialanleihe“; Getränkekonzern AB Inbev – Nachhaltigkeitsziele 2025

Nummer Einunddreissig am 20. März 2018: EU-Aktionsplan mit wuchtiger Vorstellung; Greenbonds in neuen Dimensionen; Nach Green Finance kommt Blue Finance; Neuseeland erkennt Klimawandel als Asylgrund an; Union Investment: Nachhaltigkeit erhält mehr Gewicht

Nummer Dreissig am 8. März 2018: EU-Kommission legt Aktionsplan vor; Möglichkeiten und Grenzen der Blockchain; In eigener Sache: 1. #nachhaltige100, 2. GLS Bank Nachhaltigkeits Blog Award 2018, 3. Gesponserte (affiliate) Links

Nummer Neunundzwanzig am 19. Februar 2018: Dynamische Entwicklung bei Nachhaltigkeitsanleihen; Fortschritte bestimmen den Kreditzins;  Die Schweiz reguliert den Kryptomarkt (ICOs); BaFin nimmt Stellung; Klimawandel – Ein Anlagethema mit Tücken

Nummer Achtundzwanzig am 6. Februar 2018, ergänzt 7. Februar 2018: Schlussbericht der EU-Experten; WWF mit Anregungen zu den Koalitionsverhandlungen; Orientierung bei Crowdfunding tut not; Triodos UK mit neuem Crowdfunding; Gebrutstagsgruß an die Dekabank; Finanzielle Inklusion wird zum Geschäftsmodell; Klimawandel – Ein Anlagethema mit Tücken

Nummer Siebenundzwanzig am 25.1.2018: Klimawandel – Ein Anlagethema mit Tücken; Genossenschaftsbanken mit Nachhaltigkeitskampagne; Preissenkung bei RoboAdvice quirion; Veranstaltung „Sustainable Finance“ am 22.1.2018

Nummer Sechsundzwanzig am 12.1.2018: Und noch mehr „RoboAdvice“- Werthstein, savemate…; Anleihen mit Klimabezug (Green Bonds) wachsen stark

Nummer Fünfundzwanzig am 9./10.1.2018: Börsenzeitung: Grüne Finanzanlagen erreichen kritische Masse; Rückblick 2017/Ausblick 2018

Nummer Vierundzwanzig am 14.12.2017: Banken- und Produktcheck der Verbraucherzentrale; EU investiert € 9 Mrd. in Klimaprojekte; EU mit Plan für nachhaltige Finanzwirtschaft März 2018; Studie Deutsche FinTech; Buchankündigung Digitalisierung und Nachhaltigkeit; Jetzt schon 41 Onlineangebote für Anlageberatung und Vermögensverwaltung in Deutschland

Nummer Dreiundzwanzig am 12.12.2017: Marktübersicht nachhaltige Geldanlagen; Niederländische Finanzwirtschaft mit Plattform zur CO2-Erfassung; Europäische Großbanken und Klimawandel; Eine zutreffende Zustandsbeschreibung der deutschen Kreditwirtschaft

Nummer Zweiundzwanzig am 6.12.2017: Übersicht FinTech im deutschsprachigen Raum; Prospery – eine weitere Vermögensverwaltung online; Asset Management – von verantwortungs- zu wirkungsbewusst; N26 – ein FinTech wider die Nachhaltigkeit?

Nummer Einundzwanzig am 4.12.2017: Bisher USD 100 Mrd. neue Anleihen mit Klimabezug; 45 Fonds mit dem FNG-Siegel versehen, Neues Zentrum für nachhaltige Finanzwirtschaft in Schweden

Nummer Zwanzig am 28.11.2017: Nachhaltigkeit mit großer Relevanz für Banken; SDG FinTech Initiative; Crowdfunding; Goodfolio vor dem Marktstart

Nummer Neunzehn am 15.11.2017: comdirect FINANZbarcamp 2017; Die Grenzen von Blockchain/Bitcoin; …der Mensch bleibt im Mittelpunkt

Nummer Achtzehn am 8.11.2017: Global Financial Development Report 2017/2018; UN Environment/World Bank Group – Roadmap for a Sustainable Financial System Report at COP23; Glücksatlas 2017; Consorsbank mit Nachhaltigkeit im Angebot; NRW Pensionsfonds mit nachhaltigen Kriterien

Nummer Siebzehn am 6.11.2017: Jamaika auch mit Nachhaltigerer Finanzwirtschaft?; McKinsey-Studie: Verantwortungsbewusst = normal; Französische Banken: Green Supporting Factor; FinTech und Nachhaltigkeit in Beispielen; Globales Dauerthema Finanzbildung

Nummer Sechzehn am 27.10.2017: Sustainable Finance Gipfel am 23.10.17 Frankfurt/M.; Nachhaltigen Geldanlagen fehlt Transparenz; Veranstaltungen zu Nachhaltigeren Finanzen; Börse Johannesburg mit Green Bonds; GAFA + Alipay(cab) in den USA; Revolut, Simpleinsurance und Allianz kooperieren; Stash – Eine junge Anlegerseite auch für Angefangene…

Nummer Fünfzehn am 18.10.2017: Entwicklungsgeschichte der FinTech/RegTech; Aktuelle FinTech-Landschaft in Deutschland; FinTech und GAFA – Situation erkannt?; Commerzbank-Analyse „What if the game changes?;  Sustainable Finance Gipfel 23.10.17; Emmanuel Macron zu Green Finance

Nummer Vierzehn am 16.10.2017: Britische Regierung hat Fokus auf „Green Finance“; Green Bonds mit starkem Momentum; Warburg Navigator live; Alibaba plant USD 15 Mrd. für Forschung; Handelsblatt Business Briefing Nachhaltige Investments

Nummer Dreizehn am 11.10.2017: FNG – Leitfaden nachhaltige Geldanlagen; ÖKO-TEST – Nachhaltige Indices und Indexfonds; Alipay weltweit und in Europa

Nummer Zwölf am 9.10.2017: EU-Kommission, Deutsche Bundesbank und niederländische Zentralbank fordern mehr Nachhaltigkeit und  Berücksichtigung von Klimarisiken; Nachhaltige Finanzwoche in Frankreich; Französische Banken stark nachhaltig engagiert; BNP Paribas mit Greenbond Fonds für Privatanleger; comdirect Fintech-Studie, Umfrage zu FinTech und GAFAs, Finanzblog-Award

Nummer Elf am 5.10.2017: Deutsche Bundesbank fordert Berücksichtigung von Klimarisiken; Nachhaltige Finanzwoche in Frankreich; Französische Banken stark nachhaltig engagiert; Pimco sieht SDGs als gute Anlagegrundlage

Nummer Zehn am 2.10.2017: www.geld-bewegt.de – Ein neues Informationsangebot der Verbraucherzentralen; Markt für Anleihen mit Klimabezug wächst weiter; FinTech und deutsche Kreditinstitute; GAFA(s) – ein neuer Begriff in der Finanzwelt

Nummer Neun am 28.9.2017: Hub for Sustainable Finance startet, Luxembourg Green Exchange notiert USD 63 Mrd. Anleihen mit Klimabezug, Studie von Schroders bestätigt starken Trend zu nachhaltigeren Anlagen

Nummer Acht am 26.9.2017: FinTech – Neue Medien, alte Regeln; FinTech und nachhaltige Entwicklung; Zuwachs staatlicher Greenbonds; Triodos ruft zum Umbau der Finanzwirtschaft auf

Nummer Sieben am 20.9.2017: Die Konsolidierung bei der Vermögensverwaltung online beginnt; ING-DiBa mit Nachhaltigkeit im Direktdepot; Mikrokredit in Westeuropa?; Blockchain nicht ohne Nachteile

Nummer Sechs am 14.9.2017: Die Bank der nachhaltigen Entwicklung – eine Nische?; RegTech – Technik kann Regulierung sicherer machen, aber Regulierer sind auch gefordert; Gesellschaftliche Langfristkosten

Nummer Fünf am 12.9.2017: Nachhaltige Finanzwirtschaft in den Programmen zur Bundestagswahl 2017; Bank für Sozialwirtschaft mit neuem nachhaltigen Aktienfonds; In eigener Sache: FinanzBlogAward 2017

Nummer Vier am 8.9.2017: Zurich Insurance Group hält USD 2 Mrd. Greenbonds; BB Fund – Based Blockchain Fund; Brasilien will bei Green Bonds China und Indien folgen; Deutsche Börse und Rat für Nachhaltige Entwicklung beschließen Kooperation für Nachhaltige Finanzwirtschaft

Nummer Drei am 29.8.2017: Australischer Versicherer investiert 25% der Nettoprämien wirkungsorientiert; Quirin Privat Bank/Quirion; RegTech gegen Ängste und Aufwendungen

Nummer Zwei am 25.8.2017: Triodos Bank mit nachhaltigem Wachstum; Rekordquartal für „grüne“ Anleihen; Resilience Bonds; Nachhaltigkeit für US-Aktionäre immer wichtiger; Umfassender Bericht zur Zukunft der Finanzdienstleistungen

Nummer Eins am 22.8.2017 mit folgenden Inhalten: GLS Klimafonds, Neue Transparenz für Investmentfonds, erste islamkonforme grüne Anleihe